Es war sicher auch nicht clever, dass Tierheime noch mehr Hunde aus dem Ausland importiert haben, als die Nachfrage stieg.
Würde ich so sagen "Jein". Gerade wenn du Partnertierheime hast und die da nette, kleine Hunde sitzen haben, die dort keine Chance haben, während deine Zwinger bis auf die Unvermittelbaren leergefegt sind... Da will man dem einen Seestern halt auch nicht die Chance nehmen...
Ich finde es aber auch krass, was man aktuell an völlig unkompliziert klingenden TS-Hunden findet oder auch an übrig-VDH-Hunden... Enya und Peaches sind ja mitten in der ersten Hochphase Corona eingezogen, das war pures Glück, was passendes überhaupt zu finden.
Das würde die Beiträge für alle Halter insgesamt gesehen deutlich senken, weil die Versichertengemeinschaft viel größer wäre.
Wäre das wirklich so? Also klar, für viele Hunde würde es was verbessern, weil die Halter denken, ok, hab gezahlt, dann will ich auch Gegenleistung dafür. Also gehen sie zum TA und ich kenne alleine im näheren Bekanntenkreis einige, die das eher nur tun, wenn der Hund halbtot ist.
Aber angenommen, es wäre vorgeschrieben und viele Menschen würden deutlich häufiger zum TA gehen...?! Senkt das alles zusammen Kosten für den Einzelnen? Und: bekäme man dann im ländlichen Raum überhaupt noch einen Termin innerhalb von meheren Wochen ohne akuter Notfall zu sein? Wir haben im Frühjahr 4 (!) Tierärzte abtelefoniert, bis wir einen hatten, der zeitnah Zeit hatte, unsere Hunde zu impfen...! Hab allgemein nicht den Eindruck, als hätten Tierärzte da groß freie Kapazitäten. War früher nicht...
Dass es besser für die Hunde wäre, keine Frage...