Ich habe unser Vorgehen bei Hundebegegnungen etwas adaptiert. Caspar guckt, ich lobe ihn und als Belohnung gibt es das "Such"-Kommando und ein Stück geworfene Wurst. "Such" ist ungelogen das einzige Kommando, was auch beim Fixieren durchdringt, weiß der Geier wieso....das scheint so geil zu sein, dass auch "touch" + Katzenfutter nicht mal in die Nähe kommt. Zum Teil sieht er einen Hund und fängt an, den Boden abzusuchen...so viel zu Verknüpfungen...
Aber wenn er gesucht hat, kann er den Hund danach normal angucken - ok, bei manchen Hunden braucht es 2-3 Suchvorgänge, aber immerhin.
Mein Hund ist merkwürdig.
So merkwürdig finde ich das gar nicht ![]()
Suchen (und Fressen) kann für viele Hunde auch als Stressabbau dienen. So hat er ein Alternativverhalten gelernt und ein Ventil für Stress gefunden. Wenn er es dann auch noch von selbst anbietet, ist es doch der beste Beweis, dass er das Prinzip verstanden hat und total bereit zur Kooperation ist!
Will Caspar zum Hund hin oder eher weg? Wenn er nämlich eigentlich weg will, hast du beim Suchen noch einen weiteren Vorteil, nämlich die Distanzvergrößerung (manchmal reicht es schon den Blickkontakt zu unterbrechen). So hat der Hund dann prima gelernt "ich muss gar nicht rumbrüllen, ich kann auch einfach etwas suchen".
Mache ich so ähnlich bei den Plüschis auch. Wenn ich anders nicht mehr durchkomme, werfe ich auch mal einen Keks vor die Nase (wahlweise auch an den Kopf
), denn ich habe mit dem Suchen eine ähnliche Erfahrung gemacht :)