Beiträge von sabarta

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    Hallo ihr Lieben,
    ich habe einen (jetzt) 12 Wochen alten Mischlingsrüden namens Nero adoptiert, sein Vater ist ein Gordon Setter und seine Mutter 50% Border Collie 25% Golden Retriever und 25% Belgischer Schäferhund. (Mal sehen was da so bei raus kommt :headbash: ) Er ist nun seit knapp drei Wochen bei mir und ich bin super glücklich. Mein Freund hat seinen Bruder adoptiert und zur Zeit (für die nächsten 3 Monate) wohnen wir zusammen.
    Alles klappt super, sie lernen schnell und haben schon ordentlich Vertrauen geknüpft

    Nun zu meiner Frage: Die beiden raufen natürlich ziemlich viel, wenn es uns zu übertrieben wird wird abgelenkt oder wenn es zu heftig wird auch unterbrochen... Könnt ihr mir Tipps geben, was wir beachten sollten mit den beiden? Neros Bruder ist etwas größer und meist mit anderen Hunden "dominant" ( ), unterdrückt meinen kleinen Racker aber keineswegs, das Spiel ist ziemlich ausgeglichen da Nero etwas geschickter ist als sein "großer" Bruder. Ich war auf einen Welpen vorbereitet, aber nicht auf zwei... deswegen würden mir eure Erfahrungen im Umgang mit Brüdern sehr weiterhelfen
    Liebe Grüße

    Wir hatten ja auch mehr oder weniger spontan statt einem zwei Welpen. Wir haben sie immer spielen lassen wie sie wollten, es sei denn sie waren übermüdet. Jeder hatte eine Box in die wir sie mit was zu knabbern gesetzt haben als Auszeit. Sie lieben ihre Box und suchen dort immer noch Ruhe.

    Später in der Pubertät haben wir ab und an eingegriffen. Teilweise ging es da echt heftig zu. Sie haben sich niemals nie verletzt, aber Fellbüschel flogen und es war einfach zu stressig für alle. Wir haben ein Stopsignal, wie genau wir das aufgebaut haben weiss ich garnicht mehr :???:
    Teilweise durften sie dann nichtmehr miteinandern raufen, da es fast immer eskalierte. Nach einer Weile hat sich das gelegt und sie dürfen natürlich wieder miteinander spielen :smile:


    EDIT:

    Was eben angesprochen wurde ist auch ganz, ganz wichtig! Da sie immer einander hatten, hatten und haben sie absolut kein Interesse an anderen Hunden! Bei uns wurde das ganze durch blöde Erfahrungen noch verschärft, aber das ist eine Problematik die man nicht unterschätzen sollte!

    Bei uns ist das kein Problem, beide bleiben auch samt Putzfrau alleine zu Hause.

    In der Anfangszeit waren wir halt immer dabei, das haben wir aber schnell abgebaut. Unsere Putzfrau ist aber auch zu süß zu ihnen... Anfangs hat sie sich nicht getraut den Staubsauger anzumachen... Sie möchte doch nicht die Hunde wecken :D
    Liegen die Plüschis im Weg, putzt sie halt erstmal wo anders.

    Bei uns funktioniert das so einwandfrei :smile:

    Zitat

    Ich würd da nicht so ein Theater machen.
    Da muss der Hund durch.
    Pfote nehmen und untertauchen. Fertig.
    Glaub mir.. der überlebt das und eure Bindung wird darunter nicht leiden ;)
    Wenn er es erstmal gewohnt ist, wird es kein Drama mehr sein...


    Wenn du einen sensiblen Hund hast, ist das durchaus ein Vertrauensbruch!


    Ich trainiere gerade die Dusche an. Wichtig ist dabei, dass der Hund nicht ausrutschen kann. Ich hab dafür eine günstige Matte aus dem Baumarkt gekauft. Die ersten Übungen bestanden daraus, dass Hundi sich erstmal nähern sollte, ohne Wasser. So hab ich den Ein-und Ausstieg geübt.
    Der Rüde geht nach 3-4 Trainingseinheiten in die Wanne wenn das Wasser läuft. Die Pfoten werden also gut nass.


    Für den Übergang kannst du eventuell einen Pfotenschuh anziehen...

    Also ich arbeite ja viel über Futter.

    Bei den "schlimmen" Wildsichtungen, hab ich danach gerne mal ein paar Brocken Futter auf den Boden geworfen. Das geht aber nur, da meine Hunde fast immer Futter annehmen, zumindest wenn das Wild ausser Sichtweite ist.

    Das hat den Vorteil, dass sie durch das Kauen etwas entspannen und sich nicht "feststarren". Ich bin dann meistens an der Stelle stehen geblieben und bin erst weiter wenn sie ruhiger waren und nicht mehr im "ich will heeeeetzen" Modus waren.


    Ich machs aber auch in unserem anderen Alltagstraining (Hundebegegnungen) so. Seh ich eine Situation kommen die für den Hund noch nicht realisierbar ist, werf ich Futter auf den Boden. Das ist dann zwar kein effektives Training, aber das wäre bei einer Reizüberflutung eh kaum möglich.


    Ansonsten wäre ich wohl so ähnlich vorgegangen wie Du. Auch das Rennen danach finde ich gut, damit der Hund Spannung los werden kann.

    Also unsere Hunde tragen beim Spazieren und beim Joggen die gleichen Geschirre. Hunde können das sehr wohl unterscheiden!

    Wir haben noch ein KOmmando, bei dem der Hund langsam machen soll bzw. nicht ziehen soll. Damit wird im Notfall einmal erinnert, aber ich glaube das liegt nicht am Joggen, sondern einfach am Hund.

    Der Clicker ist meine unverzichtbare Kommunikationshilfe in Stresssituationen. Ich setze den Clicker nicht "klassisch" ein und belohne damit ausschließlich, sondern ich unterbreche mit ihm auch Verhalten.

    Wenn man nicht unbedingt das Ding mitschleppen will kann man auch statt dessen ein Wort konditionieren...