Danke dir
. Das klingt tatsächlich nach dem, was wir uns vorgestellt haben!
Beiträge von Lucy_Lou
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Oh ja
. Grisu ist so supertoll, aufmerksam, mitdenkend, würde für uns durchs Feuer gehen, kaum Jagdtrieb, prima Wachtrieb, man kann ihn überall mit hin nehmen, das Knuffelchen
. Wäre ich selbst in so einigen Situationen etwas sicherer, er wäre auch für mich problemlos... an ihm liegt es jedenfalls nicht 
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Ostseeküste, Nordwestmecklenburg bei Boltenhagen - dort ist es an den unaufgeräumten Naturstränden selbst in der Saison kein Problem, die Strände sind nicht bewacht und die Leute insgesamt entspannt.

Boltenhagen, da ist eine Freundin meiner Mutter oft. Die könnte ich auch mal drauf ansprechen. -
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Ich weiß ja nicht, wo du wohnst, sonst würde ich dir Holland empfehlen. Ich wohne in der Nähe von Köln und bin in 4 Std. am Meer.
Sehr schön ist es in Cadzand ganz im Süden Holands oder aber auch in Callantsoog im Norden.
Für Hunde ist es dort optimal.
Jaaa, oder Frankreich oder Schottland oder Belgien oder selbst Griechenland... ich hatte in den letzten Jahren den Eindruck, man hat das ungefähr überall, nur nicht in Deutschland
Usedom habe ich schon öfter gelesen als "hundefreundlich". Wir überlegen gerade für eine Woche mit dem Wohnmobil im Winterhalbjahr. Einfach nur Ruhe und Einsamkeit und viel Freiraum für die Hunde. Aber Belgien, die Niederlande und Nordfrankreich sind da auch völlig in Ordnung. Da wüsste ich auch jeweils Anlaufziele. Wie gesagt, wollte einfach mal wissen, wo in Deutschland das vielleicht auch möglich sein könnte...
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Nachdem meine Erfahrungen doch eher etwas durchwachsen sind bislang an Deutschlands Küsten: wo kann man in der Nebensaison richtig Strand genießen in Deutschland, abseits von Hundestränden? Ich frage deshalb nicht nach Hundestränden, weil zum einen meine Hunde da leicht inkompatibel sind
, zum anderen mag ich tatsächlich einfach mal 2 Stunden am Meer entlang laufen (also nicht auf 70m Hundestrand hin und her
). Gibt es das "legal"? Ich spreche dabei durchaus von Oktober oder April oder meinetwegen mitten im Winter... Also fernab jeder Saison. Kilometerlange Sandstrände ohne Einschränkungen für Hunde in der off-Season!?! Oder ist das völliger Wunschtraum in Deutschland? -
Ich finde Lucy sehr unkompliziert und Grisu eher kompliziert. Die meisten Menschen, die beide Hunde kennen, sehen das allerdings genau umgekehrt, inklusive meinem Mann und meiner Mutter, die öfter mal auf beide aufpasst. Von der Anfangsliste im ersten Beitrag her würden wohl beide unter eher unkompliziert fallen.
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Bei Grisu: dass ich ihn immer wieder einschränken muss, in der Sorge, er könnte vielleicht nicht "verlässlich" sein. Es kann den ganzen Tag super laufen, er der entspannteste Hund überhaupt, aufmerksam, nett, schaut mich im Zweifelsfall an, wenn ihm was quer geht... Und dann, bei irgendeiner Kleinigkeit, explodiert er doch... Das kommt seltenst vor, vielleicht alle 3 Monate mal, wenn überhaupt. Aber ich bin bei ihm immer irgendwie in HabAcht Stellung und leine ihn lieber zu viel an, als zu wenig, nehme ihn frühzeitig aus Situationen, wenn er nur Ansätze von passt-mir-nicht zeigt... Wenn Grisu in belebter Umgebung frei läuft, bin ich innerlich so angespannt... dabei läuft es fast immer nur super. Aber dieses "fast"... dann lass ich mal was mehr laufen, versuche mehr zu vertrauen und dann wird er doch irgendwann wieder Mr Hyde... Das belastet mich wirklich.
An Lucy: sie sabbert fürchterlich! Und dann schüttelt sie sich
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Eine Kamera mitlaufen lassen dürfte Klarheit schaffen

Trainiert ihr denn? Oder muss der Hund eigentlich gar nicht alleine bleiben und dann werft ihr ihn bei Bedarf ins kalte Wasser?!
Vom einsperren in einen Kennel halte ich persönlich gar nichts, erst recht nicht über mehrere Stunden hinweg. Selbst bei Zwingern gibt es Mindestgrößen, aber der Kennel scheint da irgendwie per se als "nett" und "tierschutzgerecht" zu gelten, fehlt mir jedes Verständnis für... Warum denkt ihr, auf kleinem Raum eingesperrt funktioniert es besser? Kennt euer Hund den Kennel, fühlt sich wohl darin und zieht sich bei Stresssituationen freiwillig da rein zurück? Und selbst dann würde ich ihn nicht einen halben Tag darin einsperren!
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Über den Jahreswechel sind wir in Südafrika im Busch. Da freue ich mich schon drauf. Himmlische Ruhe inmitten der Big Five. Ostern steht noch nicht fest. Vielleicht Irland oder Kanaren. Bezüglich des Sommerurlaubs besteht mein Sohn auf eine USA Westküstentour, ich selber bin eher für Bali oder Seychellen. Frau und Tochter wissen noch nicht. Mal sehen...
Viele Grüße
Ingo
Wow
. Die Qual der Wahl zwischen USA Rundtour und Seychellen, nachdem ich schon Südafrika und Irland gesehen habe in dem Jahr, will auch mal haben!!! Bali ist traumhaft schön, da waren wir vor ein paar Jahren; Seychellen wär ein großer Traum, aber zur Zeit können wir ohne Hunde nicht fahren.Wir werden sehr sicher nächstes Jahr im Mai noch mal 3 Wochen mit Hunden und WoMo nach Griechenland und im Herbst vielleicht eine Woche Bretagne

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Woran erkennst Du das? Ich erkenne einen jungen Aussie, der in gewissen Situationen die Welle macht.
Die meisten "Probleme" sind für mich keine Probleme, sondern ein typisches Verhalten eines Aussies.
Sehe ich ähnlich, mein Aussie dürfte in dem Alter ganz ähnlich gewesen sein
. Wobei das natürlich trotzdem hilft
ZitatAußenreize regeln, Ruhe vermitteln und den Hund begrenzen, wenn es notwendig
Ich fand es auch alles andere als einfach. Grisu ist ebenso ein Kandidat, den hättest du Vierteilen können in der Situation (oder ich oder der fremde Hund), der steckt alles so weg. Auf der anderen Seite aber extrem sensibel drauf reagierend, wenn ich unsicher werde, also "signalisiere" dass was nicht in Ordnung ist. Allzeit bereit sich bestmöglich fürs "Rudel" einzubringen
. Ob das Rudel das will oder nicht... Druck, Strafe... nutzt nicht wirklich, da er dann eher sehr verständnislos reagiert. Bei Lucy (nicht-Aussie) kein Thema: klares Ja und Nein und dazwischen machen lassen. Bei Grisu (Aussie) in der Form schwer umsetzbar. Der reagiert um so vieles stärker auf das, was ich ausstrahle und das, was er gerade für "angemessen" hält... und hält sich im Zweifelsfall daran. Mein Mund sagt A, meine Körpersprache oder nur der Tonfall B, Grisu macht B.Damit hatten wir Ansatzpunkte: 1. er ist so (und das ist ja nun blöderweise nicht unbedingt das, was einem Aussie-Interessenten als erstes auf die Nase gebunden wird
, ich war da, ganz ehrlich, schon etwas überrumpelt) und damit mussten wir einen anderen Weg finden, als ich es gewohnt war. Bei uns war das z.B. viel über Körpersprache, viele "non-verbale" Spaziergänge, ganz genau schauen, worauf reagiert er eigentlich? Und da ist auch das obige Zitat ganz passend: wenn Mensch signalisiert, alles im Griff zu haben, sehr viel Ruhe und Souveränität ausstrahlt (leider nicht immer mein Spezialgebiet) klappt es auch mit dem Aussie besser . Dazu auch akzeptieren, dass manche Dinge etwas mehr Management erfordern. Dass er eine relativ große Individualdistanz braucht, dass er aufbrausend ist, dass er sich unbedingt einbringen will und dazu neigt, dabei übers Ziel hinauszuschießen, dass er laut ist, dass er extrem schnell reagiert und umsetzt (das war glaub ich mein größtes Problem, Lucy dagegen kann man beim Denken zugucken, was einem etwas mehr Handlungsspielraum lässt...), dass er kompromislos ist, dass er jedes Fitzelchen, das ich ausstrahle, sofort umsetzt.2. konkret Alternativen finden, mit denen ich mich wohl fühle. Das ist der Punkt bei ihm: es funktioniert eh nur, wenn ich 100% authentisch im Alltag dahinter stehe. Damit kann eine Trainingsmethode sonstwie super sein, wenn es nicht meine ist, wird das nichts mit ihm. Wir machen es so: er darf mir Meldung erstatten: er bemerkt etwas (das ist dieses kurzes "starr werden" vor dem Orkan
) und dafür anfangs schon: whouw! Was entdeckt, prima! Mit etwas Glück kann man hier eine Party veranstalten und der Hund lernt: was entdeckt, Frauchen "melden", alles super! Grisu passt eh auf und behält alles im Blick, so ist er halt. Das habe ich versucht, positiv zu belegen und bei uns hat es mit der Zeit geklappt. Na ja, nur unser Weg. Aber (nur) so klappt es hier bei uns problemlos mit dem Freilauf. Was er dadurch nicht gelernt hat, ist selbständig solche "Situationen" gelassen zu lösen. In der Stadt, bzw. in sehr belebter Umgebung leine ich ihn daher nicht ab. Aber hier bei uns ist es so kein Problem, wenn ein pöbelnder Hund, ein Reiter, ein Walker, ein Reh... auf uns zukommt. Er beobachtet kurz und wirft mir dann zumindest einen fragenden Blick zu oder kommt gleich zu mir. Wichtig ist beim Aufbau das Timing: wenn Hundi schon "explodiert" ist, ist es eh zu spät, noch irgendwas zu wollen. Absichern, auch mal ein deutliches "Nein!" darf dabei auch mal sein (im Ansatz seines Verhaltens, wenn man den Party-Moment eine Millisekunde verpasst hat und in der Hoffnung, die Party kann im Anschluss doch noch steigen)3. wirklich Management und dabei konkrete Situationen suchen und Entspannung üben. Er hat ein Problem mit etwas, also suchen wir im Wohlfühlabstand einen Ort, an dem wir nur beobachten können. Auch hier wird zuwenden zu mir belohnt, aber es geht mehr darum, dass er merkt, er braucht sich gar nicht auseinander setzen. Im Zweifelsfall (Auslöser kommt auf uns zu), gehen wir rasch weiter und ich belohne ihn dafür, dass er mit aus der Situation geht. Wenn ich ihn machen lasse, brauch ich mich nicht wundern, wenn er es auf seine Weise "löst".
Ich muss dazu sagen, ich bin wirklich ein Wattebauschwerfer und löse Probleme gerne "nett", so dass alle Beteiligten sich dabei bestenfalls nur wohl fühlen... Mein Problem. Bei einem Aussie kann ein klares Grenzen setzen und deutliches Auftreten (nicht Rappeldose und sondern durch die eigene Ausstrahlung) sicher Wunder bewirken.
Auf dem eigenen Grundstück machen wir es so, dass Besuch ihn erst mal nichts angeht (bzw. haben es so gemacht, mittlerweile ist er da sehr entspannt). Ich bin ohne ihn schauen und begrüßen gegangen, habe ihn aber durchaus dafür gelobt, dass er mich aufmerksam gemacht hat. Mir etwas mitteilen, ist super, das ist so ziemlich unser Problemlösungsansatz. So hab ich Zeit zum reagieren und mich zu ordnen und ihn zu loben und Ruhe rein zu bringen. Und ihm scheint es auch zu liegen.