Beiträge von Lucy_Lou

    Vorab: ich kann deinen Frust gut verstehen, den hätte ich nach so vielen Monaten sicherlich auch...

    Zitat

    Ach ja ich habe vergessen zu erwähnen dass er sich nicht meldet. Weder Tagsüber, noch nachts. Boche ist esvorgekommen, dass er auch am Tag mal reinpinkelt. Das ist zwar echt selten geworden, aber letzte Woche dienstag war ich 15 Minuten zu spät vom einkaufen zurück, bin rein gekommen da steht der hundvor mir, guckt mich an und lässt laufen. ich wolllte ihn gleich schnappen und in den garten verfrachten aber er rennt dann vor mir weg!


    Hm, wenn er alleine war und du kommst wieder, ist das aufregend für ihn. So eine ganz klassische Situation, in der Hunde pinkeln müssen. Was ich bedenklicher finde: er läuft weg?! Wie hast du ihm denn Stubenreinheit beigebracht? Ich frage das gerade im Zusammenhang mit den ersten zitierten Sätzen: er meldet sich nicht. Wenn er "Ärger" befürchtet, wenn er in der Wohnung ist und die Blase drückt, wird er sich eher versuchen heimlich zu lösen, als sich zu melden.

    "Mini-Pfützchen" nur draußen oder auch in der Wohnung? Ist es draußen denn Markieren oder Aufregung oder was meinst du, woran das liegt?

    Ja, das habe ich. An der D90 hat es eine gute Trefferquote auch in Bewegung gehabt, an der D70 nicht :roll: (im Fotothread sieht man da einen Übergang D70 - D90 - wieder D70 - D7000). Mit der D7000 hat es allerdings nicht wirklich funktioniert, ein Fehlfokus?! Ich weiß es nicht. Da ich eh schon länger mit der Motor-Variante geliebäugelt habe, ist diese dann im Rahmen eines guten Angebots eingezogen und den Unterschied merkt man schon. Aber an der D90 war ich immer zufrieden damit. Und es wird bei mir bleiben, das Geld, das ich dafür noch bekäme, ist mir die "Rückversicherung" zum Neuen nicht Wert. Als die D90 im Meer versunken ist, wusste ich die D70 immerhin auch wieder zu schätzen :lol: . Die D70 darf auch hier ihren Lebensabend verbringen.

    Zitat

    - Hunde haben einfach - in der langen Zeit, die sie nun schon mit uns Menschen leben - gelernt, sich bei uns Hilfe zu holen.

    Habe da mal ein Experiment gesehen, wo was sehr leckeres in einen Käfig getan wurde. Ein Wolf hat versucht daran zu kommen, dann irgendwann aufgegeben. Ein Hund hat auch erstmal versucht, alleine an das Fressen zu kommen und dann, als er merkt, er schafft es alleine nicht, hat er den Menschen um Hilfe gebeten.

    Da fände ich nun interessant, ob Wölfe denn bei Rudelmitgliedern "Hilfe geholt" hätten oder ob sie ganz allgemein nicht darauf kommen würden in dem Moment. Das wäre ja sonst eigentlich eine doppelte "Neuerrungenschaft" des Hundes. Oder vielleicht auch nur die Erkenntnis, dass ein Sozialpartner nicht auch gleichzeitig Futterkonkurrent ist?!

    Das mit anderen Hund zu "Blödsinn" animieren, um an Futter zu kommen, kenne ich auch. Lucys Schwester sprang früher in jedes Schlammloch und vor allem in einen bestimmten Tümpel am Waldrand, was meine Mutter gar nicht lustig fand. Aber auf den Ruf meiner Mutter folgte Futter. Bei Lucy war es egal, wenn sie hinrannte, die sprang eh nicht rein. Aber Lucy gab sich immer größte Mühe, Luna zum Mitrennen zu animieren, denn dann gab es Ruf und Futter :lol:

    Zitat

    Dass ab D7000 ein Motor in der Cam ist, bringt aber wiederum nur bedingt was ;)
    Ich krieg mit meiner AF 85er keine gscheiten Bewegungsbilder hin. Is einfach zu langsam, trotz internem Motor ;)
    Also "muss" man bei den Teleobjektiven wieder auf die AF-S greifen.


    Was heißt denn "ab"? Die D90 hat auch einen und selbst die uralte D70

    Ich würde gerne mal dies als Gesprächsgrundlage dienen lassen (wobei es mir hier absolut nicht ums Protestpinkeln geht!)

    Zitat


    Für mich ist Protestpinkeln ein zu komplexer Gedankengang, als das es von einem Tier das geistig in der Gegenwart lebt ausgetüfftelt werden könnte.


    Wie sind eure Erfahrungen, wie ist eure Meinung dazu? Wie sehr sind Hunde in der Lage, vorausschauend zu planen? Wie komplex können sie denken? Ich mag es ja zu glauben, dass Hunde erfreulicherweise immer ganz im Hier und Jetzt leben und ganz unmittelbar auf die Dinge reagieren (natürlich basierend auf abgespeicherten Lernerfahrungen in ähnlichen Situationen). Das klingt herrlich wohltuend :lol:


    Aber mal 2 Beispiele (guuut, nicht hochkomplex, aber das ging mir gerade als erstes durch den Kopf):

    Wenn meine Hunde nachts raus müssen (sie schlafen mit im Schlafzimmer, aber nicht mit im Bett), gehen sie zur Tür und fiepen. Lucys Fiepen ist nicht zu überhören, Grisus dagegen sehr sachte... Wenn ich Grisu nicht höre, steht Lucy auf, kommt ans Bett und stupst mich an oder leckt meine Hand, mein Bein... was sich halt so anbietet. Sobald ich wach bin, legt sie sich wieder auf ihren Platz und pennt weiter. Ich kann mir nicht so recht vorstellen, dass sie will, dass ich Grisu zum schweigen bringe, denn wenn sie Verhalten von ihm doof findet, teilt sie ihm das schon selbst mit :hust: . Aber ist ihr klar, er muss sich lösen (weil sie es nachempfinden kann??) und ist ihr klar, dafür muss ich erst mal wach werden?

    Zweites Beispiel was profaner: Wenn wir spazieren gehen, bzw. im Aufbruch sind, dreht Lucy wenn es draußen warm ist, in der Terrassentür öfter noch mal um, um vor dem Losgehen noch etwas zu trinken. Klar, ihr kann gerade bewusst geworden sein, dass sie Durst hat. Aber dass sie doch öfters genau in dem Moment ein Durstgefühl hat, ist doch eher unwahrscheinlich. Ist ihr klar, draußen ist Wasser nicht immer frei verfügbar? Vermutlich, aber dann wäre es doch planen für die Zukunft, wie Mensch, der vor dem Losgehen noch mal schnell auf die Toilette geht, obwohl er nicht dringend muss...

    Wenn ich mir das Alter von Diego ansehe, da ist er wohl zwischen Beitrag 1 und heute erwachsen geworden :lol: . Aber ein Aussie dürfte damit auch raus sein...

    Du schließt ja unheimlich viele Rassen auf Grund ihres Fells aus, ist dir das wirklich so extrem wichtig? Mir würde bei deiner Zusammenfassung am ehesten ein Golden Retriever einfallen, aber irgendwas außerhalb der "Jagdhunde" :???: . Die meisten Hütehundrassen, auch die ohne Wach-/Schutztrieb, sind reserviert Fremden gegenüber... Wenn die reine (aggressionsfreie) Reserviertheit nicht so wichtig ist und du bei der Größe Abstriche machst, vielleicht ein Sheltie?

    Kann jetzt auch was beisteuern :D . Grisu in der Hurtta Schwimmweste :D

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    bewegen geht auch:

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    und als pinker Käfer :D

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    Nur kurz zum Aussie: die sind meist recht bellfreudig, nicht nur im Sinne von "Wachen", sondern auch im Spiel und sie kommentieren allgemein gerne. Und haaren tun die auch ziemlich im Fellwechsel :D . Den meisten dürfte Mittags im Garten spielen und Abends eine Stunde spazieren eher nicht reichen... So einige Aussies haben gut Schutztrieb und wenn der Hund deine Kinder gegen Besucherkinder verteidigt, weil das Spiel zu wild wird, ist es nicht mehr lustig... Da kann zumindest viel Management deinerseits erforderlich werden. Auch bei viel Trubel, viel Besuch oder in Innenstädten etc. kann es zumindest viel Arbeit sein, den Aussie da entspannt zu haben. Sind tolle Hunde, keine Frage (hab selbst einen =) ), bin mir aber nicht so sicher, ob der für euch passend wäre...