Die Kleintiere aus Kindertagen liegen alle bei meinen Eltern im Garten.
Bisher musste ich zum Glück erst einen Hund gehen lassen. Es war leider auch recht überraschend so schnell zu Ende, das kein endgültiger Plan stand, außer kremieren.
Er war aber so ein "Mama-Hund", mochte nicht bei Fremden sein und war die letzten Tage noch anhänglicher, dass für mich in dem Moment feststand, ihn keine Sekunde mehr Fremden auszusetzen.
Auch wenn es für andere blöd sein mag, oder nur noch die Hülle, für mich ging das nicht.
Also vom Tierarzt mit heim genommen, beim Rosengarten angerufen, Soforttermin für eine Einzeleinäscherung gemacht, selbst hingefahren, währenddessen dort gewartet und sofort wieder mit heim genommen. Und in dem Moment, wo ich ihn wieder in der Hand hatte, waren alle Überlegungen wie Asche verstreuen, vergraben und Co vergessen. Der immer mit Dabei Mama Hund wird das immer sein dürfen. Daher hat er eine ganz individuelle, angemessene, aber trotzdem freundliche, mit Hand bemalte Urne bekommen, die auf Lebzeit bei mir im Hauptaufenthaltsraum, dem Wohnzimmer stehen wird.
Bei den anderen 4 und allen vielleicht Weiteren bin ich aber auch noch sehr unentschlossen.
Und das sind auch meine Gedanken...
Allerdings frage ich mich, was ich mit nachfolgenden Hunden tun würde. Ich denke mal, in meinem Leben werden noch einige Hunde einen Platz finden, aber möchte ich dann irgendwann eine ganze Sammlung an Urnen zuhause haben? Den Gedanken finde ich irgendwie nicht schön. Und was passiert mit den Urnen, wenn ich irgendwann nicht mehr bin?
Schwieriges Thema..
Natürlich habe ich alle sehr lieb, aber der Große war einfach was ganz Besonderes wie kein Zweiter. Bei den anderen werde ich sicher was den reinen "Vorgang" angeht entspannter sein. Aber beim Tierarzt lassen, in einem Sammelttiefkühler werfen und dann weiter verarbeiten lassen, geht für mich persönlich einfach nicht. Also kremieren lassen steht fest. Aber ob einzeln oder als Sammelkremierung und was danach mit der Asche passieren soll, tue ich mich noch sehr schwer.