Beiträge von Atrevido

    Meine Collies traben am Rad. Das wars :lol:

    Lyra am Rad in einem typischen super effizienten Hütehund-trab mit tiefem Kopf, Alice etwas hintendran. Oder angeleint halt beide im lockeren Trab. Galopp oder Ziehen oder oder, das würden sie nie machen. Ist mir ganz recht.

    So war mein CC auch. Sogar ziemlich langsamer Trab, aber dafür mit einer wahnsinnigen Ausdauer und Zuverlässigkeit. Wie eine kleine Lok.

    Atrevido WIE SÜSS IST DENN BITTE DER ANFANG, wie er da so hüpft :D Wahnsinn, so viel Lebensfreude! Das Video macht richtig Spaß!

    Jap, Lito macht richtig Spaß dabei :lol: Entweder er sprintet und ich bin auch auf den besten Wegen chancenlos da hinterher zu kommen. Oder er hüpft wie ein Flummi. Oder jagt nebenbei noch Mäuse und Ratten, drückt kurz das Nitro Knöpfchen und ist wieder neben mir. Dabei ist das Vieh unkaputtbar, egal welche Strecke, egal welches Wetter.

    Oder er ist eben vorgespannt vorm Rad. Da ist er ne ganze Ecke langsamer, aber immerhin merke ich bei ihm eine Ermüdung :ugly:

    Leinenlos ist keine Option?

    Nee. Leider nicht.

    Hat sie sonst mal die Möglichkeit die Power richtig raus zu lassen?

    Ist kein Vorwurf ;) Aber wenn sie das gar nicht kennt, find ich es relativ normal, wenn dann wo sie es mal kann anfänglich die Sicherungen raushauen.

    Lito ist zB viel aufmerksamer mir gegenüber und ansprechbarer, wenn er rennen kann. Und zwar am besten frei, so wie er will. Während Wild beim Gassi viel, viel AJT bedeutet hat und ich auch heute noch vorsichtshalber anleine, sag ich am Rad nur ein kurzes weiter und das Thema ist durch.

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    Ich war mit Lola heut eine Minirunde auf dem Rad unterwegs. Mini wegen meinem Knie. Der Hund läuft zwar mit (muss er ja wegen der Leine), aber ist total damit beschäftigt auch nichts zu verpassen. Die Ohren sind schon bei mir und bremsen und anfahren kriegt sie sofort mit (logisch auch, Leine), aber die hat ihre Antennen iiiimmmerzu auf Empfang. Ich bin echt gespannt, wann das besser wird. Wie oft ich "Aufpassen!" sagen muss. :igitt:

    Vermutlich geht das aktuell mit deinem Knie noch nicht, aber hast du mal geguckt, dass du das richtige Tempo für Lola fährst? Ich bezweifle, dass die Rasse mit ruhigen Traben an der Leine zufrieden ist und da runter kommt.

    Ich wüsste nicht wie viele km ich mit Lito fahren müsste, damit er mal ruhig neben mir her dümpelt. Der feiert, dass das sonst so lahme Frauchen endlich mal wenigstens ein bisschen schneller ist und nutzt das. Soll er auch.

    Grundsätzlich finde ich die Ausdauerprüfungen ja wirklich gut. Aber meist und bei Zuchthunden natürlich auch logischerweise werden die recht früh gemacht, wo die Hunde noch recht jung sind.

    Mein Cane Corso hat die Ausdauerprüfung von 20km am Rad mit 20 Monaten gemacht - eine 10min Pause in der Mitte. Danach hatte er ne Runde mit meinen Neffen auf dem Hof getobt und danach stand der Wesenstest an. Hat der auf einer Arschbacke abgesessen und war auch am nächsten Tag nicht kaputt oder dergleichen. Für den Ausdauertest haben wir 3 Wochen im Vorfeld "trainiert". Und das trainieren bezog sich eher auf, man läuft neben den Rad und bleibt nicht einfach zum Schnüffeln stehen :ugly: Die Kondition hatte er bereits von allein.

    Mit gut 3 Jahren wurde wegen rapiden Leistungseinbruch eine Herzschwäche diagnostiziert. So viel dazu...

    Shira, OEB zog mit 3,5 Jahren bei mir ein. Die ersten 2 Jahre hätte sie das konditionsmäßig auch noch gut hinbekommen. Nicht so easy, wie der CC, aber ohne große Probleme. Bei ihr konnte man aber auch zusehen, wie es speziell jeden Sommer schlechter wurde. Mittlerweile haben wir den Stand im Sommer ab spätestens 25 Grad nicht mehr länger als 10min ohne Kühlweste raus zu können, wenn wir nicht unmittelbar am Wasser und Schatten sind. Mit Kühlweste geht es ihr relativ gut, weswegen sie für mich nicht gleichzusetzen mit den Extrem-Brachys ist. Aber ein Zustand ist das definitiv nicht! Trotzdem hätte sie die bestandene Prüfung im jungen Alter gehabt...

    Ich denke sinnvoll wäre das bis zu einem gewissen Alter alle 1-2 Jahre zu wiederholen, und/oder zusätzlich regelmäßige Herzkontrollen oder Ähnliches. Einfach um zu überprüfen, ob die Hunde diesen Stand auch halten können.

    Die Kleintiere aus Kindertagen liegen alle bei meinen Eltern im Garten.

    Bisher musste ich zum Glück erst einen Hund gehen lassen. Es war leider auch recht überraschend so schnell zu Ende, das kein endgültiger Plan stand, außer kremieren.

    Er war aber so ein "Mama-Hund", mochte nicht bei Fremden sein und war die letzten Tage noch anhänglicher, dass für mich in dem Moment feststand, ihn keine Sekunde mehr Fremden auszusetzen.

    Auch wenn es für andere blöd sein mag, oder nur noch die Hülle, für mich ging das nicht.

    Also vom Tierarzt mit heim genommen, beim Rosengarten angerufen, Soforttermin für eine Einzeleinäscherung gemacht, selbst hingefahren, währenddessen dort gewartet und sofort wieder mit heim genommen. Und in dem Moment, wo ich ihn wieder in der Hand hatte, waren alle Überlegungen wie Asche verstreuen, vergraben und Co vergessen. Der immer mit Dabei Mama Hund wird das immer sein dürfen. Daher hat er eine ganz individuelle, angemessene, aber trotzdem freundliche, mit Hand bemalte Urne bekommen, die auf Lebzeit bei mir im Hauptaufenthaltsraum, dem Wohnzimmer stehen wird.

    Bei den anderen 4 und allen vielleicht Weiteren bin ich aber auch noch sehr unentschlossen.

    Und das sind auch meine Gedanken...

    Allerdings frage ich mich, was ich mit nachfolgenden Hunden tun würde. Ich denke mal, in meinem Leben werden noch einige Hunde einen Platz finden, aber möchte ich dann irgendwann eine ganze Sammlung an Urnen zuhause haben? Den Gedanken finde ich irgendwie nicht schön. Und was passiert mit den Urnen, wenn ich irgendwann nicht mehr bin?

    Schwieriges Thema..

    Natürlich habe ich alle sehr lieb, aber der Große war einfach was ganz Besonderes wie kein Zweiter. Bei den anderen werde ich sicher was den reinen "Vorgang" angeht entspannter sein. Aber beim Tierarzt lassen, in einem Sammelttiefkühler werfen und dann weiter verarbeiten lassen, geht für mich persönlich einfach nicht. Also kremieren lassen steht fest. Aber ob einzeln oder als Sammelkremierung und was danach mit der Asche passieren soll, tue ich mich noch sehr schwer.