ich wiederhole mich sehr gerne... mein Tierarzt sieht meine Hunde nur zum impfen, wo sie eurer Meinung ja sooo an Lebensqualität einbüßen... irgendwas mach ich da wohl verkehrt das sich an meinen Hunden bis jetzt noch kein Tierarzt dumm und dusselig dran verdient hat
Vermutlich gehe ich aber auch nur zu den falschen Tierärzten, die von ihrem Fach nichts verstehen, und absolut keine Ahnung haben
Meine Hündin hat definitiv Einschränkungen und gesundheitliche Probleme. Und trotzdem hat kein Tierarzt daran bisher einen Cent "verdient". Einfach weil es GsD nicht so schlimm ist, dass sie operiert werden muss.
Geht es ihr deswegen im Sommer gut? Nein, definitiv nicht. Eine bessere Thermoregulierung lässt sich leider nicht einbauen... Also das sagt überhaupt nichts.
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Und ich gehe mit dem auch bei mehr als 25 oder 30 Grad Fahrrad fahren. Dafür musste ich mich hier im Forum auch schon dumm anmachen lassen, wieso ich so etwas tue. Ganz einfach, weil er es kann (noch dazu ganz locker) und Spaß dran hat. Das man auf Wasserversorgung, zu heißem Boden, Pausen wenn nötig (war bei ihm noch nie, die brauch ich ) etc. achtet setze ich als selbstverständlich voraus.
Und mein Zwerg hechelt zu Hause noch ca 10min nach, wenn wir bei 30 Grad 10km Rad gefahren sind, dann ist wieder gut. Und niemals nie, kringelt der die Zunge auch nur ansatzweise so auf.
Für mich wäre das kein Maßstab was jeder Hund in dem Umfang können muss. Aber du siehst was ein Hund kann, obwohl der nie für solche Leistung gezüchtet wurde. "Nur" weil der Körper so funktional ist, dass er das kann!
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Im Gegensatz dazu meine Hündin. Die anatomisch noch viel, viel besser aufgestellt ist als deine Rasse. Ohne Kühlshirt ist nach 10-20min Schluss bei 25Grad. Bei direkter, starker Sonne auch schon bei nierigeren Temperaturen. Hey, kann ich mich ja freuen, dass ich im Sommer einen so genügsamen Hund habe Beim Rumliegen hat sie immerhin keine Probleme. Röcheln tut sie auch nicht. Die starke Bauchatmung bei Aktivität im Sommer kann ich auch einfach ignorieren. Sie spielt ja trotzdem Also ein absolut gesunder Hund, der hier beschlossen hat nur mal kurz Pause zu machen, als ich mich bei Strecke/Wetter verschätzt hatte und wir was länger bei für sie zu warmen Wetter unterwegs waren... *Ironieoff*
[....] Lange Zeit war mein Stand, dann später wieder einen Tierschutzhund zu nehmen. Aber auch da holt man sich quasi einen Hund, wo man im Vorfeld bereits weiß, dass er äußerst wahrscheinlich sehr krank sein wird. Schlimm...
ich finde wenn man wirklich gegen so eine Art von Qualzucht ist (also wirklich wirklich zu 100%) dann holt man sich so ein Tier auch nicht unter dem Deckmantel des Tierschutz ins Haus.
Wenn ich einen Hund (egal in welchem Zustand) aus dem Tierheim adoptiere, hat das für mich nichts mit "Deckmantel des Tierschutzes" zu tun. Sondern, dass ich, diesem einem Hund helfen möchte, ohne das irgendjemand daran Gewinn macht. Das ist für mich schon ein Unterschied.
Und weil du es so schön beschreibst, ich bin "wirklich, wirklich zu 100%" gegen Qualzucht Und schon allein deswegen und weil ich dieses Leiden (was mir schleierhaft ist, wie man das nicht sehen kann) schwer verkrafte, wird hier nie eine typische Qualzuchtrasse sitzen.
Shira kann man da natürlich schon kritisch sehen. Aber zum einen ist sie ein solcher Tierschutzhund, die ursprünglich nur als Pflegestelle zu mir gekommen ist und dann doch blieb und zum anderen hat sie in Ruhe wirklich keinerlei Probleme. "Nur" im Sommer, bei erhöhter körperlich Anstrengung etc. Was für mich (und sie natürlich erst recht) schon schlimm genug ist, dass ich niemals ein Hund mit mehr Problemen haben möchte
Aber die moderaten Molosserrassen sind für mich (noch) keine typischen Qulazuchtrassen. Ich fürchte dass sie dort früher oder später landen, wenn ich mir den Trend anschaue. Aber auch derzeit sind sie mir einfach schon zu krank.
ange Zeit war mein Stand, dann später wieder einen Tierschutzhund zu nehmen. Aber auch da holt man sich quasi einen Hund, wo man im Vorfeld bereits weiß, dass er äußerst wahrscheinlich sehr krank sein wird. Schlimm...
Mittlerweile sage ich ganz eindeutig nein! Ich möchte nicht zusehen müssen wie ein Tier sein Leben lang leidet.
Genau das ist auch mein Gedanke. Und da befinde ich mich in absoluten Zwiespalt. Charakteristisch gibt's für mich keine besseren Hunde als die moderaten Molosser, das ist genau mein Typ Hund. Aber der Zustand ist einfach inakzeptabel
Mich macht die Tendenz bei den Molossern auch sehr betroffen. Natürlich keinesfalls mit einem Terrier, Hütehund oder sonst was vergleichbar, aber das waren mal sportliche, kraftvolle Hunde. Davon ist so gut wie nichts mehr zu sehen. Größer, schwerer, mehr Haut, Hängelieder und völlig desolate Knochen und Gelenke.
Der ausschlaggebendste Grund warum hier keiner mehr sitzt. Lange Zeit war mein Stand, dann später wieder einen Tierschutzhund zu nehmen. Aber auch da holt man sich quasi einen Hund, wo man im Vorfeld bereits weiß, dass er äußerst wahrscheinlich sehr krank sein wird. Schlimm...
Auch ein Airedale, obwohl unkompliziert, braucht die richtige Führung. Ansonsten ist er nicht mehr so unkompliziert.
Das trifft für mich ausgenommen ein paar Individuen auf jede Rasse zu.
Und ich lese nirgends raus, dass der Hund gar keine Führung bekommt. Die Aussage man möchte den Hund quasi als Einbrecherabschreckung finde ich auch befremdlich. Deswegen unterstelle ich aber nicht, dass der Hund sich selbst überlassen wird.
Hundesport ist mit denen durchaus machbar. Sicher nicht auf dem Niveau von den typischen Gebrauchshunden, aber sicher so, dass es einem Anfänger Spaß machen kann.
Gleichzeitig sind sie im Alltag aber relativ angenehm.