Ich hoffe Mal wieder auf eure geballte Erfahrung.
Die Mamma OP hat Shira GsD mittlerweile vollständig überstanden und diesbezüglich geht's ihr wieder wirklich gut.
Aber erstmalig nach dem starken Abbau nach der OP fiel auf, dass sie die Vorderpfoten immer Mal wieder nicht richtig aufsetzt. Sie ballt sie quasi zur Faust. Oft nur nach dem Aufstehen, oder maximal 2-3 Schritte. Unsere Ärztin hat uns also an den Spezialisten der Klinik abgegeben. Bei der ausführlichen Untersuchung kam heraus, dass sie definitiv bei bestimmten Bewegungen und Einwirkung Schmerzen (wie stark kann man bei Miss Stallhart leider nicht sagen) in der Halswirbelsäule hat. Sie trägt den Kopf auch seit Jahren immer sehr tief. Die Vermutung lag nun bei einem Bandscheibenvorfall in der HWS. Ein MRT und CT fällt aufgrund der nötigen Narkose und ihres schwachen Herzens raus, daher ist und bleibt es nur eine Vermutung.
Unabhängig davon geht/ging es ihr aber wirklich gut. Sie ist gut gelaufen, viel gekugelt und zeigt so keine Schmerzen (was bei ihr allerdings echt überhaupt nichts heißt). Daraufhin bekam sie eine Kombi aus Novalgin und Gabapentin. Leider schlugen bei ihr die Nebenwirkungen vollumfänglich zu und es ging ihr viel schlechter als ohne Medikamente, selbst nach Reduzierung der Dosis. In Absprache haben wir es also wieder ausschleichen lassen und jetzt ist sie wieder das blühende Leben. Der Arzt möchte nun Tramadol versuchen.
Nach meinem Wissensstand bringt Tramadol beim Hund doch gar nicht so viel, oder?
Und ehrlich gesagt überlege ich, ob überhaupt ein Medikament bei dem Zustand nötig wäre. Ich möchte natürlich keinesfalls, dass sie Schmerzen hat. Aber ich Frage mich auch, wie groß diese Schmerzen sein können, wenn sie vor Wonne über den Rücken kugelt (auch über Asphalt, Schotter und Co) und sich dabei noch über den Hals hochdrückt. Vielleicht sind es wirklich nur ganz bestimmte Bewegungen, die sie im Alltag vermeiden kann?
Wie sind eure Erfahrungen, sowohl mit einer solchen Problematik und auch mit den Medikamenten?