Beiträge von Fullani

    Also allein in Wald geh ich nach wie vor. =) Nur eben in der Dämmerung nicht mehr. Dann bleib ich auf den offenen Flächen/am Waldrand. Laut Brandenburger Waldgesetz ist auch nur da Freilauf erlaubt, im Wald ist Leinenpflicht. Ich hoffe/glaube ja immer, dass ich mit 2 Pferden, 2-3 Hunden einfach eine Gruppe bin. :D Ein schräges Rudel, was man erstmal beobachten muss. Und da wir keine festen Zeiten und Wege haben, sind wir auch nicht so einfach auszuspionieren. =)

    Vielleicht muss ich einfach meine Tiere aufstocken :lol:

    Puh, ich kann meine Gedanken dazu schwer in Worte fassen.

    Einerseits bin ich manchmal maximal genervt von der ignoranten "Die Natur ist zu meiner Bespaßung da" - Einstellung, die ich hier sehr oft, vor allem auch in den Bergen, sehen kann.

    Auf der anderen Seite - ich bin Vollzeit berufstätig, mit dem Pferd kann ich in unsere Halle oder auf den Reitplatz, aber mit den Hunden muss ich gezwungenermaßen auch im Dunkeln Gassi, denn dunkel ist es ja bereits ab 16.30 Uhr und auch morgens ist es lange dunkel.

    Und wenn ich nicht mehr alleine in den Wald kann, dann muss ich umziehen, denn hier ist leider ausschließlich Wald (bis auf einen Moor Weg, der aber Vogelschutzgebiet ist und für den die Hälfte des Jahres Betretungsverbot herrscht). Ernsthaft, hier gibt es keine Feldwege. Klingt komisch, ist aber so. Ich konnte mir das früher auch nicht vorstellen, in Oberfranken, wo ich groß wurde, wimmelt es vor möglichen Feldwegen und so sah meine Normalität aus.

    Hier ist es aber anders. Ich frage mich gerade echt, wo ich spazieren gehen sollte, wenn man in keine Wälder mehr kann.

    Dann kommt mir wieder: ja aber wer bist du, dass du so denkst? Wer gibt dir das Recht? Ist das nicht genau jene nervige Einstellung, dass die Natur für einen da ist?

    Aber auf der anderen Seite- ich kann mir ein Leben ohne Hunde / Spaziergänge im Wald nicht vorstellen.

    Mir ist klar, dass es anderswo größere Probleme gibt.

    Aber ich bin da so hin und hergerissen!

    Ich finde auch, dass Smudo seiner Mama total ähnlich sieht. Sie haben auch einen sehr ähnlichen Ausdruck :smiling_face_with_hearts:

    Wir haben heute auch Verwandtschaft getroffen - Rivers Cousine Aruba ❤

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    Meine Schönste

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    Der Schneebrador :lol:

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    Letztlich kann hier jeder nur seine persönlichen Erfahrungen berichten und das ist auch total gut und bereichernd so.

    Ich persönlich habe Golden, Labrador und Flat dennoch als sehr ähnlich empfunden. Mit Unterschieden in gewissen Belangen, ganz klar. Und individuell nochmal mehr Streuung hier und da, die Tendenzen je nach Rasse waren auch schon deutlich.

    Aber dennoch. Ich habe als Vergleich unseren Familien DSH, meine beiden Aussies und den Collie. Und wenn ich mir da alle Hunde so vor Augen halte, empfinde ich die drei Retriever schon als ähnlich. Nicht als gleich! Logisch. Aber das ist eben meine Erfahrung und hängt auch mit den Individuen zusammen, die ich mir angesehen habe. Zumal Bewertungen immer sehr subjektiv sind, das liegt in der Natur der Dinge


    Und dann ist da noch das Individuum als solches. Mein Labrador meidet Pfützen und Matsch 🤷‍♀️ da habe ich nun Bedarf das zu üben, denn es ist doof, wenn er Dummys nur holt, wenn die Füße trocken bleiben :lol:

    Aber die meisten Retriever mögen Wasser- klare Sache.

    Auch hat River noch nie irgendjemanden angesprungen oder angerempelt, er hat noch nie an der Leine gezogen. Von alleine 🤷‍♀️ ich empfinde ihn als "fein" in der Kommunikation und nicht so suuuuuper körperlich, wie immer getan wird (und ich bei anderen Labbis auch schon gesehen habe!). Er ist da eine Kopie seiner Mama. Ansonsten könnte er ja auch niemals nicht mit dem 8kg Windsprite laufen, das aufschreit, wenn ein Grashalm es zu doll streift :lol:

    Heißt: Letztlich hilft nur eins -> ganz viele Hunde kennen lernen, anfassen, Gassi gehen, die Situationen selbst sehen, insbesondere die Elterntiere gut ansehen und dann Herz mit Hirn entscheiden lassen.

    Vom zeitlichen Aufwand würde ich sagen, Gruppentraining mindestens 2h (+ Anfahrt) im Schnitt alle 14 Tage. Mindestens einmal wöchentlich ein intensives (Einzel-)Training ca. 1-1,5h. Dazu je nach Bedarf auch kurze Einheiten in der Woche.

    Das finde ich auch einen wichtigen Punkt. Ich fahre 2 Stunden zum Training - und ich mache das sehr sehr gerne. Ich lebe hier eben im Dummy-Niemandsland.

    Aber das muss man schon so wollen, da muss einem das auch Spaß machen :nicken: (und nicht "uah ich muss jetzt Dummy Training machen, damit der Hund glücklich ist")

    Zwar Doppelpost, aber von einem Neuling in der Retrieverszene:

    Ich empfand beim Kennenlernen im Alltag schon einige Unterschiede zwischen den Rassen, die aber vor allem im Training dann auch für mich als Neuling deutlich wurden (angesehen habe ich mir eingangs alle drei Rassen).

    ABER das waren in meinen Augen Nuancen. Im Vergleich zu anderen Rassen sind sie sich dann doch wieder sehr sehr ähnlich finde ich.

    Also betrachtet man nur die drei Rassen in einer Bubble mögen die Unterschiede einem sehr groß vorkommen, betrachtet man aber die anderen Rassen dieser Welt noch dazu, finde ICH überwiegen die Ähnlichkeiten von Golden, Lab und Flat schon.

    Fullani

    Da hast du ja genau alle interessanten Rassen vereint! Und deinen Fotothread kenne ich jetzt auch... :beaming_face_with_smiling_eyes:

    Nein, also vom Aussie bin ich eigentlich wirklich weg, eben weil ich nicht sicher sagen kann ob ich mit den worst-case Eigenschaften will bzw. auch kann.

    Deine Hündin klingt eigentlich toll und dass sie bzw. dir bekannte KHCs jetzt nicht sonderliche Probleme mit dem alleine bleiben haben beruhigt mich ja. Würdest du denn sagen du könntest sie in eine HuTa oder zu einem Sitter geben oder ginge das nicht, weil sie eben andere Menschen und Hunde eher doof findet?

    Wie ist das mit dem Bellen, ist das eher draußen oder auch in der Wohnung? An sich stört mich das jetzt nicht, aber wenn das gleich Ärger mit den Nachbarn gibt ist es halt doof.

    Also HuTa mit wechselnden Hunden zusammen kann man bei ihr vergessen. Sie braucht Zeit und Fingerspitzengefühl, wenn sie mit anderen Hunden zusammengebracht werden soll. Ihr erster Impuls ist eigentlich bei JEDEM anderen Hund "doof!". Und das von Anfang an, bereits als Junghund war das so. Souveräne Rüden gehen gut, aber alles andere ist schwierig. Sie hat dann auch selber Stress.

    Sie ist da aber denke ich nicht die Regel, die meisten sind echt easy mit Artgenossen, wobei ich schon einige KHC inzwischen kenne, die so ticken (vor allem Hündinnen), aber da gibts auch andere =)

    Sitter bedarf ebenfalls Vorbereitungszeit. Ich hatte Anfang des Jahres Corona und Nuca geht einfach mit niemandem mit, den sie nicht super gut kennt :ka: Letztlich ist dann die Besitzerin der anderen KHC Hündin mit ihr gegangen, die sehen wir normalerweise 1-2x / Woche und das von Anfang an, das ging dann. Das scheint mir schon häufiger vorzukommen - reserviert sind sehr viele KHCs.

    Bellen - also sie wacht Zuhause. Sie kläfft nun nicht dumm in der Gegend rum, sondern schon mit Grund. Da lässt sie sich auch abstellen, aber daran muss man arbeiten.

    Auch wenn sie unsicher ist, bellt sie mal vorsichtshalber xD Oder wenn sie Frust hat. Sie ist aber im Vergleich ein sehr ruhiger KHC. Ob das ist, weil ich darauf achte oder sie das mitbringt, weiß ich nicht. Aber wenn wir bei den KHCs Gassis dabei sind, sind Hunde darunter, die sofort loskläffen, wenn sie 5 Minuten warten müssen - das würde mich wahnsinnig machen |) Das macht Nuca nicht. Warten kann sie sehr sehr brav und ruhig.

    --

    Den AL Labrador habe ich bewusst gekauft, weil ich mit ihm arbeiten möchte und allen Züchtern, mit denen ich Kontakt hatte, war es auch wichtig, dass man mit den Hunden arbeitet in irgendeiner Form. Möchte man nun eigentlich keinen Hundesport machen, finde ich die gemäßigten Standard Linien geeigneter, da gibts auch sehr hübsche, tolle Hunde, die für viel zu haben sind und keine rollenden Tonnen sind :nicken:

    er kommt Zuhause nicht "von alleine" zur Ruhe, ganz egal was drumherum passiert, sondern ich muss da eingreifen und ihm das beibringen. Außerdem würde er sicher hektisch werden, wenn man da selbst keine Ruhe reinbringt.

    Damit ist dein Labbi in der Hinsicht ziemlich das Gegenteil von unserem KHC-Rüden :lol: Wir mussten das oft (und müssen es auch jetzt manchmal noch) regulieren. Wie war das denn bei deiner KHC-Hündin?

    Kann es sein, dass du mich falsch verstanden hast? =) Die KHC Hündin kam prima zur Ruhe Zuhause (wie viele andere Collies, die ich kenne), der Labbi muss es lernen =)

    So hatte ich es auch verstanden :smile: Unser KHC Rüde kam nicht gut zur Ruhe und musste das erst lernen, er ist da eher wie dein Labbi. Das war darauf bezogen, dass KHCs wirklich unterschiedlich sind =)

    Aaaaah jetzt, dann sollte das Fette oben KHC heißen :nicken:

    Ich finde auch, die Unterschiede sind bei den Collies riesig. Nucas beste Freundin Dinka ist nahezu das Gegenteil von ihr. Wir haben hier einen KHC Stammtisch mit inzwischen 22 Hunden aus verschiedenen Linien und von verschiedenen Züchtern.

    Ich würde sagen 90% hat mit dem Ruhehalten DRINNEN kein Thema (und auch mit dem Alleinebleiben), beim Rest musste es trainiert werden.

    Dafür sind draußen die Themen bei fast allen größer - Reizoffenheit usw ist da dann wieder ein Stichwort :nicken:

    Aber auch da gibt es solche und solche

    Auch optisch die Unterschiede:

    beide KHCs sind Hündinnen und die Sable Hündin ist sogar jünger, wiegt etwa 9kg mehr:

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    Und hier Nuca mit zwei Rüden, die sind naturgemäß sowieso größer, die beiden sind aus ganz anderen Linien und komplett verschieden vom Charakter:

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    Lange Rede kurzer Sinn: gemein haben sie meist die Sensibilität in meinen Augen und ansonsten einfach die Hunde, v.a. die Eltern live kennen lernen :nicken:

    So "unkompliziert" wie sie manchmal verkauft werden, finde ich einige KHCs nicht.

    OT

    Panini Von welchem Züchter kommt Brodie denn, wenn ich fragen darf :herzen1: