Familienausflug im Nebel
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Familienausflug im Nebel
In der Luft hängen auf Hummelart:
Spaziergänge finden derzeit nur noch morgens früh und abends spät statt. Früher machte ich das, weil das Fotografierlicht um diese Jahreszeit dann einigermaßen gut ist; heute mache ich das, weil meine alte Dame die sommerlichen Temperaturen nicht mehr mag verträgt.
Wen interessiert schon die Schwerkraft... ![]()
Im Laufe der Jahre bin ich vom Welpen- über das Erziehungs- und das Agility-Forum hier bei den Senioren gelandet. Es gibt Beiträge, die machen es mir bewusst, dass die Tage mit meiner Seniorin gezählt sind...
Ich wünsche dir viel Kraft für die nächste Zeit. Fühle dich gedrückt!
Schottland:
Die Überlegung hatte ich auch schon angestellt. Einen Teil der Bücher habe ich verschenkt, weitere hat eine Bekannte genommen, die einen "Bücherschrank" im Ort hat, und der Rest blieb bei mir. Nachdem ich in den letzten zwei Jahren fast nur mit dem Reader gelesen habe, habe ich im Urlaub wieder mit "echten" Büchern angefangen. Und bin immer noch dabei - beim Abstauben im Keller sind mir einige Bücher in die Hände gefallen, die ich schon ewig nicht mehr gelesen habe und die ich damals gut fand. Schon seit fast zwei Monaten staubt der Reader jetzt vor sich hin....
Wie viele Bücher ich habe? Keine Ahnung. Hunderte jedenfalls. Ein paar Kisten voll auf dem Speicher, ein großes Billy-Regal im Keller-Arbeitszimmer, der Rest im Wohnzimmer, Schlafzimmer, meinem Arbeitszimmer... Und viele, viele andere auf dem E-Book-Reader. Dort nehmen sie zum Glück keinen Platz weg.
Ich hatte mal vor, beim nächsten Renovieren meines Arbeitszimmers die lange Wand komplett als Bücherregal herzurichten. Aber dann hätte ich keinen Platz für ein paar schöne Fotografien. Und dafür bietet sich diese Wand geradezu an.
Tràigh Mheilein
Tràigh Mheilein ist ein schöner weißer Sandstrand, der den Vorteil hat, nur zu Fuß erreichbar zu sein. Der kurze Weg fängt in Huisinis an, folgt einem deutlich erkennbaren und gut ausgebautem Pfad entlang der Klippen, und nach etwa einer Stunde ist man am Strand. Der lange Weg fängt in Amhuinnsuidhe an, führt mal mehr, mal weniger weglos durchs Gleann Leòsaid, weglos am Loch a' Ghlinne entlang nach Crabhadail (auch ein einsamer Strand), und durch ein kleines Tal. Wie gesagt, das ist der lange Weg. Ich ging den kurzen; in Huisinis waren wir ja schon. Die Gezeitentabelle sagte, dass um 9.20 Uhr (oder so) low tide ist, und nach Auskunft von Dotty ist der Strand dann besonders schön. Das Wetter war klasse, ich war früh wach, und lief nach einem kleinen Frühstück los.
Vom Klippenpfad habe ich momentan keine Bilder; ich habe nur ab und zu mit dem Handy ein Bild gemacht. Zum Rucksack absetzen und Foto rausholen war mir die Sache zu steil und zu abschüssig; zum Kamera umhängen auch (erfahrungsgemäß ist sie immer dann im Weg, wenn ich mich an Felsen vorbeizwängen oder über selbige drüberklettern muss).
Aber dann: Tràigh Mheilein im Morgenlicht. Bei Ebbe. Einfach nur klasse.
Ich hatte den Strand ganz für mich alleine. Wäre es ein paar Grad wärmer gewesen, hätte ich mich einfach so auf ein paar Felsen gelegt. Aber ganz so viel "chillen" wollte ich dann doch nicht.
Tràigh Mheilein auf dem Rückweg:
Der Rückweg ging wieder über den Klippenpfad. Bergab wurde das, wie erwartet, nett. Immer schön aufpassen, dass die kleinen Steine nicht einfach unter den Füßen wegrollen... Dann machte der Pfad eine Biegung, und - uups - ging steil bergab genau in Richtung Ozean. Schön türkisblau und klar war das Wasser, und irgendwie verdammt nah. Aber auch dieser Abschnitt war bald vorbei, und der Machair hatte mich wieder.
Auf dem Rückweg traf ich viele Schafe, und an der Straße Dotty's Kühe, samt Nachwuchs.
In der Mittagszeit fuhren wir nach Scalpay. Fotografisch weniger interessant (blauer Himmel, keine Wolken, Mittagssonne und so), aber dort gibt es im Community Shop ein kleines Lokal, in dem man superfrisches Seafood essen kann. Man sollte ordentlich Hunger mitbringen, denn die Portionen sind sehr anständig. Alles schön zwanglos, an einfachen Holztischen, ohne viel Schnickschnack, aber gemütlich.
Abends war dann wieder Sonnenuntergang fotografieren angesagt.
Später, nur wenige Schritte vor dem Haus:
Und weil die Luft so schön sauber und klar ist dort draußen, ist der Mond besonders schön anzusehen.
North Harris, Huisinis. Auf dem Rückweg von meiner Wanderung begegneten mir Dotty's Kühe. Zwei davon hatten schon Nachwuchs.