Ich hab mal gehört, dass ein Welpe erst ab dem 4. Lebensmonat anfängt, seine Schließmuskel kontrollieren zu können. Also weiß er vielleicht schon, dass er nicht rein machen darf, kann aber anatomisch gesehen noch gar nichts daran ändern.
Beiträge von Tarlancriel
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also online kann ich die Seite auch nicht lesen. Da gibt es nur ne Journalvorschau mit ausgewählten Seiten.
Warum fährste nich einfach zum nächsten Fressnapf und holst Dir eins? -
Ja, da liegst Du nicht ganz falsch. Zu diesem Problem kann es kommen.
Ich handhabe es so, dass der Besuch reinkommt, mich begrüßt, dann "kurz" die Hunde und sie dann ignoriert.
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Nachdem, was ich aus Deinem Text interpretiere gehe ich davon aus, dass euer Hund auf Grund der vergangenen Erlebnisse das Vertrauen zum Menschen schlichtweg verloren hat.
Ein "Rudelfremder" geht ans Auto, er kommt nicht weg..Angriff ist die beste Verteidigung
Er hat sich Beute ergattert und Du machst sie ihm streitig. Er warnt "Komm nicht näher, das ist meins! Das hab ich mir ganz allein erworben!", Du bedrohst ihn auch noch. Was bleibt dem Hund dann anderes übrig? Wieder: Angriff ist die Beste Verteidigung.
Einen Hund einschläfern zu lassen, weil seine Besitzer ihn nicht richtig lesen können...sorry, ich hätte spätestens nach solch einem Vorschlag den Tierarzt gewechselt....
Letztendlich vermute ich, dass euer Hund kein Vertrauen zu euch hat und genau DA muss angesetzt werden
(Habe selbst einen "futteraggressiven" Hund zu Hause...und da ging das schon mit 13 Wochen los. Ist ein hartes STück arbeit, aber kein unüberwindbares Hindernis) -
Zitat
Ähm
... natürlich nur, wenn ich wieder nach Hause komme.
Wenn ich 2,70 m tiefer gelegt werde, dann können / müssen sie natürlich vermittelt werden.Da möchte ich jedoch nicht, dass das TH diese Entscheidung trifft, sondern Angehörige, die eventuell erstmal zusehen, dass die Tiere im Bekanntenkreis unterkommen
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Zitat
Aber was passiert eigentlich in dem Fall wenn man umfällt, netmehr ansprechbar ist, der Hund bei einem bleibt und den/die Retter net ran lässt?
Irgendwie ist des meine größte Sorge
Puh, gute Frage. Generell würde ich sagen, meine Hunde würden schon jeden an mich ranlassen. Aber in solch einer Situation......hmm...
Keine Ahnung was die machen würden. Ich gehe in DIESEM Punkt jetzt mal nicht vom Schlimmsten aus....denke eher, dass sie dann eingefangen werden oder sowas
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Hab mir jetz auch mal etwas erstellt. Einen Zettel für die Wohnungstür für "Fremde" mit Telefonnummern, sowie der Anmerkung, dass die Hunde NICHT ins Tierheim gebracht werden sollen, ausser es wurde von den in der Liste stehenden Personen niemand erreicht. (Nach mehrmaligem Versuch) Zudem, dass ich eine Person aufgeführt habe, die im schlimmsten Fall über den Verbleib der Tiere entscheiden darf. (Man muss ja auch bei sowas immer vom Schlimmsten ausgehen)
Ein zweiter Zettel hängt nun am Kühlschrank mit den Hundedaten.
Zusätzlich zu Doris' Liste habe ich noch die Haftpflichtversicherung, Futterplan (bei TroFu ja nicht sooo ausführlich,aber gerade bei Teddy wichtig) sowie den Aufbewahrungsort von Impfpass & Co angegeben.Fritzihund: Wenn man dazu in der Lage ist, ist das kein Problem. Dann brauchen die Rettungskräfte sich auch ned drum kümmern und ich kann der jeweiligen Person dann direkt erklären, was zu tun ist. Das kann ich dann alleine. Aber es geht ja auch um den Fall, dass man selbst nicht mehr in der Lage ist zu handeln.
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Zitat
Doris: Zusätzlich habe ich noch einen Zettel mit Namen und Tele. Nummern an der Wohnungstür ( innen ) angebracht.
Falls es mich mal in der Wohnung *erwischen* sollte und man mich findet, dann wissen die auch, was zu tun ist.Was haste da denn alles an Infos stehen? Würd mich mal interessieren, was da so für den Notfall drauf sollte.
Also ausser Telefonnummern. -
Ich habe ja nun auch nen Aussie. Und ich muss ganz ehrlich sagen: Nie wieder!
Die Hunde sind klasse, wunderschön, aber einfach zu "zeitintensiv". Ich liebe Copper, gar keine Frage. Aber von dieser Rasse werde ich nach seinem Ableben höchstwahrscheinlich Abstand nehmen.Ich bin auch mitlerweile der Meinung dass Hunde wie AS und BC nicht in private Hände gehören. Denn mit ein bisschen Agility ist es da einfach nicht getan. (Ausnahmen gibt es sicherlich) Aber das ist, glaub ich, OT ;-)
Copper ist nicht, wie eigentlich erwartet, Fremden gegenüber zurückhaltend. Er ist sehr menschenbezogen und zutraulich und freut sich über jeden Besuch. Zumindest zu Hause. Also eigentlich völlig untypisch.
Was ihn jedoch zum "typischen Aussie" macht: Schutz- bzw Wachtrieb, Probleme mit anderen Hunden (trotz Welpenschule etc) und sehr schnelle Langeweile.
Langeweile heisst: Er ist sehr schnell unausgelastet. Habe ich mal ein zwei Wochen keine Zeit mit ihm zu arbeiten (Beruf, Krankheit etc), dann verstärken sich seine typischen Charaktermerkmale. Jeder Hund wird angemacht, es wird gekläfft was das Zeug hält....Ich denke, ich habe schon recht viel Hundeerfahrung, aber Copper lässt mich immer wieder an meine Grenzen stoßen. Selbst beim Hundesport. Er ist unheimlich schnell gelangweilt und fängt dann an, Stress zu machen. Andere Hunde werden angekeift oder er versucht seinen Frust an mir abzubauen. (Beim laufen hochspringen und in die Arme zwicken)
Das Problem bei Dir, das ich sehe, ist: Du gehst noch zur Schule und kannst noch nicht 100%ig abschätzen, was danach ist. DU stellst Dich dieser Herausforderung. Aber 50% des Tages kümmern sich Deine Eltern um den Hund. Sind sie dieser Herausforderung auch gewachsen?
Ich würde als Ersthund von jeglicher Hütehundrasse abraten, die heutzutage auch noch als solche eingesetzt bzw gezüchtet wird.
Sicherlich kannst Du Glück haben und erwischt einen Aussie wie Coppers Schwester: Reiner Couchpotatoe!
Aber: Bei der Anschaffung eines Hundes sollte man immer vom schlimmsten Fall ausgehen.
In diesem Fall also von einem Hund, der:- Menschen nicht mag
- Hunde nicht mag
- aus Unterforderung die Wohnung auseinander nimmt
- kläfft
- einen starken Schutztrieb hat
- sich vielleicht gerade denjenigen in der Familie als Bezugsperson aussucht, der mit ihm eigentlich gar nicht wirklich was tun möchteWenn Du und vorallem Deine Eltern nun der Meinung sind: So ne Granate können wir händeln: Dann Willkommen bei den Aussie-Bekloppten ;-)
Und nur, weil Du einen "sportlichen" Hund haben musst, muss es ja nicht unbedingt gleich ein Leistungssportler sein, oder?
Es gibt durchaus sportliche Labradore, Retriever, Schäferhunde & Co, die gerne viel unterwegs sind. -
Das mit den Zetteln ist wirklich eine gute Idee. Werde ich wohl auch mal zusammenstellen.
Ich mein, man muss ja auch davon ausgehen, dass ein Unfall gravierender ausfällt und man eventuell bewusstlos oder Schlimmeres ist...und dann hocken die Tiere tagelang in der Bude.
