Beiträge von sabarta

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    Doch ich versteh eure Gedanken schon. Ich hab nur eine andere Meinung dazu. Vertrauen, Bindung, alles wichtige und richtige Sachen, aber alleine damit kann ich keinen Hund erziehen. Eine klare Grenze ist genauso wichtig.

    Wer sagt denn, dass ein Hund der nicht bestraft wird keine Grenzen kennt?

    Hast du dir das Video von de "kampf"dackel (ich kenne sie persönlich, sie ist toll!) angeschaut?

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    Ok, ich muss jetzt nochmal auf mein Problem zurückkommen. Ich bin leider ein Mensch der konkrete Ansagen braucht, mit "Bestärkung"; "Vertrauen" und "Kommunikation" kann ich konkret oft nicht viel anfangen.

    Also, wie stärke ich das Vertrauen genau, also mal abgesehen vom Tauschen, mit welchen konkreten Übungen?


    Wie du das Vertrauen stärken kannst? In dem du deinen Hund und seine Signale ernst nimmst! Knurrt er, gehe zurück und überlege dir was Neues (besseres Tauschgeschäft, andere Körpersprache, etc)

    Hast du dir die Videos angeschaut die ich geposted habe?

    Trulli bekommt von ihrer Besizerin immer Bananen, von denen sieht sie manchmal echt aus wie ein Kaltblut :hust:
    2 Schaufeln Müsli find ich auch echt viel... Trulli bekommt 3x täglich eine Schaufel mit 50% Hafer und 50% Müsli und muss 3-4 die Woche schaffen, dazwischen entspanntes Reiten oder Bewegungstherapie (longieren, Führmaschine oder spazieren).

    Mh.. Was mir alles einfällt von denen Pferde fett geworden sind:
    - Bananen
    -Malzbier
    - trockenes Brot
    - Gras (ok, im Winter doof^^)


    Schwierige Sache... Wie flüssig machst du denn das Mash?

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    Na das ist doch etwas weit hergeholt. Nur weil ein Hund sein Futter verteidigt, will der nicht die Weltherrschaft. Auch rangniedere Hunde verteidigen ihr Futter. Das ist auch grundsätzlich ok. Es ist ein total natürliches Verhalten, welches erstmal gar nichts mit dem "Rang" eines Hundes zu tun hat.

    Damit der Hund nun das Futter nicht vor uns verteidigt, braucht es Vertrauen. Vertrauen, dass wir keine Bedrohung sind. Das erreiche ich aber nicht, indem ich ihm das Futter wegnehme und ihn nötige, mich dicht bei sich zu ertragen. Sowas ergibt sich von ganz alleine, wenn der Hund mir vertraut.


    :gut: genauso sehe ich das auch!

    Naja, Vertrauensverlust ist eine definierte negative Folge von Bestrafung. In der Menschenpädagogik wird man sich dessen mehr und mehr bewusst. Das muss jetzt nichtmal beobachtbar sein, es kann durchaus sein, dass die Auswirkung so gering ist, dass man davon nichts merkt.


    Ixh verstehe nicht, wieso man sowas mit Strafe üben soll, wenn es auch anders geht ( siehe Videos). Ich denke wir sind uns einig, dass das für den Menschen durchaus unangenehm ist, wenn eine Ressource verteidigt wird, nur ich verstehe nicht, wies man dagegen Strafe einsetzen sollte =)

    Ich habe nicht geschrieben, dass du das mit dem Rudelkonzept geschrieben hast =)

    Im übrigen muss Knurren nicht immer bedrohen sein, sondern nur ein "mir ist das gerade total unangenehm". Bestrafe ich ihn für das Knurren, habe ich ganze schnell ein "gut, dann beiss ich eben gleich zu". Denn nur weil er nicht knurrt, heißt das nicht, dass er sich besser in der Situation fühlt. Nur weil du einem ängstlichen Hund die eingeklemmte Rute hochhebst, heißt das ja auch noch lange nicht dass er nun keine Angst mehr hat.

    Ich finde, das Verbieten vn Knurren ist ein Vertrauensmissbrauch. Du lässt dem Hund nicht die Möglichkeit "zu Wort zu kommen", um das mal vermenshclicht auszudrücken.

    Wieso nicht einfach dem Hund beibringen, dass es nicht schlimm ist etwas herzugeben, ganz ohne Strafe und Vertrauensmissbrauch?

    Ich finde es immer interessant, dass "Respekt" vom Hund gefordert wird, der Mensch ihn und seine Bedürfnisse jedoch eher selten respektiert...


    Da ja immer wieder auf das "Rudelkonzept" zurück gegriffen wird: kein Leittier wird einem im Rang niedrigeren Tier das Futter streitig machen! Wenn es ihm überlassen wurde, wurde es ihm überlassen, Punkt.
    Es ist also ein für den Hund völlig unnatürliches Verhalten Futter wieder weggenommen zu bekommen und hat rein garnichts mit Respekt zu tun.