Beiträge von Lucy_Lou

    Alleine-bleiben haben wir noch nicht geübt, haben da aber Gott sei Dank auch keinen Zeitdruck. Im Auto war sie schon 10 Minuten alleine, hat mir erst ruhig hinterher gesehen und war dann auf dem Beifahrersitz am pennen, als ich wiederkam. Sie ist auch schon recht selbständig, so für ihre 8 Wochen... Lässt mich freudig der Pubertät entgegen blicken :hust: .

    dann reih ich mich mal hier ein stelle Zerg-Nase Smilla vor:

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    Ich rate ja sonst eher nicht so schnell zum Aussie, aber bei dir könnt ich ihn mir tatsächlich gut vorstellen :smile: . Er hat wenig "Trubel", Wachen ist erwünscht, er bekommt Bewegung und "Kopfarbeit" und theoretisch könnte er auch Hüten.

    Zu dem, was du noch geschrieben hattest später: "kommunikativ" ist mein Aussie definitiv (da du das an Schnauzer und Spitz bemängelt hast). Und über "Einsteller" bin ich auch etwas gestolpert: das ist ja dann euer Grundstück. Tobende Kinder oder fremde Hunde (so die Einsteller diese mitbringen) würden meinem Aussie auf unserem Grundstück Stress bereiten, bzw. fände er recht unlustig. Aber das kann dir ja mit einem DSH genau so passieren. Ein Hochzucht-DSH (zumindest die, die ich kenne) scheint mir insgesamt aber etwas weniger "impulsiv" zu sein, als ein Aussie, vielleicht nicht ganz so stressanfällig insgesamt. Aber das sind halt eigene Erfahrungswerte, da kann ich nur von dem ausgehen, was ich hier habe, bzw. kenne.

    Du willst ja keinen Welpen, daher macht es ja wenig Sinn, schon Monate oder Jahre im Voraus zu schauen, woher der Hund kommt (wie es ja sonst bei einem Welpen vom Züchter wäre). Ich an deiner Stelle würde also einfach dann, wenn es akut wird, im Tierschutz schauen oder welcher Züchter gerade Junghunde abzugeben hat und dann wird sich sicher der eine finden, der passt und sich in dein Herz schleicht :smile: . Da brauchst du dich ja vorher nicht auf eine Rasse festlegen.

    Zu meinem Aussie passt deine Wunschliste sehr gut :smile:. Der neigt allerdings schon eher zum "Rockzipfel-hängen", patrouilliert eher nicht alleine draußen. Und ich bin mir auch nicht ganz sicher, wie weit er gehen würde, wenn er den Eindruck hätte, er ganz alleine entscheidet bei Fremdpersonen auf unserem Grundstück. So ist er sehr stark an mir orientiert: bin ich ruhig, hält er sich im Hintergrund, begrüße ich freundlich, geht er auch mal schnüffeln. Wir haben selbst ein recht großes Grundstück (+ angrenzende Weiden) direkt am Wald. Wachsam und reserviert und extrem auf seine Bezugspersonen bezogen ist er. Auch hoftreu und mit gut kontrollierbarem Jagdtrieb (da kannst du ja sowohl beim Aussie als auch beim DSH Pech haben und ein Exemplar mit viel erwischen). Er ist sportlich, gut motivierbar, immer aufmerksam und "allzeit-bereit", aber kein Hibbel. Mit einem Hof im Nirgendwo wäre er selbst jedenfalls sehr glücklich.

    Ansonsten hatte ich die gleichen Gedanken wie andere hier: ein DSH wirkt wesentlich abschreckender und du wirst bei (jungen) Erwachsenen Hunden eine sehr viel bessere Auswahl haben.

    Enttäuscht ist gut, ich könnt ihn auf den Mond schießen in dem Moment :hust: :lol:

    Dass man vorarbeiten kann und Entspannung konditionieren kann glaub ich gerne. Es funktioniert ja bei uns z.B. wenn Lucy sich aufplustert und Grisu den edlen Ritter spielen will oder so ähnlich... Oder wenn ein prollender DSH auf uns zu kommt oder wenn ein Hund neben uns hinterm Gartenzaun explodiert oder so. Er kennt ja schon Alternativen (und ist ansprechbar, so lange er eben noch nicht explodiert ist). Im Normalfall hat er sich im Griff und er ist kein Hund, der sich langsam reinsteigert, es knallt sofort oder gar nicht.
    Wie müsste ich das denn dann machen? Präventiv bei absolut jedem auftauchenden Hund? Grisu explodiert wenn, in einer Millisekunde. Und dann ist nichts mehr mit Wollen und Gegenlenken. Wobei, einmal abgepflückt, ist er erstaunlich schnell wieder "entspannt".

    Ich frag aber mal vorsichtig: Raum Köln, Oberberg, westliches Sauerland, ein Trainer, der auf "Kommunikation" setzt. Keine "Handgreiflichkeiten", aber gerne Körpersprache. Allgemein bin ich eher "Wattebauschwerfer" und möchte Gefühle und Erfahrungswerte des Hundes ändern/erweitern. Mit rein Leckerlie, umlenken, ablenken... könnt ich mich aber nicht anfreunden. Ich glaub, ich wäre extrem kritisch bei einem Trainer und wäre nur am hinterfragen :ops:

    Was erwartest du denn von deinem Hund? Will to please, wachsam, reserviert Fremden gegenüber, eher eigenständig? Hundewiesentauglich? Wie möchtest du den Hund auslasten, was stellst du dir so an gemeinsamer Freizeitgestaltung vor? Jagdtrieb stört dich allgemein nicht? Weil du in der Stadt wohnst?
    Wie möchtest du den Hund betreuen lassen, bzw. wie passt er in dein Leben, wenn du dann voll berufstätig bist? Wie schnell muss der Hund gelernt haben, einige Stunden am Stück alleine bleiben und was ist dein Plan B, falls er es dann noch nicht kann? Das ist vor allem nicht ganz unerheblich bei der Frage, ob Welpe oder erwachsener Hund...

    Lass dir von deinem Vermieter unbedingt schriftlich geben, dass Hunde erlaubt sind.

    Zitat

    Ich weiß es ist gemein, aber ich bin echt froh das ich nicht die einzige bin die dieses problem hat...


    Du kannst wenigstens die Vorbesitzer dafür verantwortlich machen :lol:


    Zitat


    Ganz ehrlich? Versuch deine Angespanntheit loszuwerden indem du solche Situationen mit fremden Hunden meidest.
    Spart einiges an Nerven. Und ich bin überzeugt, dass dein Hund sich nie gänzlich ändern wird. Genausowenig wie meiner. Also so gut wie möglich damit arrangieren und gelassen werden.


    Eigentlich mache ich es genau so. Ich sicher ihn und lobe ihn für jeden "guten" Ansatz und gebe andere Aufgaben in Situationen, die mir Unbehagen bereiten. Und -eigentlich- funktioniert das auch ganz gut. Er darf mir immer "melden" und in verschiedenen Situationen haben wir Alternativverhalten aufgebaut, mit denen auch er glücklich ist. Auf der anderen Seite ist es halt auch so: mit den meisten Hunden (wenn ich mich mal traue :ops: ) läuft es gut und er mag Kontakt (anders als Lucy), er schnüffelt interessiert und mit netten Hündinnen spielt er auch. Es geht nur so furchtbar schnell bei ihm, wenn er wen nicht mag, dass ich mich kaum traue, überhaupt Fremdhundkontakt zuzulassen.


    Zitat

    2. daran arbeiten, dass die Reakion, WENN es mal wieder zu so einer Situation kommt, nicht so heftig ausfällt. Wie genau kann ich jetzt nicht sagen, da ich deinen Hund nicht kenne, aber dazu könnte man einen Trainer befragen oder sich selbst schlau machen. Auf facebook bieten in der Gruppe "Trainieren statt dominieren" viele positiv arbeitende Trainer ihre Hilfe an (kostenlos). Das ist oftmals ganz gut um Ideen zu sammeln wie man Trainieren könnte.


    Ich muss ehrlich sagen, ich hab an einen Trainer noch nie wirklich gedacht :ops: . Ich dachte immer, er ist halt so... Und abgesehen davon haben wir Null Probleme. Er jagt nicht, ist hoftreu, mag unseren Postboten ;) , er bleibt problemlos alleine, er will es mir Recht machen, ist sehr aufmerksam, sehr lernwillig, man kann ihn problemlos mit in die Innenstadt nehmen, er pöbelt nicht an der Leine, hört an sich gut... Aber wenn er austickt, könnte man ihn vierteilen, er würde es kaum mitbekommen...

    Vielleicht bin ich da mit Lucy auch nur etwas verwöhnt :???: .

    Zitat

    Mit der eigenen Anspannung kann man seinen Hund auch "einschalten". Das kenne ich aus eigener Erfahrung. Unser Zippel hat auch Wachtrieb und im Dunklen ist es besonders ausgeprägt, aber wenn ich dann auch noch angespannt bin, gleicht sie einem gespannten Bogen... Vielleicht ist es auch ein wenig Deine Tagesform?


    Das war es eben gerade vor etwa einem Monat mit besagtem Hund. Es ist wirklich so, Grisu reagiert auch auf meine Anspannung und darauf, dass Lucy einen Hund nicht mag. Aber auch das sind Situationen, die kenne ich und mit denen kann ich gut umgehen. Nur mit diesem Hund war es so: wir waren mit dem Wohnmobil unterwegs, in völlig neuem, also "neutralem" Gebiet spazieren, ich war völlig entspannt und Lucy einige Meter hinter Grisu. Der fremde Hund tauchte hinter eine Hecke auf, etwa 3 Meter vor Grisu, ging dann freundlich auf ihn zu und Grisu ist sofort explodiert, da war der andere Hund bestimmt noch 2Meter vor ihm. Wie gesagt, so Situationen haben wir durchaus immer mal wieder und so lange Lucy sich nicht aufbaut, bleibt Grisu da (mittlerweile) eigentlich entspannt. Ich habe es halt so gar nicht nachvollziehen können.

    Ja, untypisch für einen Aussie ist er sicher nicht =) .

    Und du hast recht:


    Zitat


    sieh das ganze etwas lockerer, ich finde das macht schon vieles einfacher und hoffe drauf, dass dein gegenüber das auch tut...


    es ist sehr mein Problem, ich kann mit "Aggressionsverhalten" nur sehr schwer umgehen :ops:


    Zitat

    ich mein...was ist die alternative? grisu immer einschränken, kontrollieren usw? wenn sowas wirklich so selten vorkommt wie du schreibst und dabei nix wirklich dramatisches passiert...ich würde es so lassen wie es ist und halt damit leben, dass es nicht immer so rosig ist.


    es gibt Situationen, da weiß ich mit einiger Wahrscheinlichkeit, dass es knallen kann. Z.B. findet er DSH allgemein sehr unlustig und wenn ich am Strand liege und lesen will (also nicht auf ihn achte) ist er halt angeleint, so falls ein Fremdhund sich unserer Decke nähert :roll: . Das sind halt Dinge, die weiß ich und so stört es mich auch nicht. Du hast aber recht, ich kontrollier aus Sorge tatsächlich zu stark. Er läuft in der Stadt (wir wohnen auf dem Land, sind in der Stadt eher selten) grundsätzlich nicht frei, auch in Parks nicht, wo es erlaubt wäre. Und nach dem letzten Erlebnis lasse ich ihn hier bei uns auch wieder vor unübersichtlichen Wegstellen warten, da dachte ich ja eigentlich, es sei nicht mehr nötig :roll: . In verkehrsberuhigten Straßen etc. ist er ebenfalls immer angeleint, wer weiß, was da aus der Einfahrt kommt... An Hundestrände/auf Hundewiesen gehe ich nicht, da könnte ja dann ein Hund sein, mit dem es zufällig nicht passt :ops: . Wie gesagt, das ist letztlich viel mehr mich selbst verrückt machen, als Realität, aber irgendwie ist es ja schon so: dann läuft es mal eine Weile richtig gut, ich lass ihm mehr Spielraum und peng, knallt es wieder...

    Lucy z.B. kann mit Fremdhunden generell wenig anfangen und auch deutlich werden. Dennoch lasse ich sie bedenkenlos überall frei laufen, wo es toleriert wird, egal wo und ohne, dass ich mir Sorgen machen würde. Lucy kann man beim Denken zusehen und sie warnt ausgiebig, bevor mehr passiert, so ist alles gut für mich.


    Zitat

    augen zu und durch und die schönen momente in denen es gut klappt genießen


    Ja, wie gesagt, ich sollte wohl wirklich ein wenig gelassener werden...