Beiträge von Eilinel

    ich mein mit grenzen austesten eher so ein ausloten...

    mal als beispiel:

    meine monster dürfen nicht ins feld.
    nun ist stoppelfeld...bei den bauern, die ich kenne dürfen sie dann drauf.
    gestern gabs ne ladung frische gülle, also dürfen sie nun wieder nicht.

    verbot ausgesprochen...ok gambit sortiert sich gleich brav auf die andere seite und schnüffelt halt da. und loki testet wie immer bei sowas.
    darf ich mit einer pfote rein? darf ich dranpinkeln? darf ich mich zurück fallen lassen und drauf warten, dass die alte nicht guckt, um dann rein zu gehen? gilt das auch noch, wenn wir von der anderen seite dran vorbei laufen? usw...

    der ist einfach so. und auch wenns mich manchmal extrem nervt, dass er so ist, bei vielen dingen ist das auch sehr toll, dass er das macht.
    ich seh das auch nicht als was negatives, oder behaupte, dass er das macht um mich zu ärgern oder so (hört man ja leider auch oft) er will einfach immer ganz genau wissen, wo er dran ist.

    Es ist halt schon schwierig, das Verhalten des Hundes richtig einzuschätzen und sich auch nicht von den 100 verschiedenen Meinungen ringsum verunsichern zu lassen. Ich für meinen Teil bin ein Typ Mensch der extrem selbstkritisch an Dinge rangeht und dann auch schnell das eigene Handeln hinterfragt... Also ich hinterfrage mein Handeln (vA im Umgang mit dem Hund) sicher mehrmals täglich und finde das auch gut. Trial and Error. Nur soll der Hund halt keinen Schaden davontragen und drum bin ich mit allem was ich tue doppelt und dreifach vorsichtig.

    wichtig ist, dass du in dem moment in dem du agierst, nicht hinterfragst, sondern später. ich finds teilweise weitaus wichtiger, bei dem was man tut sicher zu agieren, als das was man im endeffekt tut. unsicherheiten sind da für welpen oft vieil verwirrender als alles andere.



    Wir haben einen Chat mit den anderen Welpenbesitzern und die die sind alle total überzeugt, dass der Hund jetzt schon seine Grenzen ausloten will und da auch ein Teil der Sexualität mitspielt. Ich bin mir da nicht so sicher, ob in dem Alter (wie gesagt 16,5 Wochen) Sexualität wirklich schon ein Thema ist? Was meint ihr?
    Ich glaube schon, dass sie eine klare Führung brauchen und man ihnen ihren Platz zeigen muss, aber wenn man von Trotzverhalten, Sexualtrieb usw ausgeht, degradiert man das Verhalten dann nicht und belastet es wenn möglich noch mit eigenen, negativen Projektionen?
    Naja, nur mal so ein Gedankengang.

    xD
    also retriever neigen da gerne mal zu etwas hypersexuell zu sein, aber a) fänd ich das in dem alter sehr untypisch und b) lese ich das aus deinen beiträgen bisher überhaupt nicht raus.
    testen...könnte sein, aber glaube ich deiner beschreibung eher auch nicht.
    ich bin eher bei frustig, gestresst, überdreht, und einer mischung aus den 3...die sich ja auch gegenseitig begünstigen.

    ich würde dir auch eher dazu raten, das risiko deinem kind gegenüber nicht einzugehen. auch ein schnapper kann mal schlecht gezielt sein und auf kinderkopfhöhe vielleicht auch durch eine unglückliche bewegung vom kind im wahrsten sinne des wortes ins auge gehen.
    es kann sein, dass man das mit etwas training relativ schnell in den griff kriegt, aber genauso gut kann es sein, dass dieses verhalten schon so gefestigt ist, dass man noch lange immer mit rückschlägen rechnen muss.

    ich fänds dann fairer den hund jetzt zurück zu geben, als rumzuprobieren, festzustellen, dass es doch zu gefährlich ist und ihn dann doch abzugeben. von einem fünfjährigen kind kann man m.E. nicht verlangen da immer korrekt zu reagieren und du hast nunmal nur 2 augen und weißt auch nicht, ob der hund nicht im schlimmsten fall vielleicht noch mehr auspackt. ginge es nur um dich, würde ich dir raten, es zu versuchen mit einem guten trainer...aber mit kind...macht mir persönlich bauchschmerzen...

    zum antesten des trainers...
    wenn ich solche hunde teste, dann tragen die einen maulkorb. punkt! ich kann aber doch nicht, von einer person, die den hund gerade ein paar tage hat und angst um ihre finger hat, wenn sie den hund anfasst verlangen, ihm son ding, ohne das der hund es kennt, einfach mal über zu ziehen...
    dann kann man dann auf ein seil, einen handschuh am stock oder was auch immer zurückgreifen. ich hab da nun ebenfalls nix von cm-methoden gelesen. die eleganteste lösung wars vielleicht nun nicht, aber eigenschutz muss immer vorgehen...

    hab grad nicht soviel zeit, deshalb in kurzform...

    ich trainier in solchen fällen immer gern ein umorientierungssignal und ein entspannungssignal auf...guck mal in der suche, da gibts bestimmt schon zig freds zu...

    das entspannungssignal nutze ich, wenn ich merke, der hund wird steif/findet irgendwas unheimlich/fixiert eine person, etc.
    es dient dazu dem hund zu vermitteln, ist ok, hab ich gesehen, braucht dich nicht zu kümmern.

    das umorientierungssignal gibts, um den hund mental aus der situation zu holen, als alternative oder um die aufmerksamkeit zu gewinnen und eine alternative abfragen zu können.

    als belohnung kannst du entweder verbal loben oder was oft gut zieht: rückwärts gehen, hund mitnehmen, ihn anstrahlen, bissl party machen. wenn du sicher bist, dass er unsicher ist, geht auch distanzvergrößerung als belohnung.
    viel kannst du mit keksen aber auch nicht falsch machen...ansprechen, wenn er dich anguckt -> keks rein :)

    wirklich viel zum thema beitragen kann ich leider nicht. live und in farbe durfte ich bisher noch keinen kanaan kennen lernen.
    aber:


    Der Rasseexperte, ich nenne ihn so, weil es mir auch so zugetragen wurde, ist der Gerd Leder. Meine Mira kommt aus Jordanien, ich hab sie dort in sehr schlechter Haltung gefunden. Wie sie zu dem Vorbesitzer kam, weiß ich allerdings nicht genau. Er sagte, er hätte sie als Welpen auf der Straße gefunden. Nachdem Hunde dort aber oft als Statussymbol im Keller gehalten werden (momentan ist der Husky die neue Moderasse dort :dagegen: ) glaube ich seine Geschichte nicht wirklich. Ich glaube eher, dass er Mira im Laden gekauft hat. Wilde Hunde findet man dort nur noch in den eher abgelegenen Gebieten und einen schwarzen Hund habe ich in den ganzen Monaten, in denen ich dort in verschiedensten Regionen gelebt habe, nicht einmal gesehen.

    wenn der gerd das sagt, dann glaube ich ihm, weil der gerd meistens recht hat mit sowas :D
    ich persönlich kenne sonst auch niemanden, der so viele rassen und landschläge kennt wie er...

    Weshalb "schiebst" Du ihn vom Sofa? Ruf ihn doch runter und dann verhindere, dass er rauf geht, wenn Du ihn nicht auf dem Sofa haben willst.

    runter rufen würde ich in dem alter nicht. schubsen allerdings genauso wenig. hier wurde immer runter gehoben. ich trag doch meine welpen nicht monatelang mühsam die treppen runter, um sie dann vom sofa hüpfen zu lassen :???:

    das ist von welpe zu welpe verschieden. wie genau habt ihr das denn bisher trainiert?
    wir haben auch immer mal wieder kleine kettensägen im welpenkurs...mit der zeit hat man irgendwann raus, wie man sie am beste hält, ohne dass sie beißen können. ich fixiere in solchen fällen einfach kurz, bis der zwerg sich beruhigt hat, bei manchen welpen führt das zu kurzen frust-kreisch-anfällen, die ich einfach aussitze. also nur damits nicht zu missverständnissen kommt...mit fixieren meine ich NICHT den welpen auf den boden drücken und auf den rücken oder solche scherze, sondern einfach nur festhalten. wenn nötig auch mal etwas fester, aber nie so, dass es schmerzhaft ist. das wäre mein rat für unterwegs...wenn grad schon ne leine dran ist, umso besser...damit geht leichter...
    für drinnen...
    ich habs mit meinen welpen wenn sie derart überdreht/oder was auch immer bei euch der grund ist, so gehalten, dass sie kurz (!) isoliert wurden. welpe schnappen, ab in den nachbarraum, tür zu. nach spätestens einer minute wieder rein.

    so...das sind beides eher maßnahmen für "sonderfälle"...bei normalen welpen mit leichtem übermut reicht eigentlich das, was du bisher gemacht hast...wenn richtig angewendet. daher die nachfrage, wie genau du das trainierst. kann es evtl. sein, dass der zwerg etwas überfordert ist? wieviel schlaf kriegt er in etwa pro tag? da ggf. mehr ruhe reinbringen fände ich persönlich nämlich wichtiger als "symptombehandlung" =)

    Darf ich vielleicht auch mal Fragen: 6-8h alleine sein soll ja das maximum sein... Gilt dies für Zeit am Stück oder einfach maximalzeit am Tag? Sprich rein für die Inneren Bedürfnisse, wird es ja wohl besser für Hund sein, wenn er/sie zuerst 4h, dann 1h Gassi und dann nochmals 4h alleine sein angesagt ist. Ich sage nicht, dass es bei uns so kommen würde, rein hypothetisch, meint ihr das wäre viel besser oder nur eine Verschönerung eines noch immer grossen Problems?

    puh...ich finde das ist eine sehr individuelle geschichte, die auch von vielen faktoren abhängt...
    was passiert in der zeit, die ihr dann zu hause seid? habst ihr dann überhaupt noch lust was mit dem hund zu unternehmen? ist es ein eher gemütlicher hund oder einer der schon etwas mehr bewegung und kopfarbeit braucht? wie ganau ist die zeitaufteilung, usw.
    ich fänds z.b. weitaus "weniger schlimm", wenn ihr pro tag 10 stunden außer haus seid, dafür aber sagen wir 1,5 stunden mittagspause mit dem hund verbringt, als wenn ihr täglich nur 8 stunden weg seid und der hund zwischendurch kurz vom nachbarn in den garten gelassen wird.

    wenn ich schreibe regelmäßig wäre für 6h die schmerzgrenze, dann meine ich 6 stunden am stück. finde ich nicht optimal, aber noch vertretbar.
    ich kenne aber auch hunde, die eigentlich gut damit klar kommen, wenn die besitzer morgens zur arbeit gehen und die dann auch brav allein bleiben. für die es aber eine echte katastrophe ist, wenn die besitzer nachdem sie nach feierabend nach hause gekommen sind nochmal weg müssen. das ist aber auch eine trainingssache.


    An die vielen User, die mir von z. B. einem Mops abraten: Vielen Dank für die ehrlichen Meinungen. Ich habe bis jetzt so einige Artikel gelesen, in denen Stand, es komme auf den Züchter an, aber ihr scheint hier anderer Meinung! Ich habe mich überhaupt noch nicht auf eine Rasse festgelegt. Diese zwei Rassen nannte ich, da sie mir schlicht auf meine wohnliche Situation passend schienen. Unsere Wohnung ist ca 65% gross, ohne Garten, deshalb die eher kleinere Statur. Wir wohnen in der Stadt (ausreichend Grünfläche ja, aber nicht gleich ganze Wälder und Felde), und können wie gesagt in der Zukunft nicht sicherstellen, dass der Vierbeiner auch mal 4h alleine zu Hause ist, deswegen sicher kein Hund mit extrem hohem Bewegungsdrang wie z. B. Schäferhunde. Zudem ist der Mops, wie ich gehört habe, auch nicht gerade ein Kläffer, was in einem Mehrfamilienhaus nicht ausschlaggebend, aber sicher zu begrüssen ist...


    vielleicht liest du die mal diese beiden links durch :)
    Hunde, die ihren Tubus lieben! - Ulm / Neu-Ulm - Kleintierpraxis Ralph Rückert
    Bully-Bashing, oder: Die Qualzucht-Rassen Französische Bulldogge, Englische Bulldogge und Mops - Ulm / Neu-Ulm - Kleintierpraxis Ralph Rückert