Beiträge von Sheigra

    Meine Lovvy hatte auch eine Kehlkopflähmung. Es hat sich schleichend entwickelt; zunächst nur "lautes Atmen" bei Anstrengung und bei Hitze, das ein paar Jahre später ins Röcheln überging.

    Aussage meiner damaligen Tierärztin: Das sei bei alten Hunden so, da könne man nichts machen, wenn die Erstickungsanfälle häufiger auftreten müsse man über Einschläfern nachdenken.

    Ich bin daraufhin in die Tierklinik (Egelsbach), wo ich eine etwas ausführlichere Beratung bekam und den Ratschlag, in die Tierklinik Hofheim zu fahren, weil dort Spezialisten sitzen für den Eingriff. Bei der dortigen Ärztin wurde ich ausführlich über das Für und Wider einer OP belehrt. Sie wies mich auch darauf hin, dass man die OP nicht zu früh machen solle, weil es vorkommen kann, dass die Naht, mit der der Knorpel festgenäht wird, reißt. Und dann ist diese Seite nicht mehr operabel. Passiert das dann auch bei der zweiten Seite, oder schon während der OP, ist gar nichts mehr zu machen. Medikamente gegen die Lähmung, oder auch zur Unterstützung, Linderung der Beschwerden o.ä. gäbe es nicht.

    Lovvy hatte zu dem Zeitpunkt ihren ersten Erstickungsanfall bereits hinter sich, daher habe ich gleich einen OP-Termin gemacht als feststand, dass ihre Blutwerte, Herz usw. nicht dagegen sprechen. Sie konnte hinterher zwar nicht mehr bellen, und musste aus einem erhöht stehenden Napf fressen und trinken, aber diese schreckliche Atemnot war weg und sie hatte bis zu ihrem Tod keinen Erstickungsanfall mehr.

    Hummel am frühen Morgen:

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    Ein paar Hummelchen habe ich noch:

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    Bei uns liefen schon Pläne für einen Neubau (aktuell sind wir zur Miete in einem Bürogebäude), aber die hat man abgelehnt mit dem Hinweis auf mobiles Arbeiten, Desk-Sharing usw. Wie das funktionieren soll, wenn man doch so an den Präsenzzeiten klebt, weiß ich nicht. Meine Abteilung bekommt im Sommer vier dringend benötigte Kollegen frisch von der Prüfung, und ich habe keine Ahnung, wo ich sie unterbringen soll. Dieses "mein Büro - mein Schreibtisch - alles meins" ist leider auch noch weit verbreitet.

    Wir wurden am Dienstag Nachmittag von der Dienststellenleitung darüber informiert, dass die Pandemie-Regeln ab Mittwoch nicht mehr gelten, und dass wir wieder im "normalen" Betrieb sind, mit Vorrang der Präsenzarbeit vor der mobilen Arbeit. Das kam ein wenig plötzlich, vor allem weil die bundesweite Weisung schon 8 Tage früher erging....

    Die Kollegen mit bewilligter Telearbeit müssen sich jetzt wieder an ihre Zeiten halten, und für (fast) alle anderen gilt die in der Organisationseinheit zu vereinbarende Regel über das mobile Arbeiten. Bei uns bedeutet das, dass man 2 Arbeitstage pro Woche (oder die dieser Zeit entsprechende Stundenzahl) an der Dienststelle arbeiten muss. Für jeden muss eine schriftliche Vereinbarung getroffen werden, die Chefin muss sie unterschreiben (schwierig, wenn die Dame erst 100% daheim arbeitet und dann nahtlos in den Urlaub übergeht), dem Datenschutzbeauftragten muss ein Zutrittsrecht eingeräumt werden (auch schriftlich und mit Unterschrift der Chefin) - also so richtig schön bürokratisch.

    Da ich ab Montag den Chefin-Hut aufhabe, werde ich zusehen, dass ich eine sinnvollere Lösung für meine Mitstreiter finde. Und meinen "großen" Chef, den muss ich auch noch finden, damit er meine Zettel unterschreiben kann.

    Immerhin hatte man keine Einwände gegen meine geplante Regelung: Ich bin dreimal pro Woche für 5-6 Stunden im Büro, den Rest der 41 Stunden arbeite ich daheim. Ich brauche also im Normalfall keinen Hundesitter / Gassigänger für Shira.

    Heute bin ich zum ersten Mal seit meinem Urlaub und meiner Covid-Infektion wieder an der Dienststelle, und die Stimmung ist ein wenig gereizt. Chefin glänzt durch Abwesenheit, Personalabteilung trifft kurzfristige Entscheidungen, und dann die Aufhebung der Maskenpflicht im Büro, die bei der einen oder dem anderen auch nicht gut ankommt. Alles nicht so einfach.

    Neulich beim Spaziergang:

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