Beiträge von Sheigra

    Schnee hätte ich jetzt auch gerne - ich tausche gegen 5° und Dauerregen...

    Ich habe mir einen Tag vor Weihnachten den linken Ringfinger gebrochen, beim Hundespaziergang. :headbash: Statt abends den Weihnachtsbaum zu schmücken, saß ich mit Männe in der Ambulanz. Am 29.12. wurde der Knochen mit einer Schraube und zwei Drähten fixiert. Die Gipsschiene muss 4 Wochen lang dranbleiben, falls der Knochen gut heilt, sonst noch länger. Es nervt!

    Ich tippe etwas mühsam mit einer Hand (die linke ist eingegipst); Rechtschreibfehler sind sehr wahrscheinlich...

    Fotofragen: Ich habe immer so 5-8 Speicherkarten dabei, meist 16GB. Ich brauche zwar selten mehr als drei oder vier, aber ab und zu meint die Kamera, dass sie die Karte nicht erkennt. Akkus - für 2 Wochen Urlaub habe ich für die große Nikon alle 4 Akkus dabei, für die kleine Sony alle 6. Allerdings gehe ich immer davon aus, dass ich sie unterwegs nicht aufladen kann.

    Navigieren: Ich habe immer die für die Gegend zutreffende 1:50.000 Ordnance-Survey-Karte dabei. Und einen Kompass. Meist reicht aber ein regelmäßiger Abgleich von Umgebung und Karte aus, um zu wissen, wo ich mich gerade befinde. Ich habe die Karte in einer wasserdichten Kartentasche umhängen, so dass ich sie jederzeit im Zugriff habe. Als Backup habe ich ein altes Garmin dabei. Darauf lade ich mir vor der Tour die geplanten tracks. Das Teil habe ich bisher aber nur selten gebraucht. Auf der walkhighlands-Seite kannst du dir die gpx-Dateien runterladen. Auch die selbstgebastelten Routen kannst du speichern, runterladen und mit basecamp (o.ä.) aufs Garmin packen.

    Handy: Glückssache. Oft genug hat man kein Netz...

    Meinst du den Affric-Kintail-Trail? Den kenne ich von Tomich bis Morvich und stufe ihn als einfach, anfängertauglich und vor allem allwettertauglich ein.
    Bei einem Start in Morvich kannst du die einfache Variante durch das Gleann Lichd und das Fionn Gleann wählen, oder die etwas anspruchsvollere über den Bealach an Sgàirne. In der Nähe der Alltbeithe Jugendherberge stoßen die beiden zusammen. Die zweite Variante würde ich nach starkem Regen nicht wählen, da hier einige Bäche zu queren sind.
    Das Glen Affric an sich ist einfach und auf gutem Weg zu gehen. Das lässt sich ggf mit einem Berg aufpeppen.
    Unterwegs kann man in der Jugendherberge übernachten oder in der Camban Bothy weiter oben im Fionn Gleann (Achtung: Mäuse!)

    Weitere Möglichkeiten sind von Shiel Bridge aus in Richtung Kinlochhourn zu laufen (da fällt mir nur gerade kein Rückweg ein; dieser Ort liegt am Ende von Schottlands längster Sackgasse). Der nette kleine Sgùrr an Airgid ist ein toller Aussichtsberg und lohnt sich bei gutem Wetter.

    Weitere Routen: http://www.walkhighlands.co.uk
    Online-Karten: http://www.walkhighlands.co.uk/maps

    Shiel Bridge hat einen kleinen Shop (mit Tankstelle und Campsite); der nächste größere Laden ist in Kyle of Lochalsh. Wenn du mit dem Auto unterwegs bist, bietet sich ein Trip nach Skye an. Am Eilean Donan Castle kommst du dann automatisch vorbei - damit der Urlaub auch eine touristische Note hat. :D

    Kintail ist toll! Welche Campsite nimmst du als Basis? Morvich oder Shiel Bridge?
    Eine Rundwanderung mit Glen Affric kann ich dir empfehlen: Morvich - Gleann Lichd - Fionn Gleann - Alltbeithe - (hier vielleicht noch eine Rund um den Loch Affric einplanen) - und über den Bealach an Sgàirne zurück nach Morvich.
    Schöne Berge stehen dort auch in der Gegend herum...;)

    Ein wenig Grönland wurde gewünscht:

    Prins Christian Sund, ganz im Süden. Wir hatten ein unglaubliches Glück mit dem Wetter; erst gegen Ende der Durchfahrt kam Seenebel auf (der hielt dann tagelang....). War schon ein Erlebnis. Ich stand stundenlang mit der Kamera am Bug, bei Minusgraden mit Fahrtwind, und ging nur zweimal kurz zum Aufwärmen rein. Ganz unglaublich: Dort in dieser unerschlossenen Gegend, ohne Straßen oder Flugplatz, gibt es ein bewohntes Dorf. Ich kann mir nicht vorstellen, wie es dort bei schlechtem Wetter sein muss...
    Doch hier zwei Schönwetterfotos:

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    Prins Christian Sund, Greenland by Marion Woell, auf Flickr

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    Prins Christian Sund, Greenland by Marion Woell, auf Flickr

    Und zwei Eisberg-Fotos:

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    Berg und Eisberg by Marion Woell, auf Flickr

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    Ice by Marion Woell, auf Flickr

    Demnächst mehr davon...;)

    Naja, "in" Grönland nur ansatzweise. Wir haben in einem Anfall von Wahnsinn eine Kreuzfahrt nach Island und Grönland gemacht. Das war so was wie "Betreutes Wohnen auf der MS Artania" - trotz unserer jeweils 50+ Jahre haben wir den Altersdurchschnitt gedrückt... ;)

    Wir konnten den geplanten Landgang an der Ostküste nicht machen, weil ein großer Eisberg in der Einfahrt lag. Natur gegen Planung: 1:0! An der Westküste waren wir auf der Disko-Insel (bei Nebel und Regen konnte ich nicht viel davon sehen), im Eisfjord bei Illulissat (den Ort selbst konnten wir nicht anlaufen, weil der Eisgürtel davor dicht war, also 2:0 für die Natur) ganz nah dran an den Eisbergen, in Sisimiut (dort endet der Arctic Circle Trail) und am Inlandeis bei Kangerlussuaq. Das fand ich total beeindruckend und habe beschlossen, nochmal dorthin zu fahren - und dort zu zelten. Grönland steht bei uns jetzt erst recht auf der Liste der Länder, die wir uns näher anschauen wollen. Bei kleinen Reiseveranstaltern ist das allerdings nicht ganz preiswert. Mal sehen, was so in 4-5 Jahren geht. Nächstes Jahr kommt Island dran, das ist überschaubarer.

    Fotos: Ich arbeite mich so nach und nach durch die in diesem Urlaub gemachten Bilder. Ein paar hatte ich schon im Herbst bei flickr hochgeladen. Da ich derzeit mit einem gebrochenen Finger daheim rumhängen muss, gehe ich die Bilder nochmal durch und sehe, was ich am großen Rechner rausholen kann. Die erste Fassung entstand noch auf dem Schiff an meinem alten Notebook und eingeschränkten Möglichkeiten.

    Wenn es auf Gewicht und Packmaß ankommt, also bei mir bei mehrtägigen Touren mit Zelt & Co, nehme ich meine Berghaus Paclite Pants. "Wirklich wasserfest" ist sie, wie wohl alle Membranklamotten, nicht unbegrenzt. Nach 6 Stunden im schottischen Dauerregen mit waagrecht fliegenden Regentropfen suppt es schon mal durch... Durch das recht leichte Material ist sie nicht ganz so strapazierfähig wie ein Modell aus festem, schweren Stoff - man sollte damit nicht allzu oft auf dem Hinterteil über Felsen rutschen oder vor Ehrfurcht schwungvoll auf die Knie fallen. :D Zu den preiswerten Regenhosen zähle ich sie auch nicht.
    Vorteile: klein, leicht, gute Lüftung durch lange Lüftungsreißverschlüsse, lange Reißverschlüsse von unten, so dass man sie problemlos über die Wanderstiefel ziehen kann, schnell trocknend.
    Für Tagestouren, oder für nasse Hundespaziergänge habe ich eine Regenhose vom Discounter. Auch sie hält trocken, ist aber was Lüftung und "Einstiegsmöglichkeit" angeht, nicht so toll.

    Für "Wirklich wasserfest" - schau mal im Anglerbedarf. ;)

    Man kann ein Flugzeug nehmen; ich glaube, dass in Edinburgh auch Tiere "abgefertigt" werden. Ob man das machen will - das muss jeder selbst wissen.

    Ich würde von daheim aus das Auto nehmen. Vorab schon einen Abstellplatz für ca. 7 Tage suchen (darüber musste ich mir aber noch nie Gedanken machen), laufen, und mit dem Zug von Fort William zurück nach Glasgow. Der Start des WHW, Milngavie, kann von Glasgow Central und von Glasgow Queen Street mit dem Zug erreicht werden. Oder: Mit dem Auto nach Fort William fahren, dort auf dem Long Stay Car Park (irgendwo in der Nähe von Lidl / Bahnhof, glaube ich) das Auto abstellen, mit dem Zug zurück nach Glasgow, weiter nach Milngavie, laufen, in Fort William wieder ins Auto, und von dort aus ein paar schöne Touren fahren.

    Wild zelten geht überall, mit Ausnahme des Loch-Lomond-Abschnitts. Dort gibt es aber reguläre Campsites. Die Campsite im Glen Nevis (also am Ende des WHW) ist mit Hund gar kein Problem.

    Wichtig: Als öffentliches Verkehrsmittel kommt nur der Zug in Betracht. Die Citylink-Busse, die auf dieser Strecke fahren, befördern keine Hunde.