Beiträge von Sheigra

    Freut mich, dass es geklappt hat! Bei uns steht ein Test noch aus - irgendwie vergesse ich die Scones immer, wenn es um die Frage geht, welchen Kuchen ich denn backen soll... ;)

    Das haben wir vor etlichen Jahren gemacht. Damals hat es funktioniert, obwohl mit mit unser erst vier Jahren alten Tochter immer ein Familienzimmer brauchten und das nicht jedes B&B hat. Wir hielten in unserem geplanten Zielort einfach am erstbesten B&B an - falls es dort nicht klappte, haben uns die Menschen immer wunderbar weitergeholfen.

    Heute würde ich das anders machen: Ins nächste Tourist Information Centre fahren und für den Abend vorbuchen lassen. Das kostet eine kleine Gebühr, spart aber Zeit und Nerven.
    In Schottland geht es seit ein paar Jahren in den Sommermonaten heiß her, da kann es schwierig werden, spontan eine Unterkunft im geplanten Preisrahmen zu bekommen. Wie es im Rest des UK ausschaut, weiß ich nicht.

    Bei meinen Wandertouren mache ich es auch nicht anders: Ich buche die erste und die letzte Übernachtung vor, eventuell noch für einen Pausentag dazwischen, und wenn ich wegen zuviel Wetter oder was auch immer die Tour ändere, suche ich mir ein Hostel oder B&B. Funktionierte bisher immer.

    Als mein Mann vor drei Jahren so lange im Krankenhaus und in der Reha war, war ich auch froh für die Hunde. Winter, dunkel, Feldrandlage, von der Straße nicht einsehbares Grundstück - ob dieses Sicherheitsgefühl begründet ist, weiß ich nicht, aber es ist gut.
    Auch wenn ich mit der teuren Kamerausrüstung unterwegs bin, vor allem nachts, fühlte es sich mit Hunden besser an. Noch ist Shira zu jung und unruhig für Nachtaufnahmen, aber das wird noch.

    Mein Mann wollte nie einen Hund.
    Dann fand im Nachbarhaus ein Einbruchsversuch statt, einer in einer ganzen Serien hier im Dorf. Die Nachbarn hatten einen Hund, ein netter mittelgroßer Mix, Modell bellender Hasenfuß. Nun, als ein Einbrecher nachts versuchte, einen Rolladen hochzuschieben, bellte der Hasenfuß alles zusammen. Einbrecher weg, Nachbarn sicher, Mann davon überzeugt, dass wir auch einen Hund brauchen.

    Toya, unser erster Hund, ließ jeden aufs Grundstück - aber nicht besonders weit. Einmal kam ein Fahrer eines Gefrierzeug-Dienstes (BoFrost oder was auch immer) ohne zu klingeln in den Hof. Ich hörte Toya tief knurren und bellen und ging raus. Da stand der gute Mann, völlig erstarrt, vor ihm mein Hund, knurrend und bedrohlich ausschauend. Als er mich bat, den Hund zurückzurufen, ließ ich mir damit Zeit... Was hat er auch ohne zu klingeln das Grundstück zu betreten.

    Lovvy und Lorcan meldeten auch alle Besucher. Lovvy dann irgendwann nicht mehr; mittlerweile verschläft sie sogar den Paketdienst. Und Shira, der Spitz, eine Rasse vor der mich Kollegen und Bekannte warnten (hol dir doch nicht so einen kläffenden Wadenbeißer!), zeigt bisher wenig Ambitionen zum Melden. Aber gut, sie ist erst 5 Monate alt. Vielleicht kommt das noch.

    Meine Eltern und meine Schwester wohnen in Ortsrandlage, direkt neben einem holzverarbeitenden Betrieb mit vielen tollen Maschinen, und einer Gärtnerei, die wohl auch tolle Sachen hat. Dort wird immer wieder eingebrochen. Bei allen Nachbarn waren sie schon, die ungebetenen Gäste, trotz "wachsamer Nachbar" und Meldungen an die Polizei. Nur bei meinen Eltern noch nicht. Meine Schwester hat einen großen Hund, der alles meldet, gefährlich aussieht, und auch nach vorne geht. Ist nicht bei allen Besuchern gerne gesehen, klar, aber er ist definitiv abschreckend.

    Noch ein paar Bilder, die ich letzte Nacht gemacht habe:

    Während ich in der einen Richtung die Milchstraße ablichtete (halt das, was man hier im Rhein-Main-Gebiet davon sieht), ging hinter mir der Mond auf:

    Externer Inhalt farm1.staticflickr.com
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.

    moonrise by Marion Woell, auf Flickr


    Sommernacht über unserem Dorf:

    Externer Inhalt farm1.staticflickr.com
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.

    summer night by Marion Woell, auf Flickr


    Ich kann es kaum noch erwarten, beim Sternenhimmel-Fotografieren kalte Finger zu bekommen... :mute:

    Was machen wir bei der Hitze? Nichts. Oder besser, nicht viel.
    Morgens früh, vor fünf, gehe ich mit der alten Lovvy eine kleine Senioren-Runde. Später ist es für sie zu warm. Danach kommt der Spitz dran; je nachdem ob ich arbeiten muss oder Wochenende ist, fällt der Spaziergang kürzer oder länger aus.
    Tagsüber liegen die Hund dort, wo sie wollen. Sie haben Kühlmatten, aber Lovvy liegt meist auf den Fliesen, und Shira im Treppenhaus.
    Abends, nach neun, gehe ich mit Shira noch eine Runde. Aber selbst das war gestern Abend eine schweißtreibende Angelegenheit.
    Das Hundeplanschbecken steht neben dem Menschenplanschbecken auf der Terrasse. Während wir Zweibeiner immer wieder zum Abkühlen ins Wasser gehen, kühlt sich Shira bestenfalls mal die Pfoten; ansonsten scheint sie das Planschi für einen großen Wassernapf zu halten.

    Vorhin waren es draußen 38°C; hier oben im ersten Stock sind es kuschelige 30°, im EG etwas weniger. Aber ohne Ventilator und kühle Tücher ist es nicht zum Aushalten. Ich hoffe, dass sich das Wetter an den Wetterbericht hält und es ab Donnerstag / Freitag nächste Woche tatsächlich kühler wird.

    Etwa zwei Stunden später, immer noch schlaflos, war der Mond, dessen Aufgang ich vom Hügel aus beobachtet hatte, endlich auch von uns aus sicht- und fotografierbar.

    Externer Inhalt farm2.staticflickr.com
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.

    August moon by Marion Woell, auf Flickr

    Ich glaube, mehr als zwei Stunden Schlaf hatte ich letzte Nacht nicht. Um halb fünf war ich schon wieder auf, damit ich das Haus lüften kann. Bei 24° Außentemperatur ist der Unterschied zwar nicht mehr groß, aber besser als nichts.

    Ich konnte nicht einschlafen - bei fast 30° im Schlafzimmer, ohne Aussicht auf kühlere Temperaturen, kein Wunder. Da der Himmel so schön sternklar war, machte ich die Kamera startklar und war kurz nach Mitternacht draußen im Feld. Daheim zeigte das Thermometer noch über 28°C; da draußen auf dem Hügel war es ein klein wenig kühler, und es gab Wind! Dazu musikalische Untermalung von einem Festival irgendwo hier in der Gegend.

    Eine heiße Sommernacht:

    Externer Inhalt farm1.staticflickr.com
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.

    Summer night by Marion Woell, auf Flickr