Beiträge von Lucy_Lou

    Siehst du, das meine ich :lol: . Grisu ist aufbrausend, will sich immer einbringen (das kann man ja wirklich positiv und negativ sehen, den enormen Einsatzwillen :D ), reagiert schon auf kleine Reize und geht im Zweifelsfall nach vorne. So weit weg kann ein Terrier da nicht sein :lol: . Grisu reagiert vielleicht sensibler auf das, was ich ausstrahle (?) und bringt ziemlich sicher weniger Jagdtrieb mit. Laut ist auch =)

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    Und wie gestaltet man dann das Austoben mit Artgenossen?
    Das stand da nämlich auch.


    Wenn der Hund keine fremden Artgenossen akzeptiert, tobt der wohl auch nicht mit denen (zumindest nicht zum Spielen :p ). Dann tät ich mir notfalls eine eingezäunte Wiese/einen Garten suchen, wenn es nur darum geht, dass er mit "Freunden" rennen kann...

    Meine Hunden finden längst nicht alle Artgenossen toll und hören, bzw. sind zu handeln und ich laufe aufmerksam durch die Welt. Und hier sind eh kaum fremde Hunde unterwegs, auf den meisten Spaziergängen treffen wir absolut niemanden. Wenn ein "Yipieh-ein anderer Hund-Jungspund" in uns reinbrettert, manage ich das (oder Lucy darf ihm nett erklären, dass sie das nicht mag, sie bleibt dabei wirklich relativ nett ;) ). Ansonsten trainiere ich bestimmte Verhaltensweisen auf die Reize, denen wir so begegnen. Rehe, Reiter, Auto mit Förster drin, ab und an mal ein Hofhund oder Spaziergänger. Das wird dann von den Hunden recht zuverlässig automatisch abgespult. Reicht mir, um sie ungefähr überall hier frei laufen zu lassen. In der Stadt sieht das bei Grisu allerdings anders aus...

    Zum Thema "nur angeleint": selbst Lucy gibt sich ohne Leine völlig anders und die hat einen wirklich engen Radius. Ich würde es meinen Hunden nicht antun wollen, sofern sich irgendwie Alternativen finden lassen. Auch wenn wir in Städten mit dem Wohnmobil unterwegs sind, wir haben bislang noch überall Möglichkeiten zum Freilauf gefunden. Wichtiger als ein "hier ist es offiziell erlaubt" ist mir persönlich dabei immer ein "die Hunde belästigen niemanden". Da würde ich zur Not auch mit einer Geldbuße im Einzelfall leben, statt die Hunde nur an der Leine zu lassen.

    Gezweifelt habe ich, ja... :roll: Für meinen Mann stand schon lange fest, wenn Dritthund, dann Sheltie. Es ist absolut sein Typ Hund, der sensibele, auf seinen Menschen fixierte Hüter, das merkt man auch bei Lucy und Grisu. Während ich mit dem "Typ Lucy" ganz wunderbar klarkomme, ist es bei Frank Grisu, der "sein" Hund ist. Ich hatte Zweifel beim Sheltie, ob Grisu und unser Neuzugang sich nicht gegenseitig hochpushen könnten (aber Frank hat Recht, mittlerweile reagiert Grisu auf kaum noch was in irgendeiner Weise übertrieben, das muss ich mir wohl manchmal noch vor Augen halten, ja der kleine Terrorkeks ist erwachsen geworden :lol: ) Auch das Vorurteil: überängstlich, hysterisch, verhuscht... ich habe noch keinen Sheltie kennen gelernt, den ich tatsächlich diesbezüglich extrem gefunden hätte, aber man liest es ja immer mal wieder als Warnung... Vielleicht ein wenig die Frage, womit man es vergleicht oder was man mag und erwartet?! Mal abgesehen von diesen Punkten klang der Sheltie auch für mich perfekt. Dann haben wir etwa 1 Monat hin und her überlegt und vor allem auch im Tierschutz geguckt. Nach einer ziemlich an die Nerven gehenden Geschichte in Sachen Tierschutzhund, meinte Frank, ok, jetzt kommt unser Sheltie. Was zu dem Zeitpunkt auch als Aufmunterung gemeint war, hat sich dann allerdings in den nächsten Tagen so absolut richtig und gut für mich angefühlt... ja, ich glaube fest daran, in unserer momentanen Situation und mit den bereits vorhandenen Hunden ist der Sheltie eine sehr perfekte Wahl =) Und jetzt freu ich mich einfach nur noch drauf :D

    Der nächste "große" Hund wird dann sehr sicher ein Bearded, meine Wahl ;)

    Ich habe einen Aussie und für den wäre das nichts. Er ist umweltsicher (und trotzdem redselig :p )und mag Kinder zumindest lieber, als fremde Erwachsene, aber für ihn wäre es trotzdem nur Stress. Und streicheln mag er sich von Fremden erst mal gar nicht lassen. Wobei dir das bei so einigen Hunden Rasseunabhängig passieren kann, weswegen ich mich von dem "muss" eher verabschieden würde:

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    allerdings muss der hund es schon mal aushalten von dem ein oder anderem kind gestreichelt zu werden


    und dazu noch kurz was:

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    aber dass man einen unausgeglichenen hund hat der hibbelig ist und kläfft kann mir doch erstens bei eig jeder rasse passieren und zweitens kann man da ja mit genügend auslastung und auch kopfarbeit dagegen wirken oder???


    Ich würde eher sagen, wenn der Alltag schon sehr stressig ist, bewirkt viel an zusätzlicher Auslastung/Kopfarbeit obendrauf bei so einigen Hunden erst Recht Überdrehtheit und Stress. Da wirst du sehr individuell schauen müssen.


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    Ich mag z.B. liebe die sensiblen Hunde, das liegt mir eindeutig mehr.


    Ja, ich auch =) , Bei der TE habe ich allerdings noch nicht ganz rausgelesen, warum sie einen "Hütehund-Typ" möchte, außer die Richtung "sportlich, hübsch, gelehrig..." JeSSy90: hast du mal Shelties (oder Aussies) näher kennen gelernt? Mein Aussie z.B. ist sehr gelehrig, sportlich, sehr an mir orientiert (und das ist nicht immer nur positiv :roll: ), kann auf Fremde sehr gut verzichten, ist recht reizempfänglich, will sich immer einbringen (auch das stell ich mir gerade mit kleinen Kindern nicht immer einfach vor, denn der Herr hat da schon so seine eigenen Vorstellungen von "so sollte die Situation eigentlich aussehen"...) und kann allgemein Stress nicht sooo gut ab, neigt dann auch mal zum überdrehen. Dabei ist er eigentlich ein recht gelassener und umweltsicherer Aussie.


    Meine Hündin z.B. könnte ich mir gerade im Vergleich super in deinem Leben vorstellen: die kann auch im größten Trubel einfach einpennen, die meint nicht, sich in irgendwas einmischen zu müssen, sie lässt sich liebend gern von Wildfremden durchknuddeln und strahlt fast immer eine unheimliche Ruhe und Geduld aus. Sie ist ein Berner-DSH-Collie-Mix. Hilft dir jetzt nicht weiter, aber sie ist grundsätzlich ein ganz anderer Typ Hund, als die Hütehunde, die ich so kennen gelernt habe, weswegen ich dir auch eher nicht unbedingt ausgerechnet einen Hütehund empfehlen würde.

    Mir ging ja bei Kleinhund und deiner Arbeit als erstes der Beagle durch den Kopf. Ist natürlich ein ganz anderer Hundetyp und nicht unbedingt was für Hundesport (und eben deutlich eigenständiger und weniger sensibel). Oder ein West Highland White Terrier?! Da kenne ich 2 näher, die ich mir beide bei dir gut vorstellen könnte, so rein von den Anforderungen her.

    Bei Lucy damals war es bei mir eher so "Hauptsache Hund" :ops: . Wobei ich schon dachte, egal ob da Berner Sennen oder Collie oder DSH am meisten durchschlägt, passt ja alles irgendwie. Ich hab Lucy ja nicht ausgesucht, aber ich bin so froh, dass es sie aus dem Wurf geworden ist... Sie dürfte schon irgendwie das Klischee von "da schlagen nur die besten Eigenschaften durch" erfüllen, was gerne mal bei gewollten Mischlingsverpaarungen angepriesen wird . Sie hat vermutlich am meisten vom Berner abgekommen, nur etwas sensibler und beutegeiler :lol: . Ich kannte ja eine Schwester sehr gut, die war eher im Zweifelsfall-nach-vorne-gehender-DSH mit schwachem (Collie-) Nervenkostüm :/ . Auch die anderen Geschwister, von denen ich weiß, haben sich nicht "alltagstauglich" entwickelt.

    Mittlerweile würde ich mich sehr schwer damit tun, einen Mischlingswelpen aufzunehmen, da ich doch recht genaue Vorstellungen hab, was mit uns glücklich wird. Dabei wäre mir damit ein Überraschungs-Goldstück wie Lucy in Zukunft verwehrt.

    Hallo,

    ich wusste nicht so recht, wie ich es in einen Titel packen sollte... Mischlinge sind ja nun noch etwas mehr Überraschungseier in ihrer Entwicklung, als Rassehunde. Daher meine Frage: war bei euern Mischlingswelpen eine Entwicklungsrichtung (so die Richtung: Jagdtrieb, Territorialität, "Ernsthaftigkeit" als erwachsener Hund, will to please etc) schon absehbar? War euch das wichtig? Habt ihr euch bewusst für diese Mischung entschieden? Oder mal anders gefragt; was habt ihr erwartet bei eurer Mischung und was ist dann tatsächlich draus geworden?

    Bitte, bitte keine Mischling-Vermehrer-Rassehund-Diskussion hier =)