Beiträge von Eilinel

    @Eilinel danke dir, eine hilfreiche und aufmunternde Antwort :bindafür:


    :ops: gerne. freut mich :)

    was ich noch vergessen hab...was bei uns in kritischen situationen unglaublich viel bringt...je mehr herr hund sich aufregt und hochstresst...desto ruhiger werde ich. mittlerweile fällt mir das ziemlich leicht...anfangs hab ich mich draufkonzentriert zu atmen xD und gaaaanz langsam zu gehen...schööönstes schaufensterbummeltempo ;)


    Wir haben schon in der Hundeschule geübt das er im Kommando bleiben soll (z.B. Sitz) auch wenn ein anderer Hund ankommt und schnuppert. Klappt natürlich nicht immer, aber es wird. :smile:
    Wir sind auf Social Walks unterwegs, da lernt er sich auch im geregelten Freilauf in der Gruppe zu benehmen.

    wow. :respekt:

    das ist zum beispiel etwas, was ich komplett vergessen könnte bei meinem. angeleint besteht er auf 1-2 meter individualdistanz. alles darunter geht gar nicht. da trainier ich allerdings auch nicht dran. hunde die er gut kennt sind gar kein thema, die dürfen auch nah ran und kuscheln kommen xD
    ne zeitlang hab ich ja gedacht, es geht um mich dabei...das ist es aber nicht. will ich nen fremdhund angrabbeln, muss ich ihn hinter mich schicken, soweit die leine reicht, dann ists kein thema, weil er ja genug abstand hat..täte ich das nicht, würde er im hund drin hängen...42 argumente voran...aber tatsächlich auch ohne zu lochen, wie ich letztens rausfinden musste...da is man dann ja doch n bissl stolz |)

    ich schreib ja relativ selten hier mir, weil loki eigentlich nicht wirklich unverräglich ist. es gibt konstellationen in denen und hunde bei denen er es ist.
    ich hab grad so gar keine lust, dein zitat so oft aufzuteilen, drum schreib ich meins mal fettgedruckt dazwischen...

    Du bist eine der wenigen, die sagt: MÖGLICHERWEISE.
    99% fühlen sich im Recht sauer auf den Hund zu sein, wenn er ein KOMMANDO überläuft (auch wenn die Vermutung nahe lieg, dass der Hund einfach scshlehct geschult ist).

    Das RECHT, sauer auf den Hund zu sein, ermöglicht eine Strafe, macht es leichter zu strafen.

    ich war genau einmal in über 5 jahren nun wirklich tatsächlich sauer auf meinen hund.

    bissl genervt bin ich ab und an mal. sauer auf die situation, mich selber, die blödheit anderer...bin ich öfter mal.

    vll liegts auch an der wortdefinition...

    sauer sein ist bei mir was langfristiges...

    wenn mein hund ein kommando überläuft, bin ich nicht sauer...das verbuche ich als training ist an der stelle wohl mal wieder von nöten.

    bei so sachen wie z.b. mein hund läuft auf den golfplatz an dem wir jeden morgen spazieren gehen...darf er seit 5 jahren nicht...ich würde also behaupten, dass er weiß.
    ich rufe ihn raus...er guckt mich an, wendet sich wieder ab und schnüffelt weiter. dann mache ich ihm unmissverständlich klar, dass dieses verhalten vn mir nicht hingenommen wird. setzt er sich daraufhin in bewegung, wird er wieder gelobt. sauer bin ich in dem moment sicherlich nicht, aber in dem moment wo ich sage, dass sein verhalten "falsch" ist, lege ich schon auch bewusst negative emotion in meine stimme.

    das ist genau das, was ich auch nie verstehe...

    warum das wort strafe bei vielen so dermaßen negativ aufgefasst wird.
    das hat erstmal nichts mit sauer sein, rache, unfairness oder macht ausüben zu tun.

    emotionen dabei einsetzen, kann man natürlich...
    ich nutze es teils auch sehr bewusst...

    beispiel...wegtreiben..ja, ich schaue meinen hund dabei auch böse an...hat den hintergrund..wenn ich körperlich mit ihm spiele, mache ich schonmal ziemlich dasselbe wie beim treiben...bissl geduckt auf ihn zu stampfen...aaaaber dann hab ich dabei einen freundlichen gesichtsausdruck und wir beide sehen das als spiel.

    emotionen verstärken an vielen stellen einfach den effekt der konditionierung. gerade bei welpen im abruftraining arbeite ich da unheimlich gerne mit. die kommen 1000 mal lieber angewetzt, wenn herrchen oder frauchen sich tierisch darüber freuen, als wenn sie ein emotionloses "fein" hören und nen keks reingestopft kriegen.

    also warum ist es so schlimm, auch negative emotionen einzubringen? ich denke schon, dass man sich als erwachsener mensch soweit unter kontrolle haben sollte, dass das möglich ist, ohne gleich seinen gesamten frust auf den hund zu entladen.

    ich bin jedenfalls dazu in der lage meinem hund ein angesäuertes "NEEEEEIN!!" entgegenzuschmettern und in der nächsten sekunde in quietschestimme und "priiiiima, wo ist denn der beste hund der welt?!" umzuswitchen...

    genausowenig ist mir klar, warum körpersprachliches arbeiten dengleichen negativen tonus hat.
    den hund mal wegschicken, wird finde ich sehr dramatisiert.
    für mich hat das eben auch was von einfach mal etwas raum für sich beanspruchen.
    eine bekannte von mir, hat 2 kleinhunde...bei ihr zu hause wird nichtmal gewartet bis frauchen auf dem sofa liegt, schon hängen sie alle beide auf ihrem schoß...
    mich würde das furchtbar nerven.
    für mich gehört es irgendwie auch zum gegenseitigen respekt...puh...wie erklär das denn nun...
    zumindest mal vorher kurz zu "fragen", bevor man in die komfortzone des gegenübers eindringt...

    versteht kein mensch, was ich meine, oder?
    ich versuchs mal mit ein paar beispielen...

    mein hund fragt, bevor er sich auf mich legt und wenn ich da grad nun keine lust zu hab (was zugegebenermaßen selten der fall ist, aber doch vorkommt) dann sag ich ihm, er soll sich woanders hinlegen.
    hab ich ihn aber körpersprachlich eingeladen, z.b. mich hingehockt, darf er mich anhopsen, mir durchs gesicht schlabbern etc. ohne vorherige einladung darf er das nicht.

    andersrum halte ich mich allerdings auch daran. wenn er irgendwo liegt, frage ich genauso, ob ich gerade mal an im rumgrabbeln darf.

    und das wegtreiben draußen geht für mich in eine ähnliche richtung. ich schicke den hund raus aus meiner individualdistanz, lade ihn aber genauso auch wieder in selbige ein.
    das hat bei mir zumindest nichts mit ärger oder ähnlichem zu tun.

    Das soll mal einer erklären.Sie befolgen den Rückruf nicht und werden dann, wenn sie zu dir kommen weggetrieben.....das kapier ich nicht. Da wird der Hund doch gestraft während er das tut, was du von ihm eigentlich vorher wolltest....
    Da wird für mich der Hund gestraft, für das, was der Hundehalter nicht konsequent genug aufgebaut hat, und/oder nicht immer wieder daran trainiert. Also für die Inkonsequenz des Hundehalters.

    eben genau nicht...
    also das wegtreiben beim rückruf wie ichs kenne sieht im aufbau folgendermaßen aus...

    du rufst...hund kommt...belohnung...wie gehabt...


    du rufst...hund kommt nicht, schaut dich aber fragend an...du lädst ihn ein...hund kommt...belohnung...auch ok

    du rufst...hund kommt nicht, schnüffelt z.b. weiter...du treibst ihn...hund beschwichtigt...und sofort schwenkst du um, gehst wieder rückwärts, lädst ihn ein...er kommt...belohnung

    @Eilinel : Ich hab halt bei Diego noch NIX gefunden, was ihn wirklich nachhaltig beeindruckt. Klar, er beschwichtigt auch mal kurz manchmal, aber nur um dann sofort wieder sein Ding durchzuziehen.


    war bei uns anfangs ähnlich...ich hab einfach diese beschwchtigungssekunde die ich aber hatte oder auch nur einen millimeter weichen verstärkt. anfangs musste ich da allerdings schon ordentlich party drauf packen, weil ansonsten hat er mich mit meiner belohnung stehen lassen um das unterbrochene verhalten wieder aufzunehmen...

    Also mein Rüde hat nach mehr als einem Jahr "andere Hunde schön füttern" gesagt: ""Okay, ich nehm halt erst mal das Leckerchen, ich kann den andren danach immer noch vermöbeln"
    :lol:

    so lange hab ichs zwar nicht durchgehalten, aber versucht hatte ich das anfangs auch mal..problem bei uns ist aber, dass wir
    a) einfach zu viele ätzende begegnungen zwischendurch hatten, die das ganze wieder zu nichte gemacht haben

    und

    b) es eben auch an mir liegt...wenn ich den ein oder anderen hund bei uns schon angeflogen kommen sehe...denke ich mir nunmal...hmpf...nicht schon wieder...
    ab da ists eh aus...völlig egal, wieviel mühe ich mir gebe, dass herr hund das nicht merkt...vergiss es |)
    an mir rumschrauben hab ich auch mal probiert...aber ich bin halt nunmal so...ich freu mich auch über die meisten menschen nicht...vll sollte ich mal anfangen, mich bei hundebegegnungen zu klickern... :hust:

    nee mal im ernst...ich hab mich damals unter anderem auch für ne rasse entschieden, die eben nicht so offen für fremde ist, weil ich eben auch so bin...wenn ich mit hund unterwegs bin, geh ich entweder allein, oder mit freunden und in beiden fällen möchte ich vor anderen leuten und hunden meine ruhe haben. da möchte ich gar keinen hund, der sich über fremdhunde freut und zu jedem hin will und mich somit zwingt mich mit deren besitzern zu unterhalten...

    also werden fremdhunde von mir vertrieben, herr hund hat solange einfach mal die füße still zu halten...tut er das nicht werd ich pöhse schon wieder aversiv...macht er brav mit, gibts aber auch genauso eine belohnug...nimmt er wunderbar an.

    Und das beeindruckt eure Hunde? :shocked: Ich bin immer wieder überrascht, wie sensibel doch andere Hunde sein können... xD

    mittlerweile schon...er hat allerdings auch bereits die erfahrung gesammelt, dass es sehr unwitzig wird, wenn man auch das warnwort ignoriert :rotekarte:

    ahso...bevor nun wieder 1000 fragen hier einprasseln...was dann passiert ist situationsabhängig...

    das reicht von irgendwas fliegt ihm vor die füße, über wegtreiben und auch mal den anpfiff seines lebens kassieren :pfeif:
    ich lehn mich mal nicht zu weit aus dem fenster aber ich wüüürde mal behaupten, dass er mittlerweile dafür entschieden hat, das als letzte warnung zu akzeptieren.