...wenn du vanillepudding kaufst, obwohl du schoko viel lieber magst, damit der hund den becher ausschlecken kann ![]()
Beiträge von Eilinel
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@Eilinel danke dir, eine hilfreiche und aufmunternde Antwort

gerne. freut mich :)was ich noch vergessen hab...was bei uns in kritischen situationen unglaublich viel bringt...je mehr herr hund sich aufregt und hochstresst...desto ruhiger werde ich. mittlerweile fällt mir das ziemlich leicht...anfangs hab ich mich draufkonzentriert zu atmen
und gaaaanz langsam zu gehen...schööönstes schaufensterbummeltempo 
Wir haben schon in der Hundeschule geübt das er im Kommando bleiben soll (z.B. Sitz) auch wenn ein anderer Hund ankommt und schnuppert. Klappt natürlich nicht immer, aber es wird.
Wir sind auf Social Walks unterwegs, da lernt er sich auch im geregelten Freilauf in der Gruppe zu benehmen.wow.

das ist zum beispiel etwas, was ich komplett vergessen könnte bei meinem. angeleint besteht er auf 1-2 meter individualdistanz. alles darunter geht gar nicht. da trainier ich allerdings auch nicht dran. hunde die er gut kennt sind gar kein thema, die dürfen auch nah ran und kuscheln kommen
ne zeitlang hab ich ja gedacht, es geht um mich dabei...das ist es aber nicht. will ich nen fremdhund angrabbeln, muss ich ihn hinter mich schicken, soweit die leine reicht, dann ists kein thema, weil er ja genug abstand hat..täte ich das nicht, würde er im hund drin hängen...42 argumente voran...aber tatsächlich auch ohne zu lochen, wie ich letztens rausfinden musste...da is man dann ja doch n bissl stolz
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ich schreib ja relativ selten hier mir, weil loki eigentlich nicht wirklich unverräglich ist. es gibt konstellationen in denen und hunde bei denen er es ist.
ich hab grad so gar keine lust, dein zitat so oft aufzuteilen, drum schreib ich meins mal fettgedruckt dazwischen...Alles anzeigenDann frag ich mal ein bisschen drauf los

Mich würde interessieren, inwieweit man eurer Meinung nach an Problemen dieser Art arbeiten sollte, und bis wohin man es als Charakter seines Hundes akzeptieren sollte.
also mal ganz platt ausgedrückt...leuten, die zu uns ins training kommen, sagen wir bei solchen fragen immer:
wenns dich stört, arbeite daran, wenn nicht, dann nicht.
ich sag mal auf den charakter kann und sollte man schon eingehen, aber das heißt ja nicht, dass man nicht auch daran trainieren sollte.
wenn ein hund vom charakter her z.b. ängstlich ist, macht ihn ihn mutiger. wahrscheinlich wird aus ihm nie ein totaler draufgänger, aber verbessern kann man so gut wie immer etwas.Also ab einem gewissen Punkt der Angespanntheit bei Ico, reagiert er auf jegliches Eingreifen mit nach vorne gehen (also kläffend auf den Hund los wollen, allerdings ohne Verletzungsabsicht). Und das macht es mir irre schwierig solche Situationen zu kontrollieren, weil ich nicht weiß, wann ich eingreifen kann ohne es nur schlimmer zu machen. Mein Grundproblem ist, dass ich nicht verstehe warum er so reagiert. Es ist als ob er nicht wollte, dass ein anderer die Situation beeinflusst. Könnt ihr euch da einen Reim drauf machen?
das kenn ich von loki zu seinen jungrüdenzeiten auch, da reichte es teilweise, wenn ich ihn am geschirr festgehalten (gehalten, nicht irgendwohin gezogen) hab, um ihn von "ui hund...spielen..." in "du penner, disch mach isch plaaaatt" zu kriegen. bei uns lags daran, dass er einfach ein kleiner kontrolletti ist und das auch verdammt gerne, gepaart mit wenig frustationstolleranz.
hab ich viel arbeit bei ihm reingesteckt damals, heute kommt es nur noch sehr selten vor, dass er bei sowas explodiert.
ich hab so gut wie alles, was er nicht regeln wollte bei anderen hunden gemarkert. erstmal bei bekannten hundegruppen, später auf anderes übertragen und ganz demonstrativ sehr viel übernommen für ihn.Meistens erkenne ich wenigstens einen Auslöser für sein nach vorne gehen, aber auch nicht immer. Letztens ist er einen Goldie angegangen, der ist nur dagestanden und hat gewedelt. Ganz antspannt, null drohende Körpersprache. Er hat sich in aller Ruhe von Ico beschnuppern lassen, und Ico hat nach 20sec oder so beschlossen, der ist ihm unsymphatisch und er knurrt jetzt. Der Goldie hat weiter gewedelt und Ico hat zu kläffen und um ihn rumhüpfen begonnen. Ich hab da echt keinen Auslöser gesehen...
jaaaa....auch da...loki so im besten rüpelalter...hundebegegnung mit einem uuuuralten drahthaarrüden...mittlerweile schon blind und taub...zuckelte hinter herrchen her...loki schnüffelt, macht ne spielaufforderung (auf die ein blinder opi nun eher nicht reagiert...) und ging dann auch in kläffiges rumgehüpfe mit scheinangriffen über.
dafür gabs dann von mir auch nen einlauf...
ich unterscheide da auch sehr klar...
geht der bööööhse, böööhse nachbarsmali mit 2 meter abstand an uns vorbei (hat loki nie was getan, trotzdem findet er ihn von welpe an total gruselig) setz ich ihn hinter, neben mir ab...da darf er sich von mir aus die seele aus dem leib knurren...tut er auch
...nach vorne in die leine springen, darf er dagegen micht.
wenn ihm einer blöd kommt, darf er bis zu einem gewissen grad selber regeln, ich bin unheimlich dankbar dafür, dass er, wenn er unsicher ist, bei mir nachfragt.
er darf auch, wenn er unsicher ist, oder ihm wer unheimlich ist, seinem gegenüber das mitteilen...
was aber gar nicht geht, ist hunde, die ihm überhaupt nix wollen...wo er auch einfach ausweichen könnte anstänkern. da gibts nen abbruch und gut. wobei er das mittlerweile echt geschnallt zu haben scheint. ist länger nicht vorgekommen...Es gibt natürlich auch Hundebegegnungen die Problemlos verlaufen, aber so richtig entspannt kann ich an sowas nicht mehr ran gehen...
hm...ich weiß das ist schwierig...aber arbeite lieber daran, als an deinem hund...ich mein das überhaupt nicht böse. ich sehs nur jeden tag, bei zig kundenhunden und auch an mir selber, wieviel das ausmacht.
ich sag mal so...hab ich nen scheißtag, gibts bei uns keine hundebegegnungen...außer mit guten kumpels, wo ich mir keine gedanken machen muss, ob da was klappt oder nicht.ich vermeide Kontakte mit Hunden wo ich eh schon glaub, dass es nicht klappen wird
ich feile am Grundgehorsam um ihn einfach in jeder Situation noch raus holen zu können (Abruf von Hunden klappt schon viel besser, aber in einer Erstbeschnüffelung, wenn es dann auch eh schon anfängt angespannt zu werden, kann ich ihn leider noch nicht raus rufen)ich hab das bei uns am gartenzaun geübt.
situationen, wo ich weiß, oder denke, das klappt nicht, meide ich ebenfalls.
loki legt halt auch keinen großen wert auf fremdhunde. angeleint schon dreimal nicht.
je nach situation leine ich ab, oder blocke den fremdhund.
ist es einer von den üblichen verdächtigen...z.b. der kleine weiße puschel, der regelmäig in uns reinbrettert...stänkernderweise...da fliegt mittlerweile nur noch irgendwas...der ist echt lernresistent.
letztens wars ein jungrüde, der einfach neugierig war. frauchen rief und rief...entschuldigte sich bei mir, weil ihr hund auf uns kurs nahm...da hab ich dann abgeleint. allerdings sind das dann keine...joa..geh mal gucken und spiel schön begegnungen. ich lasse loki hinlaufen...allerdings kriegt er bei solchen begegnungen dann schon genaue anweisungen, was er zu tun und zu lassen hat...sonst würde ers übertreiben und dem gegenüber klar machen, dass dieser unhöflich ist, sich gefälligst wieder zu frauchen zu verpissen hat und überhaupt was ihm eingentlich einfällt einfach seinen sauerstoff wegzuatmen
meistens werd ich auch immer sehr kritisch beäugt, wenn ich bei sowas dann mit meinem hund rede...meistens sowas wie...okay...prima maus...LASS DAS!! jaaaa besser...guuuut...*räusper...supi...LOKI! DAS HAB ICH GESEHEN!!
natürlich nicht ununterbrochen, aber so zwischendurch halt. ich breche halt schon kleine nuancen ab, wo er ins kontrollieren/treiben fällt..gerade wenn das gegenüber ängstlich ist. ich glaube ja auch immer, mein gegenüber nimmt das so gar nicht wahr, was da passiert, aber es funktioniert und loki lässt sich in diesen situationen so wunderbar von mir steuern. er reagiert super auf das, was ich sage, aber ich glaube gerade so frischgebackene junghundbestitzer und leute die uns nicht kennen halten mich dann für ne art...hm...kennt jemand die verrückte katzenlady aus den simpsons?
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ich hab immer gedacht, dass es auch daran liegt, dass das unter werbung fällt und die ja verboten ist

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oh, das freut mich :)
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Du bist eine der wenigen, die sagt: MÖGLICHERWEISE.
99% fühlen sich im Recht sauer auf den Hund zu sein, wenn er ein KOMMANDO überläuft (auch wenn die Vermutung nahe lieg, dass der Hund einfach scshlehct geschult ist).Das RECHT, sauer auf den Hund zu sein, ermöglicht eine Strafe, macht es leichter zu strafen.
ich war genau einmal in über 5 jahren nun wirklich tatsächlich sauer auf meinen hund.
bissl genervt bin ich ab und an mal. sauer auf die situation, mich selber, die blödheit anderer...bin ich öfter mal.
vll liegts auch an der wortdefinition...
sauer sein ist bei mir was langfristiges...
wenn mein hund ein kommando überläuft, bin ich nicht sauer...das verbuche ich als training ist an der stelle wohl mal wieder von nöten.
bei so sachen wie z.b. mein hund läuft auf den golfplatz an dem wir jeden morgen spazieren gehen...darf er seit 5 jahren nicht...ich würde also behaupten, dass er weiß.
ich rufe ihn raus...er guckt mich an, wendet sich wieder ab und schnüffelt weiter. dann mache ich ihm unmissverständlich klar, dass dieses verhalten vn mir nicht hingenommen wird. setzt er sich daraufhin in bewegung, wird er wieder gelobt. sauer bin ich in dem moment sicherlich nicht, aber in dem moment wo ich sage, dass sein verhalten "falsch" ist, lege ich schon auch bewusst negative emotion in meine stimme. -
das ist genau das, was ich auch nie verstehe...
warum das wort strafe bei vielen so dermaßen negativ aufgefasst wird.
das hat erstmal nichts mit sauer sein, rache, unfairness oder macht ausüben zu tun.emotionen dabei einsetzen, kann man natürlich...
ich nutze es teils auch sehr bewusst...beispiel...wegtreiben..ja, ich schaue meinen hund dabei auch böse an...hat den hintergrund..wenn ich körperlich mit ihm spiele, mache ich schonmal ziemlich dasselbe wie beim treiben...bissl geduckt auf ihn zu stampfen...aaaaber dann hab ich dabei einen freundlichen gesichtsausdruck und wir beide sehen das als spiel.
emotionen verstärken an vielen stellen einfach den effekt der konditionierung. gerade bei welpen im abruftraining arbeite ich da unheimlich gerne mit. die kommen 1000 mal lieber angewetzt, wenn herrchen oder frauchen sich tierisch darüber freuen, als wenn sie ein emotionloses "fein" hören und nen keks reingestopft kriegen.
also warum ist es so schlimm, auch negative emotionen einzubringen? ich denke schon, dass man sich als erwachsener mensch soweit unter kontrolle haben sollte, dass das möglich ist, ohne gleich seinen gesamten frust auf den hund zu entladen.
ich bin jedenfalls dazu in der lage meinem hund ein angesäuertes "NEEEEEIN!!" entgegenzuschmettern und in der nächsten sekunde in quietschestimme und "priiiiima, wo ist denn der beste hund der welt?!" umzuswitchen...
genausowenig ist mir klar, warum körpersprachliches arbeiten dengleichen negativen tonus hat.
den hund mal wegschicken, wird finde ich sehr dramatisiert.
für mich hat das eben auch was von einfach mal etwas raum für sich beanspruchen.
eine bekannte von mir, hat 2 kleinhunde...bei ihr zu hause wird nichtmal gewartet bis frauchen auf dem sofa liegt, schon hängen sie alle beide auf ihrem schoß...
mich würde das furchtbar nerven.
für mich gehört es irgendwie auch zum gegenseitigen respekt...puh...wie erklär das denn nun...
zumindest mal vorher kurz zu "fragen", bevor man in die komfortzone des gegenübers eindringt...versteht kein mensch, was ich meine, oder?
ich versuchs mal mit ein paar beispielen...mein hund fragt, bevor er sich auf mich legt und wenn ich da grad nun keine lust zu hab (was zugegebenermaßen selten der fall ist, aber doch vorkommt) dann sag ich ihm, er soll sich woanders hinlegen.
hab ich ihn aber körpersprachlich eingeladen, z.b. mich hingehockt, darf er mich anhopsen, mir durchs gesicht schlabbern etc. ohne vorherige einladung darf er das nicht.andersrum halte ich mich allerdings auch daran. wenn er irgendwo liegt, frage ich genauso, ob ich gerade mal an im rumgrabbeln darf.
und das wegtreiben draußen geht für mich in eine ähnliche richtung. ich schicke den hund raus aus meiner individualdistanz, lade ihn aber genauso auch wieder in selbige ein.
das hat bei mir zumindest nichts mit ärger oder ähnlichem zu tun. -
Das soll mal einer erklären.Sie befolgen den Rückruf nicht und werden dann, wenn sie zu dir kommen weggetrieben.....das kapier ich nicht. Da wird der Hund doch gestraft während er das tut, was du von ihm eigentlich vorher wolltest....
Da wird für mich der Hund gestraft, für das, was der Hundehalter nicht konsequent genug aufgebaut hat, und/oder nicht immer wieder daran trainiert. Also für die Inkonsequenz des Hundehalters.eben genau nicht...
also das wegtreiben beim rückruf wie ichs kenne sieht im aufbau folgendermaßen aus...du rufst...hund kommt...belohnung...wie gehabt...
du rufst...hund kommt nicht, schaut dich aber fragend an...du lädst ihn ein...hund kommt...belohnung...auch ok
du rufst...hund kommt nicht, schnüffelt z.b. weiter...du treibst ihn...hund beschwichtigt...und sofort schwenkst du um, gehst wieder rückwärts, lädst ihn ein...er kommt...belohnung
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@Eilinel : Ich hab halt bei Diego noch NIX gefunden, was ihn wirklich nachhaltig beeindruckt. Klar, er beschwichtigt auch mal kurz manchmal, aber nur um dann sofort wieder sein Ding durchzuziehen.
war bei uns anfangs ähnlich...ich hab einfach diese beschwchtigungssekunde die ich aber hatte oder auch nur einen millimeter weichen verstärkt. anfangs musste ich da allerdings schon ordentlich party drauf packen, weil ansonsten hat er mich mit meiner belohnung stehen lassen um das unterbrochene verhalten wieder aufzunehmen...Also mein Rüde hat nach mehr als einem Jahr "andere Hunde schön füttern" gesagt: ""Okay, ich nehm halt erst mal das Leckerchen, ich kann den andren danach immer noch vermöbeln"

so lange hab ichs zwar nicht durchgehalten, aber versucht hatte ich das anfangs auch mal..problem bei uns ist aber, dass wir
a) einfach zu viele ätzende begegnungen zwischendurch hatten, die das ganze wieder zu nichte gemacht habenund
b) es eben auch an mir liegt...wenn ich den ein oder anderen hund bei uns schon angeflogen kommen sehe...denke ich mir nunmal...hmpf...nicht schon wieder...
ab da ists eh aus...völlig egal, wieviel mühe ich mir gebe, dass herr hund das nicht merkt...vergiss es
an mir rumschrauben hab ich auch mal probiert...aber ich bin halt nunmal so...ich freu mich auch über die meisten menschen nicht...vll sollte ich mal anfangen, mich bei hundebegegnungen zu klickern...
nee mal im ernst...ich hab mich damals unter anderem auch für ne rasse entschieden, die eben nicht so offen für fremde ist, weil ich eben auch so bin...wenn ich mit hund unterwegs bin, geh ich entweder allein, oder mit freunden und in beiden fällen möchte ich vor anderen leuten und hunden meine ruhe haben. da möchte ich gar keinen hund, der sich über fremdhunde freut und zu jedem hin will und mich somit zwingt mich mit deren besitzern zu unterhalten...
also werden fremdhunde von mir vertrieben, herr hund hat solange einfach mal die füße still zu halten...tut er das nicht werd ich pöhse schon wieder aversiv...macht er brav mit, gibts aber auch genauso eine belohnug...nimmt er wunderbar an.
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Und das beeindruckt eure Hunde?
Ich bin immer wieder überrascht, wie sensibel doch andere Hunde sein können... 
mittlerweile schon...er hat allerdings auch bereits die erfahrung gesammelt, dass es sehr unwitzig wird, wenn man auch das warnwort ignoriert

ahso...bevor nun wieder 1000 fragen hier einprasseln...was dann passiert ist situationsabhängig...
das reicht von irgendwas fliegt ihm vor die füße, über wegtreiben und auch mal den anpfiff seines lebens kassieren
ich lehn mich mal nicht zu weit aus dem fenster aber ich wüüürde mal behaupten, dass er mittlerweile dafür entschieden hat, das als letzte warnung zu akzeptieren.