Beiträge von Lucy_Lou

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    Wir haben keine Box, ich kann mir auch nicht vorstellen, dass ein Welpe-in-die-Box-packen bei Überdrehung ein guter Start fürs "Boxentraining" ist :???: (Wofür soll die Box denn später mal gut sein?).

    Bei Smilla haben wir das Glück, dass sie sehr gerne auf Kalbsunterbeinen rumkaut, also hat sie die permanent zur freien Verfügung und wenn sie auf was anderem kauen will, wird sie halt abgepflückt und zum Knochen gebracht. Das hat so eine Woche gedauert, aber mittlerweile (ist jetzt 10,5 Wochen) scheint sie es fürs erste verstanden zu haben (Zahnwechsel steht ja noch aus...). Ich würde also an deiner Stelle schauen, dem Welpen eine möglichst hochwertige Alternative zu bieten.

    Überdrehen konnte Smilla die ersten 1-2 Wochen auch sehr gut :roll: . Auch das hat sich mittlerweile weitestgehend gegeben. Grundsätzlich darf sie spielen, so lange sie halt dennoch ein paar Grundregeln beachtet (also vor allem nicht Grisu "ärgern", nicht mit Kabeln oder Tischdecke Zerrspiele veranstalten...). Ich hab da so 2 Wege für uns gefunden: 1. der Welpe ist tatsächlich ausgeschlafen, dann darf sie spielen, bzw. ich spiel dann auch mit ihr oder wir gehen kurz raus oder machen ein paar Übungen... Ist ja nicht so einfach, beim Züchter hat ja auch immer jemand mitgespielt, "Zwangsruhe" gab es da ja nicht, muss so ein kleiner Welpe auch erst mal mit klar kommen... 2. Welpe ist müde und überdreht: versuchen, sie ruhig bei mir zu halten, streicheln, leicht festhalten, selbst Ruhe ausstrahlen... Oder wirklich einfach machen lassen, dann rennt sie noch 2,3 Runden und fällt in Tiefschlaf... Wichtig finde ich, den Welpen dann nicht noch zusätzlich hochzupushen, ansonsten denke ich, reguliert sich das mit der Zeit auch sehr gut selbst.

    Warum möchtest du denn den 3. Hund?
    Ich muss ehrlich sagen, ich kenne deine Vorgeschichte nicht, wozu hier einige andere etwas zu geschrieben haben. Es scheint in deinem Fall ja tatsächlich darauf hinauszulaufen, dass es vor allem "komplizierter" wird. Was wäre denn so dein worst case und was tätest du dann? Ich mein jetzt nicht mal, dein Rüde will den Neuzugang fressen, sondern rein vom Alltag her. Einfacher wird es ja mit 3 Hunden mit Sicherheit nicht und es ist dann gut, zu wissen, warum sich das überhaupt angetan hat :hust: :lol: . Es wird auch ein Senior, du möchtest ein Grauen Schnäuzchen retten? Oder was ist der Hintergrund?


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    Wie ist das so beim Spazierengehen mit 3 Hunden?


    Meine Nr. 3 ist ja noch ein Welpe, also hat sich da noch nicht groß was geändert, zumal wir eh kaum wem begegnen. Würde ich in der Stadt wohnen, hätte ich wohl größere Umstellungsprobleme, da die Reaktionen der Hunde auf die "Umwelt" doch recht unterschiedlich sind. Lucy braucht eigentlich keine weitere "Beachtung", aber Grisu zumindest 50% der Aufmerksamkeit in belebter Umgebung und Smilla 100% der Aufmerksamkeit in belebter Umgebung, da fehlt dann halt was :hust: . In belebter Umgebung laufe ich daher bislang getrennt oder nur mit meinem Mann zusammen (einer schaut nach Smilla, einer nach Grisu)

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    In der Stadt würde ich alle 3 an der Leine lassen. Kann man dann noch gut spazieren gehen?


    Lucy nimmt es stoisch, wenn es mal wieder etwas länger braucht... Grisu ist leicht irritiert ob des Stop and Go und ich bin halt mit Smilla beschäftigt... Wenn die Kleene erst mal was älter ist, kann ich mir aber nicht vorstellen, dass es großartig kompliziert ist, da Lucy und Grisu es kennen, nicht zu "kreuzen" und halt halbwegs ordentlich mitzulaufen.

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    Im Wald muss ich einen Hund angeleint lassen, da er Jäger ist. Der andere läuft frei. Nehmen wir den Worst-Case und der dritte Hund ist auch ein Jäger. Kann man dann 2 angeleinte Hunde an der Schlepp oder Flexileine gut händeln?


    Ich persönlich kann es mir nur schwer vorstellen... Grisu war als Junghund eine Weile an der Schlepp und das hat meine ganze Aufmerksamkeit erfordert. 2 Schleppleinen zu händeln, stelle ich mir sehr chaotisch vor. Ähnlich mit 2 Flexis, außer die Hunde laufen da sehr gesittet dran

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    Was macht ihr wenn ein Kampfdackel auf eure Hunde zugerast kommt?


    Lucy weiter frei laufen lassen und machen lassen, Smilla auf den Arm nehmen und Grisu anleinen, ihm erklären, dass heute kein Dackel auf dem Speiseplan steht und zügig weiter gehen.

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    Und wie sollten die ersten beiden Hunde den Dritthund kennen lernen? Der kommt per Flugpate nach Deutschland.


    Meine Hunde sind beide territorial (Lucy noch mehr als Grisu) und würden definitiv sehr unerfreut auf jeden plötzlich auf unserem Grundstück stehenden fremden Hund reagieren. Smilla hatte ich auf dem Arm (einen größeren/erwachsenen Hund würde ich angeleint dicht bei mir führen und das auf neutralem Gelände, so dass klar ist, der Neuling gehört zu mir!). Das können meine Hunde dann immer noch doof finden, fressen den anderen aber dann zumindest nicht... Smilla habe ich einfach mit auf unser Grundstück gebracht, aber wie gesagt auf meinem Arm. Das ging ganz gut.

    Ich glaub kaum, dass dein Welpe Territorialansprüche aufstellt, die dreht halt auf, will spielen, testet die Welt (muss ja lernen, wie Soziales funktioniert), ist mal überdreht... Ich hab auch grad so einen 10 Wochen alten Terrorzwerg hier :D . Ich habe dazu 2 erwachsene Hunde: Lucy darf selbst Regeln aufstellen und zurechtweisen, die tut das sehr angemessen und selbstbewusst. Und trotz einiger Zurechtweisungen findet Smilla Lucy toll, hält sich aber mittlerweile an Lucys Regeln.
    Bei Grisu helfe ich ihm, wenn Smilla zu sehr überdreht. D.h. Smilla aus der Situation nehmen und wenn das nicht hilft, kurze Zurechtweisung. Grisu ist dadurch sehr viel entspannter geworden und Smilla hat es langsam auch verstanden, dass er tabu ist ;) . Ich schau halt, womit Grisu jeweils klar kommt und bestärke ihn auch in der Kommunikation mit Smilla. Wenn es ihm zu viel wird, übernehme ich.

    Smilla hatte mit exakt 10 Wochen (also vorgestern) 2,2kg und etwa 24,5cm (sie hat ziemlich gezappelt, aber so grob halt...). Erwartete Endgröße sollte so um die 35cm liegen.

    Nachdem die Stubenreinheit anfangs gut funktioniert hat, macht sie Pipi im Moment fast nur noch in die Wohnung. Vermutlich weil sie mittlerweile halbwegs einhalten kann und draußen hat sie grundsätzlich besseres zu tun. Heute früh am Morgen brav draußen gelöst, dann 1 Stunde später 30 Minuten Spaziergang, da macht sie nie was, also anschließend noch mal 30 Minuten im Garten gewartet, da musste sie aber wohl nicht :roll: ... Pipi hat sie gemacht, kaum dass wir wieder drin waren... Gerade 2 Stunden im Garten gewesen, nichts... kaum sind wir wieder drin... Grmpf

    Hallo,

    ich habe einen Aussie und einen Sheltie, wobei der Sheltie erst 10 Wochen alt ist, da heißt es noch gespannt sein, wie es weiter geht mit ihr :D

    Mein Aussie:

    - kann auf Fremde gut verzichten

    - ist in Städten schnell "reizüberflutet", da er immer sehr genau alles beobachtet und versucht einzuordnen. Dazu sagen muss ich, dass er ein Landei ist, bei einem in der Stadt aufgewachsenen Aussie mag das anders sein. Auch kann man ihn problemlos mit ins Restaurant oder auch in "ruhigere" Stadtteile nehmen, nur zu viel Trubel ist absolut nichts seins. Allgemein ist er recht stressanfällig. Auch hat er eine sehr klare Vorstellung, wie die Welt sein sollte und es bringt ihn jedesmal aus dem Konzept, wenn mal etwas anders läuft

    - kann auf Fremdhunde sehr gut verzichten, seit er erwachsen ist und geht im Zweifelsfall nach vorne

    - hat Wach- und Schutztrieb, aber ist dabei sehr an mir orientiert und in unserem Fall ist es erwünscht, da wir ein Haus ohne direkte Nachbarn haben ;)

    - ist begeisterungsfähig, hat ein tolles Körpergefühl, begreift sehr schnell Neues und will sich immer einbringen und vor allem mitdenken. Für stupides Kommando-abspulen ist er dagegen nicht geschaffen :roll:

    - für uns würde er durchs Feuer gehen, ist sehr sensibel uns (meinem Mann und mir) gegenüber, aber sehr hart der "Umwelt" gegenüber. Das ist manchmal ein Balanceakt, vor allem, da er auch jede unserer Stimmungen sofort aufnimmt und umsetzt

    - von der Auslastung her finde ich ihn nicht sehr anspruchsvoll. Wir sind so 2-3 Stunden am Tag "aktiv" unterwegs mit Spielen, Übungen, Spaziergängen, Joggen etc. Sport im Verein machen wir nicht

    - er ist definitiv "redselig", aber mich stört es nicht, habe da also auch nie versucht, etwas abzugewöhnen

    - er hat erfreulicherweise kaum Jagdtrieb (wobei das wohl auch ganz anders beim Aussie sein kann)


    Warum wir uns nun für einen Sheltie entschieden haben: weniger Tendenz im Zweifelsfall nach vorne zu gehen und kleiner und damit im Alltag "handlicher", gerade im Wohnmobil oder in der Stadt oder wenn man ihn fremdbetreuen lassen will. Ansonsten hoffe ich auf ähnliche Eigenschaften, wie bei Grisu. Smilla zeigt sich bislang auch sehr unerschrocken, gar nicht extrem sensibel oder zurückhaltend, aber sie halt auch noch sehr jung. Das war bei uns allerdings auch ein sehr wichtiges Kriterium bei der Züchterwahl: sehr aufgeschlossene und selbstbewusste Elterntiere.

    Wenn es noch mal ein größerer Hütehund werden soll, würde ich vermutlich zum Bearded Collie tendieren. Meinen Aussie sähe ich nicht als Stadthund und nicht als Hundewiesenhund. Aber es gibt sicherlich auch Aussies, die in ein Stadtleben prima reinpassen. Such wenn mit viel Sorgfalt den Züchter aus!

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    Ich kenne übrigens viele Hundehalter die die Ruhe in Person sind und trotzdem wahre Energiebündel als Hunde haben. Am Halter allein liegts also auf keinen Fall, der Hund bringt ja auch Eigenschaften von sich aus mit.


    Denke ich auch :smile: . Lucy war ein absolut tiefenentspannter Welpe und Junghund, bin ich damals oft drauf angesprochen worden. Smilla jetzt ist so ziemlich das Gegenteil und Grisu lag irgendwo dazwischen... Ich kann es also guten Gewissens auf meine Hunde schieben :lol:

    Immerhin schläft Smilla jetzt drinnen wesentlich mehr als am Anfang. War vielleicht auch der "Stress" durch die Umstellung in der ersten Woche

    Als ich Teenager war hatten wir einen "Hobbyzüchter" von Golden Retrievern im Ort, einer der Welpen kam in unmittelbare Nachbarschaft von uns. Der war lieb und nett zu Menschen und Hunden (hatte ja selbst einen Hund und wir hatten immer wieder Kontakt) und biss dann mit rund drei Jahren seinen Besitzer richtig heftig nach den Berichten aus dem Nichts heraus. Nach Rücksprache mit den "Züchtern" war das kein Einzelfall und die haben dann auch aufgehört mit züchten (war so ein typisches "ich hab da zwei liebe nette Hunde und warum nicht mal Welpen..." und da die gut weggingen gleich noch ein paar mal). Der Hund unserer Nachbarn wurde eingeschläfert.