Beiträge von Atrevido

    Aber es gibt für ihn nachwievor keine reizarme entspannte Umgebung draußen.

    Ich weiß nicht, ob sich das Thema jetzt schon erledigt hat, aber so war Lito auch. In dem Moment wo es vom Grundstück ging, war er quasi schon durch. Zu Hause war er ruhiger als draußen, aber nie so entspannt, wie du es von Luigi beschreibst. Hast du mal ein vollständiges (!) SD-Profil machen lassen? Nach ewigem Training meinerseits, einer Trainerin, einer Verhaltenstherapeutin, zig Tierarztbesuchen, Physio/Osteo, testweise den Chip, und wirklich einer Qual für den Hund, wissen wir jetzt endlich um seine SDU. Seitdem wird es konstant besser. Zu Hause ist er nicht mehr zu merken, schläft endlich stundenlang am Stück und draußen wird er auch immer entspannter. Wir hätten noch jahrelang weiter trainieren können, ohne das es da eine Verbesserung gegeben hätte.

    Feyra478

    Ernsthaft? Einfach mal kurz Goolge anwerfen oder den Tierarzt fragen ;)

    Kurzfassung: Der Hund braucht durchschnittlich 2-2,5g Protein/kg. Diese phänomenale Überversorgung muss also vom Körper abgebaut werden, was mind. zu lasten der Nieren und Leber geht. Bei manchen Hunden ist es "nur" das. Andere reagieren mit Hyperaktivität, Juckreiz, Durchfall usw...

    Welche Rohfett/Rohprotein Werte sind denn gut?

    Herzenshund hat ca. 8-9% Rohprotein und ca. 4-8% Rohfett, je nach Sorte.

    9% wäre mein absolutes Maximum bei dauerhafter Fütterung, 7-8% finde ich deutlich besser. Ich habe auch Stunden im Netz verbracht, bis ich eine handvoll Nassfutteranbieter gefunden habe, die moderate Werte haben. Leider sind das auch immer gleich recht teure. Wenn du eine Mahlzeit Nass, eine Trocken fütterst, kannst du das nochmal etwas ausgleichen.

    Rasseunterschiede gibt es in jedem Fall. Meine beiden sind Rassekatzen-Mixe. Eine Rasse sieht und merkt man ihnen jeweils deutlich an, der Rest :ka: näher kenne ich auch nur meine beiden + diverse "normale" EKH, Freigänger, wie reine Wohnungskatzen. Davon sind meine mit großem Abstand die Anhänglichsten und Nähebedürftigsten. Bereits eine Nacht oder ein langer Tag allein belastet sie. Es sind wirklich kleine Hunde und das sagt man den beteiligten Rassen auch nach. Und trotz dem sie charakterlich leider nicht ideal zueinander passen, wird zusammen gespielt, gekuschelt, viel geputzt, "getröstet" wenn einer von Tierarzt kommt, der andere gesucht, sich beim ärgern verbrüdert usw. Der eine von ihnen auch ganz extrem mit den Hunden. Ich würde sie definitiv als hochsozial bezeichnen, die allein auf jeden Fall kaputt gehen.