Beiträge von Lucy_Lou

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    ich verstehe das so: Nicht verträglich = keinen Bock/kein Interesse auf/an den anderen Hund, mit klarer Mimik, Körperhaltung (ob ängstlich/verstecken, oder vorgehen/fordern/anfechten), Knurren, Zähne zeigen und letzte Instanz, Schnappen.


    Nach der Definition wäre Lucy mit den meisten Hunden nicht verträglich, dabei hat sie mit dem Großteil davon kein Problem und die anderen Hunde auch nicht mit ihr.

    Was ist an so etwas wie klarer Körpersprache ohne "Überreaktionen" mit verständlicher Kommunikation und eingehen auf die Kommunikation des Gegenüber nicht "verträglich"? Ich bin ja auch mit Menschen verträglich, obwohl ich nicht jeden mag, einigen aus dem Weg gehe und mich manchmal streite :???:

    Ich tu mich auch schwer mit abstimmen.

    Lucy: findet fremde Hunde ziemlich überflüssig, es sei denn, es sind unkastrierte Rüden (und bei denen geht es auch etwas nach Sympathie, für "nervige" Jungrüden hat sie ebenfalls nichts übrig) Sie ist aber nicht unverträglich, kann durchaus knurren, sich aufplustern, wenn ihr jemand auf die Nerven geht, das war es aber. Allgemein ist sie gut an andere Hunde zu gewöhnen, mobbt nicht und geht nicht hin und sucht Ärger oder so. Spielen mit fremden Hunden tut sie generell nicht (außer beginnende Läufigkeit mit unkastrierten Rüden oder manchmal mit Hunden, die sie gut kennt und mag. Das gilt auch für Grisu)

    Grisu: ist mit Hündinnen um Längen besser verträglich, daneben geht es auch nach Sympathie (und etwas danach, was Lucy ausstrahlt. Wobei er da bei Hündinnen eher irritiert auf Abstand geht und sich mit Rüden auf Lucys Fingerzeig hin auch prügelt). Er spielt durchaus mit fremden Hündinnen, braucht aber häufig ein wenig, um aufzutauen. Das kam bei ihm mit dem "Alter", bis er so 3 Jahre alt war, tat er nichts lieber, als mit Hündinnen zu toben (und bis zu etwa einem Jahr auch mit Rüden :roll: ). Er geht auch nach Rasse: er liebt Jack Russell (selbst Rüden, sofern "nett") und hasst Schäferhunde (wobei er bei Hündinnen nur ausweicht)

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    Ich lese hier so oft von Hunden, die von selbst im 10m Radius bleiben: Rennen diese Hunde denn nie richtig getreckt oder reichen dafür 20 m oder drehen die Kreise oder werden die regelmäßig am Rad oder beim Joggen schneller bewegt? Gerade bei großen und gesunden Hunden kann ich mir das nicht so recht bildlich vorstellen. :ops:


    Lucy ist so und ich find es manchmal etwas nervig :ops: . Nein, Lucy findet Bewegung ohne "Zweck" echt überflüssig. In der Stadt oder in sehr belebten Parks ist es wirklich toll und man kann dann so tun, als hätte man den besterzogensten Hund, obwohl der einfach so ist :lol: . Bei uns im "Niemandsland" habe ich Grisu da lieber, der sich wesentlich besser selbst beschäftigen kann und sich auch mal "einfach so" bewegt. Lucy klebt sehr und wartet auch darauf, dass man was zusammen macht, spazieren gehen an sich findet sie ziemlich langweilig, ehrlich gesagt. So die ersten 10 Minuten (oder in sehr belebter Gegend) gibt es einiges zu schnüffeln und zu markieren, aber in Wald und Feld wird ihr das so nach spätestens 10 Minuten langweilig. Dabei ist sie eigentlich kein beschäftigungswütiger Hund und Zuhause absolut nicht nervig oder so und allgemein recht tiefenentspannt. aber hier auf den Spaziergängen ist es schon viel so: machen wir jetzt was? Irgendwas? Futter verdienen? Spielen? Nur so rumlatschen... och nööö. Und wenn da nichts kommt von mir, trottet sie halt so mit...

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    Ich finde es ja toll wie viele Hunde hier wirklich sehr viel und regelmäßigen Freilauf haben, aber darf ich mal fragen, sind diese Hunde wirklich alle bei Wildsichtung abrufbar?


    Nein, ich rufe nicht :p (also theoretisch schon abrufbar, absolut sicher). Wir haben es so aufgebaut, dass ein Reh/Hase etc der Auslöser dafür ist, dass meine Hunde zu mir stürmen. Ich fänd es ziemlich doof, jedes mal rufen zu müssen, vor allem, da wir hier viel Wild haben und ich ja dann ständig am scannen wäre und ein erst mal hetzender Hund meiner Meinung nach ein wesentlich höheres Erregungslevel hat, als ein Hund, der gar nicht bis zu dem Punkt kommt. Man merkt schon Unterschiede: Lucy findet Kleintiere fressbar, Rehe interessieren sie Null, Grisu interessiert sich nicht für Kleintiere, dafür für Rehe. Das sieht man dann auch beim "zu mir stürmen", bei niedrigem Erregungslevel des jeweiligen Hundes ist es mehr ein Trotten, oft mit vorherigem Blick "echt, da gibt es was für?", bei hohem Erregungslevel scheint es für die Hunde dagegen auch Teil des "Abreagierens" zu sein.

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    Nein. Es sind welche dabei, das brauche ich das nicht zu 100 Prozent, weil ich denen Verhaltensketten antrainiert habe, die sie zu mir kommen lassen, wenn was ist (zum Beispiel, wenn was auf unserem Weg kommt oder die Rehe hüpfen...).


    Ja so ist es hier auch und ist sooo angenehm =) . Zumindest unsere Land-Eventualitäten sind abgedeckt :D

    Da du einen Sitter hast, sehe ich da kein Problem.

    Nur mal kurz: du fängst jetzt schon um 06:00Uhran zu arbeiten? 5Uhr aufstehen? Und noch mal 45Minuten früher aufstehen wär ok für dich? Im Dunkeln bei Regen und 4 Grad spazieren gehen? Ich frag nur, da ich bei 8Uhr Arbeitsbeginn um 05:15Uhr aufstehen muss (inkl 1 Stunde Hundespaziergang, nach den Schafen sehen, Duschen, kurzes Frühstück... ist erstaunlich, wie schnell Zeit trotz kurzem Arbeitsweg weg ist :roll: ). Ich brauch die frühe Hunderunde mittlerweile :hust: , aber je nach Jahreszeit und Wetter ist es nicht nur "schön".

    Einen Labrador mit 1-3 Jahren bekommen, woher? Klar kann man die finden, aber nicht grad in Massen. Und ich glaub, ich würd mich da bei einem erwachsenen Hund nicht so sehr auf eine Rasse festlegen.

    Grisu betüddelt grundsätzlich alles, was ein "Welpe"/"Baby" wie auch immer ist. Lämmer, Hundewelpen, Menschenbabys, Kaninchebabies, egal. Das hört auf, wenn die dann erwachsen werden...

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    Aber groß Jagdtrieb hat er nicht. Er und unsere Katze mögen sich trotzdem gar nicht, ignorieren sich aber einfach.


    Lucy ist so ziemlich jedem unserer anderer Haustiere recht neutral gegenüber, würde aber alles ab Kaninchen-Größe abwärts von Fremden/in der Natur fressen...

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    Also wenn meine Hunde nur neben mir hertraben würden, würde ich mir persönlich Sorgen machen.


    Hm, meine Antwort kam da vielleicht was falsch rüber?! Meine dürfen auch machen, was sie wollen, sofern sie niemanden belästigen, nicht jagen und nicht in Gestrüpps, auf Weiden, wild lärmend durch den Wald rennen. Lucy macht das von sich aus nicht in großartig mehr als 5 Meter Entfernung und Grisu ist durchaus mal 50m weit weg und das ist auch ok.

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    Darf ich mal noch eine Frage anhängen?

    Wie viel Freilauf gibt's am Tag für eure Vierbeiner?


    Meine hat vier bis sechs mal pro Woche Freilauf von zwei bis drei Stunden. Da rechne ich jetzt wirklich nur Spaziergänge, bei denen sie im Prinzip tun und lassen kann, was sie möchte und das auch voll ausnutzt: rennen, schwimmen, toben, buddeln, etc. pp. Dazu kommen Spaziergänge an der Leine und offline im deutlich engeren Radius.

    Sie wirkt vor allem in letzter Zeit sehr unausgelastet - ist das zu wenig? Sie ist ein Boxer-Dobermann-Mix. Vielleicht ist das auch ein Überschuss an körperlicher Auslastung im Verhältnis zur geistigen Auslastung :???: .


    Mag sein, dass deinem Hund andere Auslastung lieber wäre :???: . Bei uns sind es täglich um die 2-3 Stunden und dazu (nicht täglich und oft eingebaut in Spaziergänge) diverse "kopfmäßige" Auslastung. Selbst Grisu ist da bei uns sehr einfach. Lucy fordert eher ihr Pensum an "gemeinsamer Bespaßung" ein, Grisu kann sich auch gut selbst beschäftigen.

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    Oft sehe ich Leute, da läuft der Hund einfach so nebenher, geht nie weit weg, trottet einfach so entlang

    Wie machen das denn die Hundehalter, bei denen der Hund selbstständig immer an der Seite bleibt?


    Bei Lucy ist das glaub ich angeboren :lol: (sie ist ein Berner-Collie-DSH-Mix). Ehrlich, da war nie Übung dahingehend nötig und sie würde genau so auch durch einen trubeligen Park, durch die Innenstadt... laufen oder halt bei uns im Wald.

    Grisu (Aussie) ist bei uns auf dem Land ähnlich entspannt, er hat aber einen weiteren Radius. In der Stadt lasse ich ihn nicht frei laufen (oder muss sehr schauen und Umgebung scannen), da er mit fremden Rüden nur bedingt verträglich ist. Er rennt zwar von sich aus nicht hin (und/oder ist abrufbar), aber in der Stadt, gerade an Freilaufflächen, kommt ja ständig ein anderer Hund angestürmt...

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    Und wie sieht bei euch der Freilauf aus? Könnt ihr entspannt durch die Gegend schlendern oder müsst ihr auch ständig aufpassen...

    Wie gesagt, hier bei uns auf dem Land: völlig entspanntes Schlendern, sieht Grisu was, kommt er von selbst zu mir (Rehe, Jogger, Reiter, Auto). Lucy hat eh einen sehr engen Radius und mit fast nichts in irgendeiner Weise ein Problem.

    Bin ich auch froh drum, mir käme kein Hund ins Haus, bei dem ich mit einem starken Jagdtrieb oder viel Selbständigkeit rechnen müsste