Ich denk entstanden ist es durch Unsicherheit (also Angriff ist die beste Verteidigung) und hat sich dann 2-3 Jahre ritualisiert und gefestigt.
bei unsicherheit als ursache, würde ich persönlich nicht mit hemmung arbeiten wollen, sondern eher mit langsam rantasten, noch mehr führung....bezogen auf:
Wenn ich den Hund vor ihr sehe, dann führ ich sie sehr eng, aber trotzdem merk ich ihr mit jeder Phase an, dass sie eigentlich am liebsten gleich Explodieren möchte.
da würde ich mit der engen führung schon starten, bevor ein hund in sicht ist...wobei enge führung ja auch vieles bedeuten kann. außerdem viel social support, etc. wird aber sehr, sehr langwierig...
Was ist den Unterschied zwischen Hemmung und Abbruch, rein vom Aufbau / Lernverhalten her?
Mir ist der Unterschied nämlich nicht bewusst.
mal als beispiel....hund soll eine gewisse linie nicht überschreiten.
abbruch wäre an dieser stelle:
hund setzt eine pfote über die linie, du warnst. entweder er geht zurück, du lobst ihn....oder er bleibt dort, du strafst, hund geht daraufhin erst zurück.
hemmung wäre:
hund denkt evtl drüber nach, ob er sich die linie mal näher angucken möchte und kriegt dafür kommentarlos eine strafe, die derart hochwertig sein muss, dass er danach einen bogen um die linie macht. (und nein, ich rede nicht davon ihn mit nem napf zu verprügeln oder ähnliches...auch ds schafft man ohne den hund zu berühren
) und die situation wird auch nicht über lob oder ähnliches aufgelöst.....aber wie gesagt, die variante sehe ich a) bei euch nicht und möchte ich b) auch nicht übers netz empfehlen, für egal was ![]()