Beiträge von sabarta

    Ich habe unser Vorgehen bei Hundebegegnungen etwas adaptiert. Caspar guckt, ich lobe ihn und als Belohnung gibt es das "Such"-Kommando und ein Stück geworfene Wurst. "Such" ist ungelogen das einzige Kommando, was auch beim Fixieren durchdringt, weiß der Geier wieso....das scheint so geil zu sein, dass auch "touch" + Katzenfutter nicht mal in die Nähe kommt. Zum Teil sieht er einen Hund und fängt an, den Boden abzusuchen...so viel zu Verknüpfungen...
    Aber wenn er gesucht hat, kann er den Hund danach normal angucken - ok, bei manchen Hunden braucht es 2-3 Suchvorgänge, aber immerhin.
    Mein Hund ist merkwürdig.

    So merkwürdig finde ich das gar nicht =)

    Suchen (und Fressen) kann für viele Hunde auch als Stressabbau dienen. So hat er ein Alternativverhalten gelernt und ein Ventil für Stress gefunden. Wenn er es dann auch noch von selbst anbietet, ist es doch der beste Beweis, dass er das Prinzip verstanden hat und total bereit zur Kooperation ist! :bindafür:
    Will Caspar zum Hund hin oder eher weg? Wenn er nämlich eigentlich weg will, hast du beim Suchen noch einen weiteren Vorteil, nämlich die Distanzvergrößerung (manchmal reicht es schon den Blickkontakt zu unterbrechen). So hat der Hund dann prima gelernt "ich muss gar nicht rumbrüllen, ich kann auch einfach etwas suchen".


    Mache ich so ähnlich bei den Plüschis auch. Wenn ich anders nicht mehr durchkomme, werfe ich auch mal einen Keks vor die Nase (wahlweise auch an den Kopf :lol: :ops: ), denn ich habe mit dem Suchen eine ähnliche Erfahrung gemacht :)

    Heute abend kommt Hähnchenleber, Kürbis und Kartoffel in den Napf.

    Kann man eigentlich jeden Kürbis verwenden? Habe heute so einen normalen (Hokaido?) gekauft, geschält und einfach mit dem Fleisch mitgekocht... :???:


    Im übrigen habe ich heute zum ersten Mal Leindotteröl im Supermarkt gefunden! Im Denn's Biomarkt. Das wird es dann zukünftig mit im Futter geben.

    @grPups


    Roonie kloppt ja auch aus Unsicherheit drauf los. Ihr hilft die Leine tatsächlich dabei sehr. Zum Einen weil es sie daran hindert einfach kopflos hin zu brettern und eine Klopperei anzufangen, zum anderen habe ich das Gefühl, dass sie so im Direktkontakt nicht alles um sich herum vergisst.

    Bei Roonie sieht der Direktkontakt ja so aus: Nase an Nase schnüffeln, manchmal baut sie sich dabe extrem auf, manchmal backt sie kleinere Brötchen. Man hat aber relativ genau 5 Sekunden Zeit sie da raus zu holen bevor sie "loslegt". Im Freilauf hat man quasi keine Chance sie da raus zu holen, da sie auch auf kein Umorientierungssignal hört. An der Leine merkt man wie sie den Leinendruck sucht und sich da wirklich "anlehnt". Angeleint kann sie auch wesentlich ruhiger schnüffeln und man bekommt sie wie gesagt sehr leicht raus. Kippt es zu schnell kann man die Hunde trennen bevor sie sich wirklich berühren oder verletzen...


    Bei ihr ist der Trainingsweg so, dass wir ihr versuchen klar zu machen, dass sie da wirklich nicht hin muss. Wir können auf Abstand einfach an dem anderen vorbei und der andere interessiert uns nicht. Will sie hin ist es ok und sie bekommt in der Situation Unterstützung. Aber das ist gar nicht so einfach das ins Kontroletti Köpfchen zu bekommen :roll:

    Bei uns läuft es momentan ziemlich durchwachsen, wobei ich nicht genau weiß, woran es liegt. Er fixiert jeden Hund, der entgegenkommt und ist kaum ansprechbar. Heute Morgen war es einfach nur furchtbar.. nachdem er anfangs einen Hund, der im ersten Stock lebt und immer am Fenster hockt und von dort aus pöbelt, super null beachtet hat, hat er andere Hunde schon aus Entfernung fixieren wollen und ich hatte heute echt keinen Nerv dazu. Leider ist das natürlich voll kontraproduktiv und macht es letztendlich nur wieder schlimmer. Ich werde heute Nachmittag mal wieder das Halti draufpacken, Fleischwurst als Leckerlie und das gezielt üben.
    Irgendwie ist es frustrierend, dass gerade das, auch wenn ich weiß, dass es mit das Schwierigste ist, nicht bzw kaum besser wird und immer wieder schlechter.

    Kann es sein dass du eventuell zu viel erwartest?

    das Zitat in meiner Signatur hat, entgegen aller Gerüchte, einen Sinn. Die Impulskontrolle wurde mal anhand von Löffeln bildlich erklärt. Also der Hund hat über den Tag verteilt x Löffel. Für jedes Mal wenn der Hund Impulskontrolle aufbringen muss, und wenn es nur auf das Essen warten ist," verliert" der Hund einen Löffel. Große Anstrengungen verbrauchen eben mehr Löffel. Kann also durchaus sein, dass dein Hund bei dem Hund am Balkon schon seine ganze Impulskontrolle verbraucht hat.


    Warum darf er denn nicht schauen/fixieren? Also versteh mich nicht falsch, aber was ist daran so schlimm? Oder glotzt er wirklich so dass er eigentlich nur hofft dass jemand die Prügeleinladung annimmt?
    Weil viele Hunde gucken halt sehr gerne den Reiz an. Kennt man als Mensch ja auch, ist man an etwas sehr interessiert oder hat sogar Angst davor, das lässt man ja garantiert nicht aus den Augen :)

    Also das davor stellen halte ich für nicht sonderlich geschickt.... Was macht man denn, wenn der Hund mal etwas weiter von einem weg ist? Er wird wohl sehr schnell schnallen, dass wenn du kommst es doof wird und dir schon frühzeitig ausweichen. Überhaupt, was soll das denn bringen, also was soll der Hund lernen? :???:

    Es gibt halt Hunde, denen das Abwenden unglaublich schwer fällt bei Wildsichtung. Das sind meist auch die Kandidaten, denen der Rückruf da super schwer fällt.
    Plüschis als "Augenhunde" sind da auch so. Ich clicker mich da tot. Ist doch prima wenn er steht und nicht losrennt!

    Angefangen haben wir auch mit schreiend in der Leine stehen bei Wildsichtung. Ich habe da reingemarkert und als er nicht mehr komplett ausgetickt ist habe ich es benannt. Mittlerweile bleibt er bei schleifender Schlepp bei Wild so ab 30-40m Entfernung zuverlässig stehen und glotzt.

    Ich werde demnächst das Stehenbleiben nochmals mittels Pfeife unter Signal stellen, so als Erinnerung sollte er doch durchstarten "du wolltest stehen bleiben".

    Oh man, so Leute sind natürlich blöd :-/
    Immerhin haben die Leute ja ihren Hintern bewegt und dich nicht mit der Situation alleine gelassen...

    Nicht ansatzweise in die Leine springen ist die Vorstufe von nicht losrennen- auch ohne Leine :bindafür:


    Ich war mit dem Herrn Plüsch gestern wieder mit der Welshi laufen... Was soll ich sagen... Man könnte meinen er macht das schon immer so! Die ersten zwei drei Minuten bellt er und während sie auf uns zu kommt lasse ich ihn ein paar Kekse suchen aber wenn sie da ist, ist alles cool. Er hat sie gestern zwar etwas stürmisch begrüßt, aber wohl für sie gerade noch im Rahmen. Er klebte mir auch schon deutlich weniger an den Hacken und konnte sein Ding machen :hurra:

    Cool, danke! Dumme Frage, aber ist da dann noch Fleisch dran? Also, fummelt man das dann ab? Zum Beispiel beim Huhn? Bin einfach sehr Fleischkoch- unerfahren, also verzeiht mir die Sendung mit der Maus- Fragen...

    Kommt auf die Knochen an :D

    Wenn ich ein richtiges Suppenhuhn auskoche ist da tatsächlich nicht viel dran, aber ein bisschen Fleisch kann man schon abfitzeln.

    Bei Beinscheiben vom Rind ist ja recht viel Fleisch drum rum und man kann das Knochenmark prima aus dem Knochen löffeln. Bei Fleischknochen einfach das Fleisch abmachen. Wenn es lange gekocht wurde fällt das in der Regel recht einfach vom Knochen ab :)