Beiträge von sabarta

    Ich würde vorallem nicht nur mit Futter belohnen. Das funktioniert meistens nicht bei eher selbstständigen Hunden.

    Versuche mit etwas zu belohnen, was dein Hund gerade tun wollte : war sie schnüffeln, belohne sie mit schnüffeln oder Suchspielen, war sie gerade rennen und toben, belohne sie mit Action, usw.

    Ich persönlich benutze einen doppelten Rückruf mit Wort oder Pfeife, aber das ist wohl Geschmackssache :smile:

    Wer hat gesagt, dass der Hund unsicher ist? Ist per Ferndiagnose bekanntlich schwierig.

    Aber dennoch, ein Hund kann eben durch die Bewegungseinschränkung verunsichert sein. Muss nicht, kann aber. Deswegen finde ich es wichtig, dass Hunde lernen Kontakt an der Leine aufzunehmen.

    Ich glaube nicht, dass du ihm scheißegal bist, das hat auch nichts mit Respekt zu tun, er macht das auch sicher nicht um dich zu ärgern.

    Leinenpöbler sind anerzogen, deswegen würde ich mir erstmal gründlich Gedanken drum machen, wieso, weshalb und wodurch dieses Verhalten entstanden ist.

    Ich würde eine Reizüberflutung vermeiden, so oft es eben geht. Das stresst den Hund nur unnötig und fördert Übersprungshandlungen nur heraus, denn bei Stress denkt es sich bekanntlich schlecht. Setze ihn lieber kontrolliert einem Reiz aus bei dem er noch denken kann. Da ist die Wahrscheinlichkeit höher, dass er was richtig toll macht, denn schlechtes Verhalten bewirkt nur Frust, auf beiden Seiten.

    Hühner Leber- und Herzen-Kekse.


    Ich nehme dafür eine beliebige Menge Leber und Herzen, pürier das Ganze, mach ein oder zwei Eier rein und füll das Ganze mit irgendeinem Vollkornmehl- und Schrot auf.

    Die Dinger sind hier der Renner!

    Willkommen in meiner Welt! (Zumindest bis vor einem halben Jahr) :D


    Wir haben 3 Jahre mit allen möglichen Methoden gearbeitet, ohne Erfolg. Der Durchbruch war der "Wattebausch". Weg von Strafe (bevor wieder irgendwelche Diskussionen aufkommen, damit meine ich in dieser Situation "Nein!", körperbetont blocken, an der Leine rucken, Abdrängen, Wasserflasche, Trainingsdisc, etc).

    Erstmal muss ein Verständnis her, warum ein Hund sich so verhält. Meine wollen mit anderen Hunden einfach nichts zu tun haben, deiner will unbedingt hin (sicher?).

    Das heißt für meine Hunde ist die tollste Belohnung die Vergrößerung der Distanz zum anderen Hund, bei deinem die Verringerung.

    Wie sind wir vorgegangen?


    Wir haben mit Übungshunden auf einer Distanz von 100 m angefangen. Hund hat Hund gesehen, "click" umgedreht und weg (beim Umdrehen darf durchaus mit Keks und Spiel geholfen werden). Einen Schritt näher, Hund sieht Hund, "click" und weg.
    Das hat den netten Effekt, dass meine Hunde gelernt haben, wenn es ihnen zu nahe ist, latschen sie mir vor die Füße und wir drehen um oder bleiben stehen. Finde ich viel angenehmer als losbellen.
    Natürlich gibt es Situationen, in denen man nicht in aller Ruhe pendeln kann. Da habe ich das Glück, das meine sehr auf Futter gehen. Dann geh ich zur Seite, werf eine Handvoll Kekse hin und clicke rein. Muss ich vorbei, klappts ganz gut, indem ich immer Kekse nach vorne werfe und die Clickrate erhöhe.
    Rasten sie doch mal aus : cool bleiben, ist nicht schlimm. Dafür hab ich entweder einen positiv aufgebauten Geschirrgriff oder ich hangel mich an der Leine zum Geschirr und durchbreche den "Flash" indem ich mit einem Spieli oder Keks (dass es dann aber erst nach Umorientierung gibt!) das Sichtfeld unterbreche.


    Bei dir würde ich jegliches Anschauen belohnen, am besten mit Distanzverkleinerung. Hier musst du aber aufpassen, dass du in der Distanz bleibst wo er ansprechbar ist. Merkst du es wird zu viel, geh weg und mach was spannendes zum Spannungsabbau (meine lieben es Bäume anzuhüpfen) und probiere es erneut.


    Was hälst du denn davon?

    Wegen langem Fell und Öl:


    Ich hab nur einen ganz dünnen Film auf den Fingerspitzen verteilt, also wirklich minimal und das im Fell verteilt. Wenn das "aufgesogen" war, kam die nächste Ladung. Nimmt man nämlich mehr auf einmal, hat man das ganz Zeug nur auf einer Stelle und man hat schnell zuviel.

    Also das Problem ist, die kriegen alles klein, sogar Geweihstücke oder Markknochen (ok, die allerdings auch gekocht). Sie sollen es ja nicht zwingend fressen, also brauchen wir eigentlich garkein Fleisch dran, wir barfen ja nichtmal, es geht ja nur um einen langen Knabberspaß.

    EDIT:
    Der Metzger hatte noch so ein Wirbelsäulending, aber da waren teilweise so wallnussgroße Knochen dran, da hätte ich einfach Angst, dass die einfach geschluckt werden und sie die dann nichtmehr "raus" bekommen...