Beiträge von Lucy_Lou

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    Wir wollen schon langes Haar, nur nicht unbedingt so extrem langes wie das des Langhaarcollies :)

    Eine wichtige Information habe ich auch noch vergessen. Der Hund muss mich auch in der Arbeit begleiten. Dort betreue ich bis zu 53 Jungendliche und junge Erwachsene. Damit muss er klar kommen. Personen, die ein und aus gehen, auch wenn er einen zugeteilten Rückzugsplatz hat, an den sonst keiner ran geht - außer ich.


    Ah, nicht gesehen. Grisu wär da kein Problem, wenn er wirklich in Ruhe gelassen wird. An Kontakt zu Fremden hat er wenig Interesse und wie gesagt, ansonsten orientiert er sich da in seinen Reaktionen an mir.

    Aussies sind recht unterschiedlich vom Wesen her. Daher wirst du wohl auch viele Meinungen hier dazu hören. Mein Aussie reagiert sehr fein auf mich (und auf Lucy und auf meinen Mann) und ist dabei immer bereit, das auch "nach vorne" umzusetzen. Wenn du ihn so kennen lernen würdest, er würde einen netten, wenn auch eher zurückhaltenden und sehr auf mich achtenden Eindruck machen. Und das stimmt und ist prima so. Aber wenn ich unsicher werde, ist seine Reaktion kein "och Gott, dann orientieren wir uns mal rückwärts", sondern "kein Problem, ich fress das für dich!!". Ich denke, ein Aussie ist sehr stark Spiegelbild seiner Menschen (wohl ähnlich dem Sheltie), ist aber eher der Typ, der das eben auch nach vorne umsetzt (eher nicht wie Shelties). Territorialität würde ich auch nicht unbedingt extremer als beim Sheltie einschätzen, aber auch wieder mit mehr Potential, dann eben im Ernstfall auch nach vorne zu gehen. Mein Aussie würde dabei nie nach vorne gehen, wenn ich ausstrahle, alles ist in Ordnung und ich habe das absolut im Griff.

    Weiß nicht, ob ich dir damit helfen konnte?!

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    Ich soll wenn Mira an der Leine zieht "Sitz" sagen, 2 Schritte zurück gehen, sie mit ziehen und vor mir absitzen lassen (Körper des Hundes mir zugewand) und wenn nötig den Hintern nach unten drücken. Das ist auch nötig denn Mira ist verwirrt und weiß gar nicht was ich von ihr will.


    Du sagst Sitz, dann ziehst du sie mit und wirkst dann auf sie ein? Was soll der Hund denn da mit Sitz verknüpfen? Ich wär auch verwirrt :???:


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    Ich muss sagen bis jetzt schlägt die Technik gut an, alles andere hat bei ihr nie wirklich geholfen


    Inwiefern schlägt es denn gut an? Was macht sie denn nun, wenn du Sitz sagst? Und was hat Sitz mit ordentlich an der Leine laufen zu tun? Soll das eine Strafe sein fürs Ziehen?

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    Später soll sie sogar vor mir Platz machen.


    Und was um alles in der Welt hat das, so als Steigerung zum Sitz, mit Leinenführigkeit zu tun?

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    Sie darf auch nicht schnüffeln während des Spaziergangs, denn das ist so ein Revierding und da es bei uns in der Zivilisaton keine Reviergrenzen gibt braucht der Hund da auch nix abstecken. Das mit dem Zeitung lesen ist für den Trainer völliger Quatsch. Im Freilauf kann der Hund allerdings auch schnüffeln.


    Womit begründet dein Trainer, dass es im Freilauf etwas anderes ist? Dann ist ein kein "Revierdings" mehr? Was ist schlimm in den Augen deines Trainers daran, dass der Hund feststellt, welche anderen Hunde so unterwegs sind? Ein Hund ist sehr stark ein "Nasentier", stell dir vor, dir würde man verbieten, zu gucken?! Es ist einfach eine Form der Umwelterkundung, Einschätzung, feststellen, was um den Hund herum so vor geht

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    Ihm ist wichtig, dass der Hund sich an uns orientiert, wie sich eben die Wölfe im Rudel am Leitwolf orientieren. Die schmeißen den Rudelmitgliedern auch keine Leckerli rein. Er findet Leckerli auch überflüssig.


    Zum einen sind Hunde sehr weit weg vom Wolf. Zum anderen verlangt kein Wolf vom anderen Sitz, Fuß, jag-nicht oder friss-den-Mist nicht. Ein Wolf tut und lässt, was sich für ihn lohnt. Wie Menschen, wie Hunde...

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    Kennt ihr diesen Erziehungsstil? Wir findet ihr das? Ich finde viele Sachen sehr plausibel wenn er das mit der Natur vergleicht.


    Nein, ich persönlich nicht

    Der Hund soll in 2 Jahren einziehen, wenn du anfängst 40 Stunden pro Woche zu arbeiten? Wer betreut den Hund (und vor allem den Welpen) während du arbeiten bist?

    Ich habe auch ehrlich gesagt noch kein Stück verstanden, wie du ausgerechnet auf Kangal und Aussie kommst :???: . Ich frage mal allgemein: möchtest du einen sehr begeisterungsfähigen Hund? Möchtest du Hundesport machen? Möchtest du Wachtríeb? Jagdtrieb? Legst du Wert auf Verspieltheit mit Artgenossen auch als erwachsener Hund? Möchtest du einen sensiblen, sehr an dir orientierten Hund oder einen sehr eigenständigen? Wäre Bellfreudigkeit ein Problem?

    Noch kurz zu deinen Auslastungsvorstellungen: Morgens und Mittags eine kurze Runde, abends länger... soll der Hund tagsüber alleine bleiben? Der starrt also 22 Stunden am Stück die Wand an mit 2 kurzen Runden als Unterbrechung und bekommt dann 1x am Tag was zu tun? Oder wie ist das zu verstehen?

    Vielleicht habe ich dich völlig falsch verstanden, aber ich sehe da gerade überhaupt keinen Hund :???:

    Ich tu mich mit "motzen" sehr schwer, bin immer froh drum, über Lob für was anderes und maximal einen strengen Blick weiter zu kommen :hust: . Ist halt auch etwas die Frage, was genau es beim Hund bewirkt, wenn man in irgendeiner Form negative Stimmung ausstrahlt (Grisu (Aussie) z.B. reagiert ja auch sehr stark auf mich, was oft super ist, aber wenn mich z.B. etwas/jemand beunruhigt, ist Grisu der Typ, der durchaus in Erwägung zieht, dasjenige aufzufressen (das findest du doof? Gut, ich mach das weg für dich!!) :roll: . Das find ich an ihm weniger einfach...)
    Mit Redseligkeit kann ich gut leben, Grisu kommentiert ja auch gerne :D und Nachbarn, die das stören könnte, haben wir nicht

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    @ Lucy_Lou. :smile:
    ich weiss nicht ob ich es überlesen habe. hattest du schon geschrieben, welche fellfarbe dein sheltie haben soll?


    Hm, ich find das klassische Zobel oder Black Bi am schönsten, Frank wär für Merle... Also eigentlich egal :lol:

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    Es gibt schon genügend Linien, wo die Hunde eher immer 2-3 Welpen haben. 5 Welpen sind schon eher viel.


    Das habe ich auch erstaunt festgestellt bei den Züchtern, auf deren Homepages ich bislang war. Kleine Würfe scheinen doch erstaunlich oft vorzukommen. Da frag ich mich, wie sinnvoll es ist, sich auf einen einzigen Wurf festzulegen, zumal es bei uns auf jeden Fall eine Hündin sein soll. Auf der anderen Seite ist es für einen Züchter ja auch doof, wenn man sich zeitgleich noch bei einem anderen bewirbt...

    Was an dem Hund hat dich denn angesprochen, warum genau dieser Hund?

    Mich würde das Bellen an sich erst mal nicht stutzig machen, gibt viele Hunde, die bellen wenn es klingelt (sie melden das Ungewöhnliche, bzw. reagieren auf die plötzliche Aktivität des Besitzers, oft wird das Verhalten durch den Besitzer unbewusst noch verstärkt; daran kann man arbeiten bei den meisten Hunden, also Ruhe reinbringen, klare Vorgaben für den Hund, erwünschte Verhaltensketten aufbauen und/oder Besucher positiv belegen). Aber ein Hund, der knurrt, droht, der ist in aller Regel nicht einfach nur etwas aufgeregt. Entweder ist der Hund sehr unsicher oder "wacht"/schützt ernsthaft. Wie reagiert der Hund außerhalb der Wohnung auf Passanten, Menschen, die Kontakt zur Besitzerin aufnehmen, fremde Hunde, plötzliche Bewegungen/Geräusche etc.? Das wären die Dinge, die mich in dem Fall sehr interessieren würden -> unbedingt einen Spaziergang mit Hund und Besitzerin machen. Hast du viel Besuch Zuhause? Bist du bereit, an dem Problem zu arbeiten, auch wenn es recht langwierig wird?

    Ich will da keinen Teufel an die Wand malen, kann sein, es ist nur leichte Unsicherheit oder der Hund traut seiner Besitzerin halt nichts zu und hat dazu nur leichten Wachtrieb. Nimm dir im Zweifelsfall vielleicht jemanden mit, der was mehr Erfahrung mit Hunden hat und mit dem Verstand mitschaut, nicht mit dem Herz

    Warum wird der Hund abgegeben? Was ist dir wichtig an Eigenschaften beim Hund? Frag die Besitzerin nach diesen Dingen und wie gesagt: schau dir den Hund auf jeden Fall auch draußen bei einem gemeinsamen Spaziergang an.

    Welches Forum wäre denn da empfehlenswert? (darf man wohl nur per PN mitteilen?!)

    Noch mal zu Wesensunterschieden: wenn ich von den Shelties ausgehe, die ich bislang kennen gelernt habe, da gibt es sehr ruhige Exemplare und deutlich lebhaftere und es gibt "offensivere" und sehr "rückwärts" orientierte. Das wäre so dass, was mir zu dem Thema einfallen würde. Oder an was würdet ihr da denken?

    Was wir uns vorstellen würden: eher die lebhaftere, "offensivere" Variante, Wachtrieb (Melden von Ungewöhnlichem) und grundsätzliche Reserviertheit gerne...
    Begeisterungsfähig, recht stark an seinen Menschen orientiert, eher anpassungsfähig, Spaß an allen gemeinsamen Aktivitäten, gut kontrollierbarer Jagdtrieb: das sind alles Eigenschaften, die ich sehr mit Shelties verbinde, da ich noch keinen kennen gelernt habe, auf den das nicht zutrifft. Und dies alles wär mir auch wichtig.
    Ehrlich gesagt habe ich auch noch keinen wirklich "nervösen" Sheltie kennen gelernt (im Extremfall eher die ich-mach-unsichtbar-Variante oder verbellen aus sicherer Entfernung :roll: ).

    Passen da meine Vorstellungen so?

    Was ist das Besondere an "Shamrock"?

    Britische und Amerikanische Linie unterscheidet sich stark vom Wesen her?

    Ja, ich bin da vielleicht noch etwas von der Aussie-Züchtersuche beeinflusst :hust: , da sind die Wesensunterschiede der Hunde und auch die Zuchtziele der Züchter ja teils immens.
    Was mir auch auffällt ist, dass viele der Sheltie Züchter Minimum 4 Hunde haben. Aber bei so kleinen Hunden bei einer eher "unkomplizierten" Rasse ist das wohl mit der "Vielhundehaltung" eh was einfacher :???: