ach verdammt, ich hatte diesmal tatsächlich eine idee, aber das WE war schon wieder so stressig...wenn wir noch bis morgen mittag zeit haben, kommt von mir auch noch was ![]()
Beiträge von Eilinel
-
-
hm...ich denke nichtmal, dass hier im forum manche rassen eher selten empfohlen werden, weil die rassen wirklich "schwieriger" sind, sondern daran, dann eben diese rassen sich erstmal mehr von dem bild unterscheiden, was so der durchschnittliche neuhundehalter von seinem zukünftigen wunschhund hat UND auch daran, dass es bei diesen rassen wenn es denn schief läuft, wesentlich fatalere folgen hat...
da kommt dann eben nicht "nur" ein unglückliches hund-halter-team bei raus (was auch schon schlimm genug ist, aber zumindest ich mag mir online nicht unbedingt anmaßen, zu beurteilen, was glück für jemanden, den ich gar nicht kenne, bedeutet), sondern kann auch sehr schnell einfach verdammt gefährlich für das jeweilige umfeld werden und da fühle ich mich einfach zu genötigt, da zumindest mal drauf hinzuweisen. was derjenige dann daraus macht, liegt ja immer noch bei ihm selbst.und noch was generelles zum thema...
ich nehm da immer gern dieses video als anschauungsmaterial. ist bei FB, aber öffentlich und müsste eigentlich auch ohne account guckbar sein.
das sind junghunde und in diesem alter in dem ein derart aufwändiges training noch gar nicht möglich war, kann man halt sehr schön sehen, wieviel denn eigentlich genetik ist....also...versuch dasselbe mal mit nem wurf malis oder jagdterrier oder so...
?v=578165108919862ich lehn mich mal weit aus dem fenster und sag mal, wenn man immer "nur" (nicht wertend gemeint) mixe hatte, ist es einfach auch schwierig, das nachzuvollziehen. weil man eben nicht sagen kann, joa...eigenschaft x, liegt nun an der rasse oder nicht, da bleibt einfach vielmehr ungewiss.
-
ich hör sie auch...ich merk aber mit zunehmendem alter, dass es weniger wird...fledermäuse z.b. konnte ich vor ein paar jahren noch hören, mittlerweile muss ich mich dafür schon sehr anstrengen

-
und schaue, wie ich vielleicht doch deutlicher kommunizieren kann.
was man auch niiiiie unterschätzen darf dabei, ist die eigene mimik :)
-
Oho, ich glaube nicht, dass mir in Sachen Körpersprache Basics fehlen. Darin bin ich wohl relativ gut geschult, alleine durch mein Studium, wo die Bedeutung von Körpersprache ein nicht unwesentlicher Teil gewesen ist.Darauf zielte meine Frage auch nicht ab. Ich habe mich lediglich gefragt, inwiefern ich dem Hund gegenüber körperlich intensiver werden soll. Ich denke, wir werden uns wohl alle einig sein, dass Schläge und Misshandlungen nicht das Mittel der Wahl ist und mich würde interessieren, wo bei diesem "sauberen aversiven Abbruch" die Grenze gesetzt wird.
Da ich bereits entschieden wegschiebe, wegziehe, wegtrage und ihn nötige, seinen zugewiesenen Platz nicht mehr zu verlassen, bis er sich beruhigt hat, war ich bereits an dem Punkt, wo ich dachte: wie viel körperlicher solls denn noch werden?aaah ok, dann hab ichs falsch verstanden.
also, wenn du dir wirklich, wirklich sicher bist, dass du das körpersprachlich so rüber bringst, wie du es meinst (und ich weiß wie schwer das gerade bei so einem zwerg sein kann), dann liegt das problem an anderer stelle. ds ist halt das problem bei ferndiagnosen. jemand der euch sieht hätte es da WESENTLICH einfacher.
also ich persönlich setze die grenze da, wo ich dem hund wirklich weh tun müsste. mal knuffen, mal schubsen, auch mal beherzt ins fell packen bei sowas geh ich durchaus noch mit, solang es nicht zum normalen umgang wird, aber darüber hinaus ist dann eher ein versehen...ws nicht heißt, dass ich sowas nicht schon genutzt hätte.
aber erfahrungsgemäß ist das nicht wirklich nötig, wenn es glaubhaft genug macht. kannst du den zwerg von dir wegschicken? also dir mal so 2 meter luft machen?
es gibt auch durchaus hunde (sehr sehr wenige, aber es gibt sie, wo ich einen derartigen abbruch nicht empfehlen würde)"wegschieben/ziehen" mach ich z.b. schon eher nicht. ich bedränge eher so, dass der hund von selber geht (versteht man das?
) wenn ich schiebe, nehme ich ihm ja quasi die entscheidung ab, ich mache es eher so ungemütlich, dass er selber gehen möchte....ich hab aber beim besten willen keine ahnung, wie ich das näher erklären soll...so wie ichs in deinem letzten posting rauslese haperts vll doch eher am belohnen...ich machs meistens so, sobald der hund in die rückwärtstendenz geht, werde ich SOFORT auch wieder nett, verbal und auch körpersprachlich wieder weich, lade ihn wieder zu mir ein und belohne dann auch zumindest die ersten male sehr hochwertig. wenn man da zu spät ist, denkt hund irgendwann..."hm...jetz is auch egal, nu isse eh sauer"
Was die Ansprache angeht kann ich sicherlich energischer werden und das auch so meinen, sollte sich hier durchsetzen, dass ich mit Ruhe und Geduld nicht weiter komme.
nochmal kurz hierzu...
was sich hier durchsetzt ist relativ wurst....es muss zu euch passen. ob du damit weiterkommst hängt halt von dir, deinen hunden, deinem durchhaltevermögen, etc. ab. -
-
Wow, danke. Das waren mal konkrete Handlungshinweise. Danke!
Was ich mich noch frage ist: Intensität steigern? Was bedeutet das genau physisch und verbal? Auf energischere Ansprache reagiert er derzeit nicht besser als auf ruhige Ansprache. Körperlich intensiver wüsste ich jetzt auch nicht. Wenn du hier vielleicht noch einmal deutlicher ausführen könntest, wäre ich dankbar.
puh...hm..ja, kann ich machen, aber -ohne es böse zu meinen- wenn dir in diesem bereich diese basics fehlen, dann solltest du dich, was körpersprache (deine eigene) vielleicht mal etwas coachen lassen...
ich bezieh mich da konkret darauf:
Auf energischere Ansprache reagiert er derzeit nicht besser als auf ruhige Ansprache.wenn das der fall ist, "stimmt" irgendwo was nicht...wahrscheinlich an deiner haltung. mal ganz plump ausgedrückt, wenn ich rumstehe wie ein schluck wasser in der kurve, kann ich brüllen wie ich will, man nimmt mich nicht ernst. tue ich dasselbe mit entsprechender körperspannung, kommt das gleich ganz anders beim gegenüber an.
was genau intensität steigern bedeutet, ist halt auch schwer zu sagen, dafür müsste man wissen, wo du denn in etwas stehst, und wo das problem liegt, bzw. warum der nervzwerg dich nicht ernst nimmt...ich sag mal minimum wäre irgendwo bei bei "Nein!" und leicht nach vorne neigen...über "NEIN!", "NEIN VERDAMMT!!!!!", "NEIIIIIIIIIIIN!!!!!!!!!!!" gepaart mit einen schritt, mehrere energische schritte, je nachdem auch mit rempler auf den hund zu bis hin zu "NEIIIIIIIN!!!!!!! DU BLÖDE MISTRATTE, WENN ICH DICH ERWISCHE!!%@hier belibiges schimpfwort einsetzen$§!!!" während man böse guckend, dinge werfend den hund einmal durch den halben raum jagt.
aaaaaaber...man muss das wirklich so meinen und auch glaubhaft rüber bringen, sonst endet es im zweifelsfall damit, dass der hund das ganze für ein lustiges spiel hält. -
ich schreib einfach mal in bunt dazwischen, zum hübsch machen reicht meine zeit grad nicht
Alles anzeigenNaja nun, der Hund ist seit einer Woche hier, da war jetzt nicht so unfassbar viel Zeit, ein Abbruchsignal zu etablieren.Aber wie trainiert man das denn ohne eine Situation, wo der Hund mit irgendwas aufhören soll? Irgendwie muss man ihm doch beibringen, dass er mit was auch immer aufhören soll.
Ich frage deswegen so blöd, weil bei Lena tatsächlich bei egal was ein simples "Nein!" gereicht hat was durch körperliche Signale in Situationen etabliert wurde, in der sie etwas gemacht hat, was sie nicht sollte.
es gibt auch trainer, die den abbruch quasi aus dem nichts heraus aufbauen (also hund steht rum, tut nix und kriegt die discs an die birne gepfeffert), da bin ich allerdings so gar kein freund von. ich meinte eher, dass man eine situation provoziert, die man besser kontrollieren kann und in der die erregung wesentlich geringer ist. also was leckeres auf den boden legen, ein spielzeug für dich beanspruchen, einen ort zum tabu erklären, sowas in der art. dann kannst du dich besser darauf vorbereiten und lena muss das ganze nicht mitkriegen...bzw. wenn sie eh schon unsicher ist, kannst du, wenn du discs oder ähnliches verwendest, diese bei ihr vorher positiv aufkonditionieren, falls du doch mal werfen musst, wenn sie dabei ist.
In Ermangelung von physischen Hilfsmitteln habe ich es bisher mit körpersprachlich begrenzen und Anranzer (+Nein! Schluss!) versucht. Mit quasi keinem Ergebnis. Das mache ich auch schon seit Tag 1. Zusätzlich belohne ich, wenn er sich beim ersten Versuch von seinem Verhalten abbringen lässt.
Sollte er ganz resistent sein, trage ich ihn weg und bringe ihn an einen anderen Ort.dann wars wahrscheinlich von der intensität her zu wenig. das ist halt das andere, was man dabei "können muss" lieber zu sehr drüber, als zu schwach, sonst schaukelt sich das im endeffekt in einer hübschen spirale immer mehr gegenseitig hoch. ich sag meinen kunden immer "stell dir vor, dein kind packt gerade auf die heiße herdplatte" das wäre so in etwa das level, was man braucht. und ja, dass der hund dann beschwichtigt und sich verkrümelt ist durchaus gewollt. tut er das nicht, dann war es für einen dauerhaft funktionierenden aversiven abbruch zu wenig. das ist dann der punkt, an dem man ihn wieder zu sich einläd und belohnt.
Das funktionierte bisher auch mit allen anderen Situationen, wo ich ihn von irgendwas abhalten musste. In dieser aber irgendwie absolut nicht. Es halt zumindest keinen nachhaltigen Effekt. Und das wundert mich eben.
Aber immerhin bestätigt mir dein Geschriebenes, dass mein Bauchgefühl doch eigentlich gar nicht so schlecht ist und ich von Lenas Junghundezeit doch noch einiges behalten habe. Nur irgendwie fruchtets hier nicht.
Sie ist kein generell unsicherer Hund. Dass sie aber im Zusammenspiel mit anderen Hunden häufig nicht ernstgenommen wird ist mir schon einige Male aufgefallen. Sensible Hunde verstehen ihre Ansagen. Sehr draufgängerische Hunde nutzen aus, dass ihren "Worten" keine "Taten" folgen. So meine Beobachtungen bisher. Und so auch meine Beobachtung jetzt mit Aaron.
Die ist ja selbst Schuld, wenn sie sich nicht zur Wehr setzt..

kann sie das denn? wenn sie das nicht tut, ists es halt erstmal dein job.Das ist richtig. Deswegen male ich jetzt auch noch nicht den Teufel an die Wand und glaube, dass das hier in einer Katastrophe endet. Mit dem richtigen Management wird das schon lösbar sein. Ich frag mich nur, wie das wohl aussieht oder ob ich schon auf dem richtigen Weg bin und einfach nur weiter machen muss. Oder ob ich das von einer vollkommen falschen Seite angehe.
ob du managst oder abbrichst oder beides nutzt, ist allein deine entscheidung. wichtig ist, dass du dich damit wohl fühlst und es glaubhaft rüberbringst. der bestausgebaute abbruch bringt nix, wenn du nicht dahinter stehst. -
also....zuallererst mal baut man einen aversiven abbruch nicht in der situation auf, in der man ihn braucht! heißt, wenn mans richtig gemacht hat, reicht eine warnung und der nervzwerg hört daraufhin auf zu nerven

wie genau der abbruch aussieht, würde ich vom hund abhängig machen. wurfdiscs, rappeldose, wasser, oder mein persönlicher favorit: körpersprachlich begrenzen gepaart mit einem ordentlichen anranzer.
im idealfäll hält man sich dann noch bissl an die regeln:erst warnung (EY!/klimpern mit den discs, etc.)
strafe (discs vor die füße pfeffern/körpersprachlich wegdrängen, etc.)
BELOHNEN! sobald der hund das unerwünschte verhalten einstelltworauf es am allermeisten ankommt, ist das richtige timing bei der ganzen sache. wenn du dir da unsicher bist, würde ich es mir an deiner stelle erstmal zeigen lassen...bei sensiblen hunden kann das ansonsten auch ziemlich ins auge gehen.
-
mbw sind 59, bei mir gings auch....ein paar sachen waren aber ausgenommen...hat du "ja"-produkte oder tierarztfutter (warens glaub ich...weiß nicht, ob nur bestimmte oder was genau da zu zählt...finds auch grad nicht mehr wieder
) im warenkorb? die musst du meine ich abziehen.