Beiträge von Sheigra

    Heute habe ich beim Aufräumen auf meiner Festplatte ein Verzeichnis mit Roh-Dateien entdeckt, die ich bisher weder gesichtet noch entwickelt hatte. Ich habe die Fotos kurz vor dem Grönland-Urlaub aufgenommen und hatte wohl ganz einfach keine Zeit mehr dafür.
    Und was entdeckte ich? Das letzte Foto, das ich von "Dem Baum" gemacht hatte. Das ultimativ letzte. Schade um den Baum. :( :

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    The last picture... by Marion Woell, auf Flickr

    Wenn ich Sauerteig fürs Backen vorbereite (also Anstellgut mit Wasser und Mehl), dann packe ich alles in eine ganz normale Teigschüssel und decke diese mit einem Handtuch ab.

    Das Anstellgut selbst verbringt seine Zeit in einem Schraubglas im Kühlschrank. Wenn ich längere Zeit nicht backe, wird es mit einem Teelöffel Mehl gefüttert und wandert wieder in den Kühlschrank. Und wenn ich noch längere Zeit nicht backe, frische ich es auf - so als wollte ich einen Sauerteig fürs Backen vorbereiten, nur mit weniger Mehl und Wasser.

    Den allerersten Ansatz hatte ich auch in einer ganz normalen Teigschüssel gemacht. Die müffelte hinterher aber dermaßen nach Erbrochenem, dass sie ein paar Runden in der Spülmaschine und ein paar Tage auf der Terrasse brauchte, um wieder einsatzfähig zu sein. Beim nächsten Mal würde ich eine aus Glas oder Porzellan nehmen, denke ich.

    Ja, ich möchte dieses viele Glas nicht putzen müssen.... ;)

    Das Gebäude ist echt imposant. Selbst bei trübem grau-in-grau-Wetter. Im EG gibt es neben einer Tourist-Information und einem Lokal (das roch nach verbranntem Käse, als wir dort waren) auch einen schönen kunsthandwerk-orientierten Souvenirshop. Da hätte ich Geld lassen können...

    Ui, sind das viele Flieger... ;)

    Ich habe hier mal was ganz anderes, was garantiert nicht fliegt.
    In Reykjavik steht in der Nähe des Hafens und der Innenstadt (ist halt nicht so groß, die Hauptstadt Islands) ein Konzert- und Kongresszentrum, die Harpa. Wir waren leider nur an einem trüben, verregneten Vormittag dort - dieses Gebäude möchte ich einmal sehen, wenn es beleuchtet ist. Und bei tief stehender Sonne. Und auch bei strahlendem Sonnenschein. Ich habe mich mangels Fotografierlicht auf ein paar Details beschränkt:

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    Harpa by Marion Woell, auf Flickr

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    Harpa by Marion Woell, auf Flickr

    Sonnenuntergangsfotos, ganz frisch von vorhin:

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    before sunset by Marion Woell, auf Flickr

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    silhouettes by Marion Woell, auf Flickr

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    sunset by Marion Woell, auf Flickr

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    clouds by Marion Woell, auf Flickr


    Eigentlich wollte ich heute Nacht noch raus, um Sterne zu fotografieren. Aber es bewölkt sich immer mehr. Macht nichts, da kann ich im Bettchen bleiben und schlafen... ;)

    Bin ich mondsüchtig? Sollte ich mir Gedanken machen? :???:

    Hier unser Begleiter gestern Abend (ohne Sterne oder was auch immer diese weißen Pünktchen auf dem gestrigen Foto waren):

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    Mond am 01.10.2015 am Abend by Marion Woell, auf Flickr

    Und heute früh:

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    Mond am 02.10.2015 am Morgen by Marion Woell, auf Flickr

    Bei mir kommt wohl auch ein gut Teil Bequemlichkeit dazu. Ich habe einfach keine Lust (keine Nerven, keine Zeit) mich mit diversen Speichersystemen, so sinnvoll sie auch sein mögen, auseinanderzusetzen. Es geht bei mir nur rein ums Hobby, um eine Freizeitbeschäftigung, die neben Job, Familie, Hunden und anderen Freizeitbeschäftigungen untergebracht werden will. Und das möglich stressfrei und ohne zuviel Gehirnkapazität in Anspruch zu nehmen. Anders als Festplatten und Server verursacht mein eingebauter Speicher gerne mal Kopfschmerzen bei Überlastung. ;)

    Die Original-Nefs verändere ich auch nicht bei meiner Art der Speicherung. Ich habe vor dem Grönland-Urlaub angefangen, alte Bilder aus Schottland neu zu sichten und einige davon neu zu überarbeiten - die Originale sind immer noch da.

    Das Schöne bei diesen vielen, vielen Möglichkeiten ist doch: Jeder findet eine, die zu ihm passt. Früher oder später.

    Wie gut, dass ich so furchtbar altmodisch bin. :lol:
    Die Fotodateien liegen - nach gründlichem Aussortieren - auf einer externen Festplatte. Wenn die voll ist, kommt die nächste dran. Datensicherung ist selbstverständlich. Die für mich wichtigen Bilder habe ich sowieso noch zusätzlich in Fotobüchern oder ordentlich auf Fotopapier ausbelichtet - also ganz Oldschool.

    Eine Cloud kommt für mich bisher aus ganz praktischen Gesichtspunkten nicht in Betracht: Unser Dorf ist erst seit ein paar Tagen am Breitband. Bei mir wird erst Ende Oktober umgestellt, von gaaaanz langsamer Verbindung (ähnlich wie ein altes Analog-Modem, erinnert sich daran noch jemand?) auf schneller. Aber auch dann werde ich diese Möglichkeit nicht nutzen. Ich brauche die Bilder nicht beruflich, und privat muss ich nicht jederzeit und an jedem Ort Zugriff darauf haben. Will ich auch gar nicht.

    Das Sortieren und Archivieren erledige ich übrigens auch selbst, ohne Unterstützung von Lightroom oder ähnlichem. Die gute alte Dateistruktur, die ich noch unter Windoof 3.1 und DOS 6.irgendwas lernte, ist nach wie vor mein Freund.

    Ein Problem mit zu vielen Fotos habe ich nicht: Ich beschränke mich schon beim Fotografieren.
    Wie gesagt, ich bin ganz furchtbar altmodisch. :hust:
    Aber eure Diskussion finde ich trotzdem sehr interessant. :smile: