Also bei "hoher Reizschwelle" und "besonders wichtig: gute Nerven" muss ich ehrlich gesagt auch nicht als erstes an einen Collie denken.
Auf der anderen Seite wäre meine KHC schon geeignet. Sie hat Spaß an Sport, ist wachsam (aber das ist ja in Ordnung), Jagdtrieb vorhanden aber gut trainierbar, Verträglichkeit mit Fremdhunden hält sich halt in Grenzen.
Und kurioserweise ist sie ein guter 'Kinderhund'. Der erste Hund überhaupt, den ich besitze, der Kinder mag und da absolut taff ist & viel 'aushält'. Und das, wo sie andere Menschen in Summe üüüüüberhaupt nicht mag. Aber Kinder sind irgendwie toll. Die können auch bei uns am Gartenzaun mit einem Roller und kreischend entlang rasen und Frau Collie ist ruhig. Und hier reden wir von Kindern aus der Nachbarschaft, mit eignen können wir nicht dienen. Sollte ein fremder Erwachsener dort unauffällig entlang schlendern, sieht das anders aus 
Auch Freunde von mir haben beim Spaziergang oft ihre kleinen Kinder auf Fahrrädern dabei, das ist alles sehr entspannt. Sie ist da auch ohne meine Unterstützung sehr viel toleranter, als meine Aussies es waren.
Also bei Menschen, die 'Hund' können und denen grundsätzlich ein sensibler Hund liegt, sehe ich den KHC als guten Familienhund.
Aber dieses sensible Grundwesen ist halt schon etwas für sich. Muss man wollen. Und zu den guten Nerven würde ich die Eltern seeeeehr genau unter die Lupe nehmen.