Wir haben keine Box, ich kann mir auch nicht vorstellen, dass ein Welpe-in-die-Box-packen bei Überdrehung ein guter Start fürs "Boxentraining" ist
(Wofür soll die Box denn später mal gut sein?).
Bei Smilla haben wir das Glück, dass sie sehr gerne auf Kalbsunterbeinen rumkaut, also hat sie die permanent zur freien Verfügung und wenn sie auf was anderem kauen will, wird sie halt abgepflückt und zum Knochen gebracht. Das hat so eine Woche gedauert, aber mittlerweile (ist jetzt 10,5 Wochen) scheint sie es fürs erste verstanden zu haben (Zahnwechsel steht ja noch aus...). Ich würde also an deiner Stelle schauen, dem Welpen eine möglichst hochwertige Alternative zu bieten.
Überdrehen konnte Smilla die ersten 1-2 Wochen auch sehr gut
. Auch das hat sich mittlerweile weitestgehend gegeben. Grundsätzlich darf sie spielen, so lange sie halt dennoch ein paar Grundregeln beachtet (also vor allem nicht Grisu "ärgern", nicht mit Kabeln oder Tischdecke Zerrspiele veranstalten...). Ich hab da so 2 Wege für uns gefunden: 1. der Welpe ist tatsächlich ausgeschlafen, dann darf sie spielen, bzw. ich spiel dann auch mit ihr oder wir gehen kurz raus oder machen ein paar Übungen... Ist ja nicht so einfach, beim Züchter hat ja auch immer jemand mitgespielt, "Zwangsruhe" gab es da ja nicht, muss so ein kleiner Welpe auch erst mal mit klar kommen... 2. Welpe ist müde und überdreht: versuchen, sie ruhig bei mir zu halten, streicheln, leicht festhalten, selbst Ruhe ausstrahlen... Oder wirklich einfach machen lassen, dann rennt sie noch 2,3 Runden und fällt in Tiefschlaf... Wichtig finde ich, den Welpen dann nicht noch zusätzlich hochzupushen, ansonsten denke ich, reguliert sich das mit der Zeit auch sehr gut selbst.