Beiträge von Atrevido

    Ein ich kann nicht ist für mich da auch ein ich will nicht.

    Die Züchterin von meinem CC hatte parallel 2 Würfe (einen notfallmäßig vom Züchterkollegen übernommen) mit insgesamt 23 Welpen. Die waren tip-top ans Auto gewöhnt, weil sie ab Tag X beinahe täglich auf die nicht weit entfernte Pferdekoppel gefahren sind, wo die Welpen ein Areal abgezäunt hatten. Klar, das hat nicht jeder. Aber das war wirklich mega für die Zwerge, da sie regelmäßig Auto fahren kannten, Pferde, Menschen, Radfahrer, Autos etc. Das war alles in Sichtweite, aber niemand kam einfach so ran. Meiner und die Wurfgeschwister zu denen ich später noch Kontakt hatte, waren wirklich die Selbstsicherheit und Coolness in Person.

    Da schafft man dann auch einen Wurf ab und zu einen bisschen ans Auto zu gewöhnen. Und es ist einfach soo viel Wert einen Hund zu haben, der entspannt Auto fährt.

    Librela hatten wir schon vor ca einem Jahr probiert. Anfangs schien es etwas besser, aber nach ca 2-3 Monaten verschwand die Wirkung. Das würde wohl wenn auch nur bei ihrer Spondylose helfen, nicht bei eventuellen Nervenschmerzen.

    Zum Wälzen: allgemein kann das definitiv auch ein Schmerzsymptom sein. Einige Hunde versuchen sich damit auch selbst wieder einzurenken. Bei Shira schließe ich das aber wirklich aus. Sie wälzt sich seit junger Hund, wenn sie sich besonders wohl fühlt und Happy ist. Man sieht ihr den Spaß und die Lebensfreude dann auch wirklich an. Wenn sie spürbar Schmerzen hat oder ihr unwohl ist, macht sie es beispielsweise auch überhaupt nicht.

    Ich hoffe Mal wieder auf eure geballte Erfahrung.

    Die Mamma OP hat Shira GsD mittlerweile vollständig überstanden und diesbezüglich geht's ihr wieder wirklich gut.

    Aber erstmalig nach dem starken Abbau nach der OP fiel auf, dass sie die Vorderpfoten immer Mal wieder nicht richtig aufsetzt. Sie ballt sie quasi zur Faust. Oft nur nach dem Aufstehen, oder maximal 2-3 Schritte. Unsere Ärztin hat uns also an den Spezialisten der Klinik abgegeben. Bei der ausführlichen Untersuchung kam heraus, dass sie definitiv bei bestimmten Bewegungen und Einwirkung Schmerzen (wie stark kann man bei Miss Stallhart leider nicht sagen) in der Halswirbelsäule hat. Sie trägt den Kopf auch seit Jahren immer sehr tief. Die Vermutung lag nun bei einem Bandscheibenvorfall in der HWS. Ein MRT und CT fällt aufgrund der nötigen Narkose und ihres schwachen Herzens raus, daher ist und bleibt es nur eine Vermutung.

    Unabhängig davon geht/ging es ihr aber wirklich gut. Sie ist gut gelaufen, viel gekugelt und zeigt so keine Schmerzen (was bei ihr allerdings echt überhaupt nichts heißt). Daraufhin bekam sie eine Kombi aus Novalgin und Gabapentin. Leider schlugen bei ihr die Nebenwirkungen vollumfänglich zu und es ging ihr viel schlechter als ohne Medikamente, selbst nach Reduzierung der Dosis. In Absprache haben wir es also wieder ausschleichen lassen und jetzt ist sie wieder das blühende Leben. Der Arzt möchte nun Tramadol versuchen.

    Nach meinem Wissensstand bringt Tramadol beim Hund doch gar nicht so viel, oder?

    Und ehrlich gesagt überlege ich, ob überhaupt ein Medikament bei dem Zustand nötig wäre. Ich möchte natürlich keinesfalls, dass sie Schmerzen hat. Aber ich Frage mich auch, wie groß diese Schmerzen sein können, wenn sie vor Wonne über den Rücken kugelt (auch über Asphalt, Schotter und Co) und sich dabei noch über den Hals hochdrückt. Vielleicht sind es wirklich nur ganz bestimmte Bewegungen, die sie im Alltag vermeiden kann?

    Wie sind eure Erfahrungen, sowohl mit einer solchen Problematik und auch mit den Medikamenten?

    Ich arbeite im öffentlichen Dienst.

    Gestern habe ich eine neue Stelle angefangen, wo unabhängig von Corona sehr viel Home Office möglich ist. Ich werde wohl nur alle 1-2x im Monat ins Büro müssen :applaus:

    Ich bin gespannt wie gut man bei der Konstellation ins Team kommt. Aber ich freue mich, weil wir damit bei der Wohnungssuche deutlich flexibler werden und die Hunde dann wirklich nur noch sehr selten allein sein. Speziell fürs Ömmchen ist das perfekt.

    Ich würde da auch ganz klar zu raten.

    Meine beiden hatten vor 2,5 Jahren beide einen FORL Zahn, man hatte ihnen gar nichts angemerkt. Auch jetzt nicht, ich wollte aber nach der Zeit eine Kontrolle. Und siehe da, beide haben definitiv jeweils eine sehr schmerzhafte Stelle im Maul. Nächste Woche gibt's Dentalröntgen und die jeweiligen Zähne kommen raus + Zahnreinigung.

    Schlimm, dass die nichts zeigen, wer weiß wie lang die schon wieder Schmerzen haben :verzweifelt:

    Riatics

    Was hast du denn für ein Auto und wieviele Menschen fahren da regelmäßig mit?

    In meinem alten (Honda Jazz) hatte ich die Rücksitze hoch geklappt und die Hunde saßen dann quasi direkt im Fußraum auf den Boden. Allerdings mit einem individuellen Rücksitzbett, womit sie rundherum geschützt waren. Dazu tiefer Einstieg, das war wirklich ideal. Bis auf, dass ich den Dreck und Haare überall im Auto hatte.

    Deswegen zog jetzt mit dem Autowechsel eine Box ein. Weil ich ebenfalls den Kofferraum bei Auffahrunfällen zu unsicher finde, steht die Box allerdings direkt hinter den Fahrersitzen. Es ist aber eine ganz normale Box für den Kofferraum. Man muss halt genau schauen, was da passt und kann sich nicht auf Herstellerangaben verlassen, weil die natürlich für den Kofferraum sind.