Beiträge von sabarta

    Theoretisch kannst du auch eine Pferdelonge verwenden, persönlich finde ich die aber als Schleppleine unpraktisch wegen dem Material. In Gurtband verharkt sich wunderbar der halbe Wald und sie wird bei Nässe schwer. Außerdem kann es böse Verletzungen geben wenn die einem durch die Hände rutschen.

    Ich persönlich verwende für Leinen fast nur Biothane oder Fettleder, wobei letzteres nicht als Schleppleine.
    Ok, geflochtene Leinen oder die aus Gurtand habe ich auch, finde die aber nicht sooo bequem wie Biothane oder eben Fettleder.

    Banane gab es heute auch, zusammen mit Schafsjogurt, Hirse und Kokosöl :)

    Allerdings scheint zumindest Roonie kein großer Fan von Banane zu sein... Die Bananenstückchen wurden fein säuberlich abgelutscht oder wieder ausgespuckt. Aaaaber, der Hunger treibts rein, das arme Hündchen :)

    Gut, ich habe halt den Vorteil, dass die Plüschis weniger hüpfen, sondern sich nach vorne ins Geschirr werfen. Da packe ich dann einfach den Rückensteg vom Geschirr und hab dann pro Hand tobende 23kg. Das klappt zumindest hier sehr gut.

    Hätte ich jetzt einen Flummihund, würde dieser wohl ein Sicherheitsgeschirr tragen. Damit kann man einen Hund ja schon besser "fixieren" und braucht keine Angst haben dass er sich rauswindet...

    Hat sich von euch schon einer mit dem Geschirrgriff befasst? Wir versuchen uns gerade daran, Trockenübung funktioniert schon ganz gut, ab einer gewissen Distanz ist er allerdings noch zu aufgeregt. Ich hoffe das wird noch. Heute morgen konnten wir damit 2 Spaziergänger und einen Wuschel hund passieren nur mit Gegrummel, ohne das Pferdchen zu machen :applaus:

    Wir verwenden ihn :)

    Allerdings nur in Situationen die eskaliert sind. Sieht dann zum Beispiel so aus:

    Hund tobt in der Leine und ich komme mit nichts mehr zu ihm durch. Ich "hangel" mich an der Leine zu ihm und greife ins Geschirr. Damit kriege ich ihn eigentlich zu 99%. Falls doch nicht lassen sich so tobende 24kg am einfachsten halten ^^

    Das ist auch ein Grund warum meine Hunde nur Geschirr tragen. Da kann ich sie, wenn es ganz schlimm kommt, auch toben lassen ohne Angst haben zu müssen dass sie sich dabei verletzen. Auch wäre es bei uns so garnicht produktiv Hundebegegnungen mit Schmerzen oder Atemnot zu verknüpfen...
    Mit der richtigen Technik hält man einen Hund am Geschirr genau so gut wie einen Hund am Halsband.

    mh ok, scheinbar drücke ich mich unklar aus, ich probiere es nochmal von vorne, ansonsten einfach als unverständliches Gebrabbel abstempeln :D


    Mein Ziel im Training ist es, den Erregungslevel möglichst niedrig zu halten. Also gerade so viel wie nötig. So, dass meine Hunde keine Hilfe benötigen um danach wieder runter zu kommen und sich von alleine wieder entspannen oder entspannt bleiben.
    Wenn das funktioniert, "gewöhnt" sich der Hund an die Situation und die Situationen dürfen nach und nach schwieriger werden.

    Ich denke bis da hin sind wir uns noch einig, richtig? =)


    Nun ist es im Alltag aber oft so, dass ja nicht alles nach Plan läuft. So kann es beim "Anti" Jagdtraining schnell mal zu einer ungeplanten Wildbegegnung kommen mit der der Hund überfordert ist und eben nicht mehr alleine aus dem Erregungslevel raus kommt.

    Genau an diesem Punkt würde mich interessieren, was du @flying-paws, in dieser Situation machst.

    Ich habe halt die Erfahrung gemacht, dass es bei meinen Hunden eben viel hilft ein Ventil zu schaffen, eben durch oben genannte Aktionen und sie dann wieder selbstständig entspannen können.

    Ich glaube wir reden aneinander vorbei =)

    Machst du nicht irgend etwas um dem Hund zu helfen wieder runter zu fahren?
    Also ich rede jetzt von Situationen die zu viel für den Hund waren, also wo er z.B schreiend in der Leine hing.

    Da gibt es ja durchaus Kandidaten, die dann für die nächsten Tage "drüber" sind...

    danke für die Antoworten! Die Tage werde ich mal Brokkoli versuchen... Step by Step ist hier die Devise :lol:


    Mein Stiefvater ist so cool :D

    Hühnerleber, -Herzen und -Hälse muss man bei "unserem" Hof bestellen, da sie nur einmal die Woche schlachten und das sehr schnell weg ist. Gestern wollten wir das Zeug abholen und haben nicht schlecht geschaut... 2kg (!!!) Herzen und Leber hat er bestellt :lachtot:

    Nagut, also habe ich mal in neuen Dimensionen gekocht :hust:


    Ich koche das so vor mich hin, kommt mein Stiefvater rein und fragt ganz ernst ob er auch eine Portion bekommt... So viel zum Thema :D


    So, nun habe ich 7,5 Mahlzeiten (für zwei Hunde) davon, der Tiefkühler freut sich^^


    Drin ist neben den Herzen und der Leber Gänseschmalz, Karotten, Apfel und Dinkelflocken


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    @flying-paws

    Ich verstehe Deinen Trainingsansatz und denke, dass der gerade bei den Border Collies (oder anderen sehr reizempfindlichen Hunden) sehr sinnig ist. Aber gibt es nicht auch Hunde, die eben nicht von alleine so entspannt bleiben können oder das Entspanntsein lernen?

    Ich habe jetzt folgendes Szenario im Kopf:

    Man nehme einen Hund, der sich und seine Impulskontrolle noch nicht so im Griff hat. Dann, warum auch immer, steigt sein Erregungsniveau stark an, z.B bei der Sicht von Wild.
    Dann soll es ja durchaus Hunde geben, die nach der Wildsichtung nicht sofort wieder entspannen können, sondern die bleiben dann auf 180.


    Plüschis waren früher so. Ich habe ihnen bewusst geholfen den Stress abzubauen um ein Ventil zu schaffen weil sie nicht wussten wo hin mit sich. Das konnte alles sein. Spielie hetzen, Rennspiel, Bäume anspringen, mich anspringen, etc.
    Erst dann waren sie in der Lage entspannen zu können.
    Mittlerweile können wir den Teil überspringen und gleich unser "Entspannungsritual" durchführen, manchmal brauchen sie auch das nicht mehr... Also lange Rede kurzer Sinn: uns haben diese Actionspiele zumindest sehr geholfen...


    Gestern hatten wir mit Roonie eine wichtige Begegnung im Wald.
    Rider war zu viel mit links und rechts schnüffeln beschäftigt und hat gar nichts mitbekommen :roll:

    Roonie lief voraus und um eine Kurve stand ein Reh auf dem Weg. In letzter Zeit hatte sie ja arge Probleme sich zu beherrschen bei Wildsichtungen... Sie wollte wohl gerade stehen bleiben um auf uns zu warten (zumindest denke ich mir das so) als sie das Reh gesehen hat. Das Reh war für sie ein optimales Übungsreh da es in guter Entfernung langsam(!) über den Weg lief. Roonie war zwar gespannt wie ein Flitzebogen, aber es war genau die richtige Intensität damit sie es aushalten kann. Sie glotzte hochkonzentriert das Reh an :herzen1:
    Als das Reh weg war drehte sie sich rum, kam her und war einigermaßen enstpannt. Da wir gleich über die Spur mussten, habe wir sicherheitshalber unser Entspannungsritual eingelegt. Dabei legen wir die Plüschis einfach ab und machen mal ein bisschen nichts.
    Über die Spur ging es eigentlich sehr gut. Man hat Roonie angesehen dass sie auf noch ein Reh gehofft hat, war aber ok.
    Rider macht das ja mittlerweile echt toll an Spuren. Er schnüffelt ihnen angestrengt hinterher, hält aber seinen Radius meistens von alleine ein und schaut immer mal kurz zu mir. :herzen1:

    Mit Rider konnten wir gestern schön das Signal "warten" üben. Er liebt es ja vor zu laufen, das geht aber nur bis zu einem gewissen Punkt (solange ich die Schleppleine halt im Griff habe :hust: ). Aber gestern war das echt klasse! Auf mein "Warten" blieb er genau da wo er war, ich hole auf und nach dem Marker durfte er als Belohnung wieder weiter laufen. :applaus:


    Dann durfte Rider noch ein bisschen ins "Waldkino" :roll: Das ist für mich ok, da es kein "mh, nach wo hin starte ich denn jetzt mal durch" ist sondern einfach nur interessiertes Glotzen, Horchen und Riechen ist...

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