Beiträge von Sheigra

    Die längeren Trekkingtouren mache ich ohne Hund. Da ist mir die Logistik zu kompliziert: Anreise mit Hund nach UK, Busse nehmen in Schottland keine Hunde mit, per Anhalter fahren mit nassem Hund ist eher ungünstig, dazu das Mehr an Gepäck (größeres Zelt, Hundezeug, Futter, größerer Rucksack, da komme ich auf mehr als 20kg, und die trage ich nicht)...

    Ich überlege schon, ob ich zeitig im nächsten Frühjahr mit Shira irgendwo in DE eine zwei- oder dreitägige Tour laufe, allerdings ohne Zelt. Wildcampen darf man in DE nicht, und Campingplätze, naja, da gehe ich lieber in eine Pension. Ich muss mir bis dahin noch eine Tour raussuchen, die ich kurzfristig machen kann, ohne komplizierte Anreise und so.

    Im Oktober kommt Shira mit nach Schottland, da reisen wir mit dem Auto an. Ich habe zusammen mit meinem Schwiegersohn (wenigstens einer in der Familie, der gerne wandert!) die eine oder andere Tagestour geplant, wenn es klappt auch eine Übernachtungstour mit Zelt, da wollen wir die Hunde (meine Shira und Töchterchens Sammy) mitnehmen.

    Ich finde es so unglaublich entspannend, nachts "irgendwo im Nirgendwo" im Zelt zu liegen und die Geräusche der Natur zu hören. Wasserrauschen, Vogelstimmen, in der rutting season röhrende Hirsche (die übertönen dann aber auch fast alles), Regentropfen auf dem Zelt, Wind im Gras, Gras rupfende Hirsche oder Highland Ponies, ...

    Und wenn dann früh um vier Uhr der Kuckuck ruft, könnte ich ihn würgen.

    Nö. Der Platz liegt weitab von allen Straßen. Aus östlicher Richtung ist es ein strammer Tagesmarsch bis dahin, aus dem Westen muss man weglos über einen Pass, im Süden auch, und aus dem Norden ist es auch viele Kilometer bis zur nächsten Straße. Will heißen: Wer dort unterwegs ist, ist genauso schräg drauf wie ich.

    Auf offiziellen Campingplätzen habe ich dann schon mal eher ein ungutes Gefühl gehabt, aber da draußen noch nie. Selbst ein paar Nächte zuvor, als ein Sturm mit Hagel und Schnee tobte und ich in den späten Abendstunden lautes und ausdauerndes Schnarchen vernahm, nicht. Da dachte ich mir, dass halt spät noch jemand sein Zelt aufgebaut hat und ich bei dem lauten Wetter und tief im Schlafsack vergraben nichts gehört hatte...

    Wenn ich mal Zeit habe, muss ich meinen Reisebericht hier im DF einstellen. Diese Tour war wirklich klasse. Mit Schnee und kurzen Hosen, mit einem unbekannten Schnarcher und ein paar Bergtouren. :computer:

    Och menno, das tut mir echt leid für dich!

    Meinen Lorcan musste ich mit 8 Jahren gehen lassen. Kurz nach dem siebten Geburtstag kam die Diagnose "Krebs", eine OP, und die Aussage, dass der Krebs wieder kommt. Wann, wo, wie aggressiv, weiß man nicht. Ich nahm jeden Tag als Geschenk, und versuchte, die gemeinsame Zeit so intensiv wie möglich zu machen. Aber das Gefühl "Das ist so unfair!" war trotzdem da.

    Macht das beste aus eurer gemeinsamen Zeit. Genießt es, unternehmt das, was bei seinem Gesundheitszustand noch machbar ist, gib ihm viele Streicheleinheiten, und lasse ihn gehen, wenn es soweit ist. Ich hoffe aber, dass ihr noch viel Zeit haben werdet!

    Alle drei Welpen, die ich hatte, waren die letzten, die abgeholt wurden. Lovvy (Avatarhund) war sogar zwei Wochen länger beim Züchter als die Geschwister, weil der Käufer vom Vertrag zurückgetreten war. Lorcan und jetzt Shira konnte ich einfach nicht früher abholen, sonst hätte das mit der Arbeit nicht gepasst.

    Sie haben es alle überstanden...

    Hier schon einmal vorab ein Schottland-Foto. Mehr davon, auch mit Text, demnächst.
    Das hier zeigt mein Zelt, hoch oben im Coire Làir, morgens in den Wolken. Das Innenzelt ist bereits ausgehängt und verpackt; das nasse Außenzelt kommt in einen wasserdichten Packsack. Auf diese Weise habe ich abends wieder ein trockenes Innenzelt. Die erste Nacht im Zelt seit mehr als einem Jahr... Viele sollten noch folgen.

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