Beiträge von Sheigra

    Schau dich mal bei der Marke Sirui um. Die bauen inzwischen recht gute Stative, haben eine ordentliche Auswahl an Kugelköpfen, und bezahlbar sind sie auch noch. Mein Reisestativ ist von Sirui; den mitgelieferten Kugelkopf habe ich später, als die Vollformat einzog, durch einen schwerer belastbaren ersetzt. Das Teil wiegt (komplett) so um ein Kilo herum. Bei Wind muss ich es allerdings für längere Belichtungszeiten beschweren.
    Ein etwas größeres, stabileres Teil habe ich von Induro (Modell "AKB0)). Das wiegt schätzungsweise 1,5kg (vielleicht auch etwas mehr) und ist zusammengefaltet fast doppelt so lang wie das Sirui.

    Bei Kugelkopf bitte darauf achten, dass er viele Kilos aushalten kann. Wenn eine Kamera-Objektiv-Kombi von 2kg drauf soll, würde ich bei der Gewichtstauglichkeit des Kugelkopfs bei 5kg anfangen - es ist einfach lästig, wenn man die Kamera ausrichtet, alle Schrauben festzieht, und der Kugelkopf dann nach vorne nachgibt. Der von mir verwendete Sirui-Kugelkopf "K-10X" soll angeblich 20kg tragen. Die FX mit dem schweren Ultraweitwinkel trägt er jedenfalls. Das Induro auch.

    Ich nehme meines nur mit, wenn ich einen konkreten Einsatz dafür im Kopf habe. Sternenhimmel, beispielsweise. Oder ein HDR-Foto, für das ich mehrere Bilder von exakt demselben Standpunkt brauche. "Einfach so" mitschleppen - das mache ich nur bei längeren Wanderungen, dann aber das leichte, kompakte Reisestativ. Ab und an brauche ich es dann auch (damit ich es nicht umsonst kilometerweit geschleppt habe...) ;)
    Vielleicht ändert sich das irgendwann. Ich mache fotomäßig gesehen immer wieder solche "Phasen" durch - vielleicht kommt mal die "Stativ-Phase", wer weiß. ;)

    Hast du die 1/8 sec aus der Hand belichtet?? Der Bildstabilisator, der meine zittrigen Hände bei so langen Verschlusszeiten ausgleicht, muss erst noch erfunden werden... ;)

    Das mit dem lästigen Stativ-Mitschleppen kenne ich. Hat man es dabei, ist es nur im Weg, lässt man es daheim, geht es irgendwie ohne... Ich verwende es nicht so oft, wie ich es vielleicht verwenden sollte. Selbst wenn ich es im oder am Rucksack habe, bin ich oft zu faul, es aufzubauen. ***Ascheaufmeinhaupt*** :hust:

    Auf dem Panorama-Trip war ich vor fünf Jahren ganz schlimm. Aus jeder zweiten Landschaftsaufnahme versuchte ich Panoramen zu machen. Mal mit wenigen Fotos, dann mit mehr, mal hochkant und mal nicht, mal mit Stativ, mal freihändig... Es hat sich wieder gelegt. ;)
    Aber ab und an muss es immer noch sein.
    Mir gefällt das weniger lange Panorama besser als das lange, flache, Maanu.

    Die Funktion ist irgendwo im Menü (Aufnahme) der Kamera versteckt. Ich glaube, bei meiner heißt sie "Belichtungsreihe". Probiert habe ich sie noch nicht - ich mache immer mehrere Aufnahmen mit verschiedenen Belichtungszeiten (Blende, ISO, Fokus bleiben gleich). Da kann ich mir die Schritte, in denen ich die Belichtung kürzer oder länger werden lasse, aussuchen, und auch die Zahl der Bilder.

    Die Schwierigkeit dürfte in der Tat in der Belichtung liegen. Für viel Tiefenschärfe muss die Blende weiter zu (8 bis 10 ist schon mal gut), Iso niedrig wegen Rauschen, Stativ sowieso (Fernauslöser nicht vergessen oder Selbstauslöser verwenden) - wenn du die "Matrixmessung" für die Belichtung wählst, kann es gut sein, dass Bereiche überbelichtet werden, und andere absaufen. Wählst du Spotmessung, wird ein Teil richtig belichtet, der andere entweder zu dunkel oder zu hell.
    Das musst du ausprobieren. Ich würde erst mal die Möglichkeiten austesten, das Foto per "Einzelbild" zu machen, und dann noch eine Belichtungsreihe aufnehmen, die man dann zu einem HDR-Bild zusammenbasteln kann. Das Schöne an Gebäuden: Sie laufen nicht weg; sie bewegen sich nicht mal... ;)

    Heute früh stand ich so gegen fünf Uhr in Büroklamotten und Gummistiefeln auf dem Acker und fotografierte. Verrückt, ich weiß.
    Gleich nach dem Aufstehen sah ich den Sternenhimmel, und dachte mir, dass ich trotz des störenden Mondlichts ein paar Aufnahmen machen will. Also schnell Kamera, Stativ, Fernauslöser und Gummistiefel ins Auto, und auf der kleinen Asphaltstraße (auf der ich eigentlich nicht fahren dürfte...) rauf ins Feld, das Auto abgestellt, die Pumps gegen die Gummistiefel getauscht, und dann noch ein Stück einen zugewachsenen Feldweg gelaufen. Irgendwie ist keines der Motive so, dass ich total begeistert davon bin, aber ich habe immer noch keinen Ersatz für "den Baum" gefunden.
    Hier drei Bilder von meinem Standort aus:

    Der kleine rote Klecks in der Mitte ist mein Auto:

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    Morgens auf dem Weg zur Arbeit... by Marion Woell, auf Flickr

    Eigentlich stört der Mond, aber irgendwie gefällt mir das Bild trotzdem. Der Bodennebel, den man unten im Dorf erkennen kann, hielt sich übrigens hartnäckig.

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    Mond über Klein-Umstadt by Marion Woell, auf Flickr

    Auch hier sorgt das Mondlicht für eine seitliche Beleuchtung. Ich glaube, mit den nächsten Fotos warte ich bis zur Zeit rund um den Neumond...

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    früh am Morgen by Marion Woell, auf Flickr