Mein Vater hatte in seiner Jugend mal einen Jagdhund. Genauere Rasse weiss ich ehrlich gesagt nicht, nur, dass der Hund regelmäßig eine aufgeschlagene Rute hatte. Gut, er war auch mehrfach alleine unterwegs, was heutzutage nichtmehr so arg denkbar wäre, aber damit meine ich, dass ein Jagdhund auf der Jagd sich mit langer Rute schon schmerzhafte Wunden zufügen konnte.
Bei den Ohren war wohl die Kälte ein Problem, da die kaum behaarten Ohrenspitzen schnell "abgefroren" sind.
Das soll jetzt keines Falls das kupieren beschönigen, aber ich denke schon, dass es früher durchaus sinnvoll war bei manchen Hunden.
Heute gibt es allerdings wirklich keinen sinnvollen Grund den Hund zu kupieren.
Ich denke nicht, dass das früher aus einer Mode heraus entstanden ist, dafür hatten die Leute vermutlich genug anderes zu tun. Bei Kaltblütern die Baumstämme durch den Wald ziehen mussten wurde im übrigen auch der Schweif amputiert.