Beiträge von sabarta

    Also wenn die Plüschs mal draußen sind gehts eigentlich, doch wenn es richtig eimert legen sie freiwillig einen Couchtag ein, dann merkt man nicht, dass zwei Hunde anwesend sind, mal abgesehen vom wohligen Schmatzen und Schnarchen :roll:

    Wir machen es dann nach Gefühl. Haben wir Menschen auch keine Lust, verbringen wir eben den Spaziergang auf der Couch. Haben wir Lust oder die letzten Tage waren schon langweilig, gehen wir trotzdem normal raus und nach ein paar Metern finden es die Hundis dann auch ok :smile:

    Danach werden sie mit einem Handtuch trocken gerubbelt und es kann gemütlich weiter geschlafen werden. Es gibt sicher Hunde denen es mehr, und Hunde denen es weniger ausmacht :smile:

    Ach je, ich denke, dass ist eine der größten Endlosdiskussionen beim Thema Hund...

    Jeder Mensch und jeder Hund ist ein Individuum und sie bilden komplexe Teamstrukturen. Der eine Mensch/Hund mag Kekse, der andere kann damit nichts anfangen. Bei dem einen läuft der Hund "nur so" (völlig ohne Wertung!) mit, der andere beschäftigt sich bewusster und aufwendiger mit dem Hund (wieder völlig ohne Wertung!).
    Ja mein Gott, ist doch gut, dass das jeder individuell macht!

    Ich persönlich bin "bewaffnet" bis an die Zähne wenn ich mit den Hunden unterwegs bin und mache das gerne. Es passt zu mir, zu den Hunden und zu uns als Team. Ob sich jemand über mich lustig macht ist mir herzlich egal, denn ich weiss, welchen Erfolg wir schon gemeinsam so hatten.

    Ich gehe sogar noch ein bisschen weiter und gehöre wohl zum absoluten Gegenteil der Methoden des TS. Ja mein Gott, für mich ist es das richtige. Ich kann zwar "anderes" nicht ganz nachvollziehen, muss ich ja aber auch nicht. Man muss nicht immer mit jedem einer Meinung sein :smile:

    Ich hab beim Waschen immer nur Schiss um die Verschlüsse :???: Oder schließt ihr die Verschlüsse? Hab mich bisher noch nie getraut ein Geschirr in die Waschmaschine zu schmeißen, ich schrubb immer per Hand mit einer Bürste :ops:

    Da du einen erwachsenen Hund suchst, würde ich zum Aussie tendieren. Bis auf das Jagen, würden meine da prima reinpassen. Es gibt aber durchaus Aussies, die absolut 0,0 Jagdtrieb haben. Da würde ich aber warten, dass der Hund 3 Jahre alt ist, bei uns kam nämlich erst dann der Jagdtrieb.

    Allerdings weiss ich nicht, ob (meine) Aussies selbstständig auf "Streife" gehen würden, wenn nichts los ist. Bei uns im Garten, halten sie sich immer in einem ca 10m Radius von uns auf und gehen nur mal weg, wenn sie wirklich etwas gehört haben.

    Bei uns zb hält sich der "echte" Schutztrieb in Grenzen, hier wird eigentlich nur gemeldet und angeschlagen (und dann überschwänglich begrüßt :hust: ), was für dich ja ideal wäre...


    Aber da du einen erwachsenen Hund suchst, kannst du ja parallel nach beiden Rassen suchen, denn es gibt garantiert auch DSH die passen und abgegeben werden...

    Ich bin auf dem Land aufgewachsen, direkt neben Wald, Feld und einem Bauernhof. Auf dem Bauernhof war keine Katze kastriert, sprich es gab jede Menge davon, zusätzlich zu den Freigängern der Familien. Wir hatten trotzdem jede Menge Vogelnester, Echsen, Frösche und Co. Von daher kann ich das aus persönlicher Erfahrung nicht nachvollziehen. :???:

    Nein, es ist nicht sichergestellt, dass Katzen nichts jagen, doch es ist nunmal der Lauf der Dinge. Fressen und gefressen werden. Und ja, es gibt HH die ihre Hunde jagen "schicken", wenn auch unbewusst. Und gendau das ist der Punkt. In der Stadt oder Wohngebiete gibt es etliche andere Faktoren, die Bodenbrüter stören. Auf dem Feld gibt es nunmal grob gesehen nur landwirtschaftliche Fahrzeuge, Pferde, Menschen und eben Hunde. Alles kann man nicht verbieten, ausser eben das freie Herumlaufen bzw jagen der Hunde.

    Da viele anscheinend nichtmal merken, dass ihr Hund jagt, wird Freilauf eben verboten. Ja, das ist ungerecht für die Hunde, die eben nicht jagen.

    Also ich weiss nicht, ich finde bei Katzen ist das echt etwas weit her geholt. Ich würde Katzen schon als natürliche Dezimierung einer Population sehen (nein, ich habe keinen Freigänger), auf die die anderen Tiere auch eingestellt sind (wielange gibt es schon jagende Katzen?). Ich mein, Umwelt schützen und respektieren schön und gut, aber irgendwo gehört auch mal ein Punkt gemacht.

    Man darf bei dem Ganzen nicht vergessen, dass es durchaus einen Sinn hat, dass Tiere von anderen Tieren gefressen werden. Der Unterschied ist einfach, dass auf 100 Katzen mindestens das hundertfache an Vögeln/Mäusen kommt. Das sieht bei Rehen und Hunden schon anders aus.

    Dass aber auch Bodenbrüter und Co ihre Ruhe brauchen ist den meisten klar. Für die wenigen Ausnahmen gibt es eben diese strengen Regeln. Manche Menschen brauchen diese scheinbar um nachzudenken. Schönes Beispiel aus meinem Umfeld: Südfrankreich, Hochsommer, Wald. Bekannte zündet sich erstmal eine Zigarette an. Auf den hinweis, dass das bei akuter Waldbrandgefahr vllt nicht schlau ist, kam nur "oh, aber das steht hier doch nirgens!" :doh: