Beiträge von Sheigra

    Glen Nevis im Abendlicht:

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    Und noch einmal, ein paar Stunden später:

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    Mein eigens für den Sternenhimmel mitgenommenes 20mm-Objektiv kam nur an diesem Abend zum Einsatz. Sonst hing der Himmel jede Nacht voller Wolken.

    Ich verfolge diesen Hype rund um Skye schon seit zwei Jahren. Es ist einfach zu viel für die Insel. Die Infrastruktur ist auf so einen Besucherandrang nicht ausgelegt. Zu wenige Unterkünfte, zu wenige öffentliche Toiletten, zu wenige Parkplätze... Gerade an den Hotspots, wie den Fairy Pools, dem Old Man of Storr oder dem Quiraing wird wild am Straßenrand geparkt, passing places werden zugestellt, die Vegetation zerfahren, und der fließende Verkehr wird behindert. Besonders schlimm ist es bei den Fairy Pools, weil weiter hinten im Glen Brittle die Mountain Rescue ihre Station hat. Wenn die zu einem Notfall gerufen werden und ein paar auf der Straße parkende Wohnmobile alles verstellen, ist das ein echtes Problem, nicht nur eine Unannehmlichkeit.

    Im Glen Brittle wurde jetzt der Parkplatz ausgebaut und gebührenpflichtig gemacht. Ob das was hilft, wird sich in der nächsten Saison zeigen.

    Auch eine üble Angewohnheit, nicht nur auf Skye, ist das Bauen von Steintürmchen an Aussichtspunkten oder an viel besuchten Orten. Dazu werden Steine von Trockenmauern genommen, Steine von uralten Grabstätten, oder einfach nur Steine, die halt für die Natur wichtig sind, weil sie z.B. Erosion verhindern und Kleinstlebewesen einen Lebensraum bieten. Im Fairy Glen wurden vor ein paar Wochen in einer großen Aktion Steintürmchen, Steinkreise etc. abgebaut; mal sehen, wie lange das hält. Sogar auf dem Ben Nevis wurden die Dinger gestapelt, mit der Folge, dass sich schon mehrere Wanderer verlaufen haben, im Five Finger Gully hingen und von der Mountain Rescue rausgeholt werden mussten. "Common sense is not very common", beklagte sich letztes Jahr im September ein Wanderer, als wir zusammen mit ein paar anderen Wanderern diese "falschen" Cairns am Beinn Eighe abbauten.

    Die Besucher, die auf der Insel ein Quartier haben, lassen wenigstens Geld dort. Anders als Tagesausflügler, Passagiere von Kreuzfahrtschiffen oder Teilnehmer an organisierten Rundreisen. Und anders als die immer mehr werdenden Wohnmobiltouristen, die einfach auf Parkplätzen, in laybys oder sogar in Einfahrten von Privathäusern übernachten.
    Eine Bekannte von mir wohnt auf Lewis, in Stornoway, die hat Geschichten zu dem Thema auf Lager, das ist kaum zu glauben. Als sie mir vor zwei Jahren ein paar davon erzählte, dachte ich, dass ihr Blutdruck gleich durch die Decke geht...

    Ein nicht uninteressanter Artikel zu den Auswirkungen des Instagram-Tourismus: "klick!"

    @malika: Glückwunsch zur Kenwood!

    Das Roggen-Apfel-Brot ist gerade aus dem Ofen gekommen. Es ist so richtig schön aufgerissen, und duftet soooo lecker! Ich glaube, ich muss heute Abend schon davon probieren. Nicht, dass ich morgen ein ungenießbares Frühstück habe... ;)

    Mein Roggenbrot mit Apfel ist im Ofen. Wider Erwarten ist es schön aufgegangen und genau dort gerissen, wo ich es eingeschnitten habe. Noch eine halbe Stunde, dann darf es raus... Das morgige Frühstück ist gesichert! :D

    Ein paar Experimente:

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    Der Eas Chia-aig, also dieser hübsche kleine Wasserfall, war schon im Film: Szenen aus "Rob Roy" wurden dort gedreht.
    Wir hatten den Wasserfall auf den Hin- und auf der Rückfahrt für uns alleine. Auf dem Rückweg musste ich nochmals dort halten, weil das Licht jetzt anders war. Und der Wasserfall hatte seinen privaten Regenbogen:

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    Und hier nochmal etwas länger belichtet:

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    Abends machte ich einen kurzen Spaziergang im Glen Nevis.

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    Ich trampe auch gelegentlich, vor allem in Gegenden, die nicht oder nur ein paarmal pro Woche von Bussen angefahren werden. Das hat erst ein einziges Mal nicht geklappt: Ich kam recht nass und mit dickem Knie (der Grund für meinen Tour-Abbruch) aus den Bergen, ging entlang der A832 bis zu einem großen Layby, in dem an auch parken (und Anhalter einsammeln) kann, stellte mich an den Rand und hielt jedem Auto, das in meine Richtung fuhr, den Daumen entgegen. Die dreckigen Gamaschen und die Stöcke waren schon am Rucksack verstaut. Zwei Stunden! Zwei Stunden lang hielt niemand an. Und das, obwohl viel los war an diesem Tag. Dann war ich es leid und lief in die andere Richtung zur etwa 6km entfernten Bushaltestelle, wartete anderthalb Stunden auf den einzigen Bus des Tages, und erreichte abends mein Ziel. Aber sonst - am liebsten fahre ich mit Paketautos oder sonstigen Lieferwagen, deren Fahrer haben immer was zu erzählen.

    Auf Skye war ich einmal zu oft. Früher schon mehrmals alleine, 2010 und 2012 mit meinem Mann, im Frühjahr 2012 mit Eltern, Mann und Hunden, im Mai 2011 zum Wandern, und 2013 nochmals zum Wandern. Seitdem nicht mehr. Und wenn ich lese was dort inzwischen los ist, vor allem an den "Checkbox-Touristen-Hotspots", den "Instagram-must-have-locations", den "Selfie-Highlights" - da könnte ich ko***n. Nee, dort wollte ich nicht tot überm Zaun hängen.
    Die kleinen Inseln stehen noch auf meiner Liste. Und vor allem nochmal die Western Isles, bevorzugt zu Fuß, auf dem Hebridean Way.


    Aber weiter mit einer eher selten besuchten Gegend, die offenbar noch nicht von Instagram-Influencern entdeckt wurde: Loch Arkaig. Die Berge drumherum reizen mich; am anderen Ende des Loch Arkaig wanderte ich anno 2010 - da muss ich dringend einmal eine längere Tour mit Zelt und Rucksack planen!

    Hier in Straßennähe:

    Goldener Oktober in Schottland

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