Beiträge von Sheigra

    Ein wenig Grönland wurde gewünscht:

    Prins Christian Sund, ganz im Süden. Wir hatten ein unglaubliches Glück mit dem Wetter; erst gegen Ende der Durchfahrt kam Seenebel auf (der hielt dann tagelang....). War schon ein Erlebnis. Ich stand stundenlang mit der Kamera am Bug, bei Minusgraden mit Fahrtwind, und ging nur zweimal kurz zum Aufwärmen rein. Ganz unglaublich: Dort in dieser unerschlossenen Gegend, ohne Straßen oder Flugplatz, gibt es ein bewohntes Dorf. Ich kann mir nicht vorstellen, wie es dort bei schlechtem Wetter sein muss...
    Doch hier zwei Schönwetterfotos:

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    Prins Christian Sund, Greenland by Marion Woell, auf Flickr

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    Prins Christian Sund, Greenland by Marion Woell, auf Flickr

    Und zwei Eisberg-Fotos:

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    Berg und Eisberg by Marion Woell, auf Flickr

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    Ice by Marion Woell, auf Flickr

    Demnächst mehr davon...;)

    Naja, "in" Grönland nur ansatzweise. Wir haben in einem Anfall von Wahnsinn eine Kreuzfahrt nach Island und Grönland gemacht. Das war so was wie "Betreutes Wohnen auf der MS Artania" - trotz unserer jeweils 50+ Jahre haben wir den Altersdurchschnitt gedrückt... ;)

    Wir konnten den geplanten Landgang an der Ostküste nicht machen, weil ein großer Eisberg in der Einfahrt lag. Natur gegen Planung: 1:0! An der Westküste waren wir auf der Disko-Insel (bei Nebel und Regen konnte ich nicht viel davon sehen), im Eisfjord bei Illulissat (den Ort selbst konnten wir nicht anlaufen, weil der Eisgürtel davor dicht war, also 2:0 für die Natur) ganz nah dran an den Eisbergen, in Sisimiut (dort endet der Arctic Circle Trail) und am Inlandeis bei Kangerlussuaq. Das fand ich total beeindruckend und habe beschlossen, nochmal dorthin zu fahren - und dort zu zelten. Grönland steht bei uns jetzt erst recht auf der Liste der Länder, die wir uns näher anschauen wollen. Bei kleinen Reiseveranstaltern ist das allerdings nicht ganz preiswert. Mal sehen, was so in 4-5 Jahren geht. Nächstes Jahr kommt Island dran, das ist überschaubarer.

    Fotos: Ich arbeite mich so nach und nach durch die in diesem Urlaub gemachten Bilder. Ein paar hatte ich schon im Herbst bei flickr hochgeladen. Da ich derzeit mit einem gebrochenen Finger daheim rumhängen muss, gehe ich die Bilder nochmal durch und sehe, was ich am großen Rechner rausholen kann. Die erste Fassung entstand noch auf dem Schiff an meinem alten Notebook und eingeschränkten Möglichkeiten.

    Wenn es auf Gewicht und Packmaß ankommt, also bei mir bei mehrtägigen Touren mit Zelt & Co, nehme ich meine Berghaus Paclite Pants. "Wirklich wasserfest" ist sie, wie wohl alle Membranklamotten, nicht unbegrenzt. Nach 6 Stunden im schottischen Dauerregen mit waagrecht fliegenden Regentropfen suppt es schon mal durch... Durch das recht leichte Material ist sie nicht ganz so strapazierfähig wie ein Modell aus festem, schweren Stoff - man sollte damit nicht allzu oft auf dem Hinterteil über Felsen rutschen oder vor Ehrfurcht schwungvoll auf die Knie fallen. :D Zu den preiswerten Regenhosen zähle ich sie auch nicht.
    Vorteile: klein, leicht, gute Lüftung durch lange Lüftungsreißverschlüsse, lange Reißverschlüsse von unten, so dass man sie problemlos über die Wanderstiefel ziehen kann, schnell trocknend.
    Für Tagestouren, oder für nasse Hundespaziergänge habe ich eine Regenhose vom Discounter. Auch sie hält trocken, ist aber was Lüftung und "Einstiegsmöglichkeit" angeht, nicht so toll.

    Für "Wirklich wasserfest" - schau mal im Anglerbedarf. ;)

    Man kann ein Flugzeug nehmen; ich glaube, dass in Edinburgh auch Tiere "abgefertigt" werden. Ob man das machen will - das muss jeder selbst wissen.

    Ich würde von daheim aus das Auto nehmen. Vorab schon einen Abstellplatz für ca. 7 Tage suchen (darüber musste ich mir aber noch nie Gedanken machen), laufen, und mit dem Zug von Fort William zurück nach Glasgow. Der Start des WHW, Milngavie, kann von Glasgow Central und von Glasgow Queen Street mit dem Zug erreicht werden. Oder: Mit dem Auto nach Fort William fahren, dort auf dem Long Stay Car Park (irgendwo in der Nähe von Lidl / Bahnhof, glaube ich) das Auto abstellen, mit dem Zug zurück nach Glasgow, weiter nach Milngavie, laufen, in Fort William wieder ins Auto, und von dort aus ein paar schöne Touren fahren.

    Wild zelten geht überall, mit Ausnahme des Loch-Lomond-Abschnitts. Dort gibt es aber reguläre Campsites. Die Campsite im Glen Nevis (also am Ende des WHW) ist mit Hund gar kein Problem.

    Wichtig: Als öffentliches Verkehrsmittel kommt nur der Zug in Betracht. Die Citylink-Busse, die auf dieser Strecke fahren, befördern keine Hunde.

    Ich war bisher nur ab und an mal für einen Sonntagsspaziergang im Pfälzer Wald. Sonntag + gutes Wetter: Es war allerhand los auf den Wegen, und ganz besonders im Bereich der Parkplätze. Mag sein, dass das unter der Woche ruhiger ist.
    Erfahrungen, bis 2009 zurück, kannst du hier lesen: ods

    Wenn du Fernwanderwege in DE suchst, wirst du bestimmt bei outdooractive.com fündig. Ich denke auch immer wieder über eine mehrtägige Tour in Deutschland nach, aber ich bin wohl von Schottland zu sehr verwöhnt... Den Saar-Hunsrück-Steig, den Westweg und den Schluchtensteig hatte ich schon in der näheren Wahl; gewandert bin ich dann letztlich in den Highlands. :pfeif:
    In der Pfalz gibt es Lagerplätze, auf denen man "beinahe wild" zelten darf: Pfalztrekking. Wenn man gerne im Wald wandert und ausgeschilderte Wege mag, ist das etwas für den Einstieg.

    In Schottland gibt es auch den einen oder anderen ausgeschilderten Fernwanderweg, für den man kein Zelt braucht. Einen davon, den West Highland Way, bin ich schon mehrmals gelaufen, zweimal ohne Campingzeug. Man kann sich die Unterkünfte selbst organisieren, oder über kleine Anbieter wie Easyways buchen lassen. Beides habe ich probiert, beides hat geklappt. Allerdings hatte ich keinen Hund dabei, was die Planung vereinfachte. Achtung: Suchtgefahr!! :D

    Kurz vor Sonnenuntergang in Grönland. Das Licht dort oben ist schon etwas Besonderes - wenn es da ist. Bei dauertrübem Wetter ist es genauso grau und öde wie hier, nur kälter...

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    Arctic Light by Marion Woell, auf Flickr

    Ha, mit der DSLR kann ich auch einhändig fotografieren, wenn ich ein leichtes Objektiv drauf habe. Die schweren Linsen müssen im Schrank bleiben, bis mein gebrochener Finger (zum Glück links) wieder heile ist.
    Ausbeute von heute früh:

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    Morgenlicht by Marion Woell, auf Flickr

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    Sonnenaufgang by Marion Woell, auf Flickr

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    Mond by Marion Woell, auf Flickr

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    Silhouetten by Marion Woell, auf Flickr