ganz vergessen....du solltest dir auch überlegen, wie du es handhaben willst, wenn dein hund in den vorgegeben 3 minuten deinen ball nicht findet. gibt ja mehrere varianten, um eine vergebliche suche abzuschließen und du müsstest halt dann gucken, was in eurem fall am besten passt.
Beiträge von Eilinel
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Also die Suchenzeit ist auf 3 Min ausgelegt(länger sollte man nicht suchen, um die nachfolgenden Spieler nicht zu sehr aufzuhalten). Das Suchengebiet kann je nach Einsicht in der Regel so auf 10x15 Meter eingegrenzt werden(wenn man über einen Hügel oder ein Dogleg(das ist ein Winkel in der Spielbahn) spielen muss, entsprechend größer). Die Häufigkeit zur Suche orientiert sich stark an die Spielleistung der Spieler und der schwere des Platzes. Bei uns würds bei einer 9-Loch Runde mit 4 Spielern im Schnitt vermutlich so auf 4-6 Suchen hinauslaufen. Denke das ist für Hunde machbar und sollte nicht zu anstrengend sein. Wenn ich da an Jagdhunde oder Spürhunde denke, müssen die ja einiges mehr leisten.
das klingt auf jeden fall machbar.
du solltest eeeetwas aufpassen, dass du beim aufbau trotz des relativ knappen zeitlimits darauf achtest, dass du eher wert auf ruhiges ruhiges suchen, als auf geschwindigkeit legst. das ist weniger anfälltig für fehler und dürfte im endeffekt effektiver sein :)
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bedenke aber dabei, dass es eben nicht einmal suchen ist, sondern dass man in der regel eben 18 löcher spielt...
Der Hund soll doch gar nicht mit auf Runden mit 18 Löchern, sondern nur auf Runden mit 9 Löchern.
ah ok, dass hatte ich wegen überschneidung noch nicht gelesen...
bedenke aber dabei, dass es eben nicht einmal suchen ist, sondern dass man in der regel eben 18 löcher spielt...
Man soll ja auch einlochen und nicht extra für den Hund den Ball in die Büsche scherbeln..
kleiner Spaß.Wie viele Bälle gehen denn im Schnitt so daneben, dass man sie als Mensch nicht mehr easy findet? Ernst gemeinte Frage, ich habe noch nie gegolft.

ich sag mal so....ich hab mittlerweile einen "weg" durchs beet gesäumt mit gefundenen golfbällen angelegt, weil ich nicht mehr wusste, wohin damit
der ist ca 15 meter lang...und wir sind immer nur neben dem golfplatz unterwegs, nie darauf...
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ich hatte mich jetzt hierauf bezogen...find ich schon recht....joa sportlich für den hund.
Es ist sicher nicht vergleichbar mit einem stinkenden Futterdummy den man mal eben ins Unterholz feuert.
Wenn ich mir aber überlege, dass wir mit unseren ausgebildeten RH so 20.000-30.000qm absuchen finde ich das alles noch im Rahmen. Klar, ein Mensch ist auch größer als ein Ball aber wir unterschätzen viel zu oft die Suchleistung unserer Hunde.
OT
Ein Bekannter hat mir letztens im Wald einen Gitterball versteckt. Irgendwelche Tiere haben den zerpflückt und die Stücken verteilt. Der Stinker hat mir mal eben alle Teile zusammengetragen und ich hätte den Ball wieder zusammen setzen können. Es ist schon Wahnsinn, was unsere Hunde können.
bedenke aber dabei, dass es eben nicht einmal suchen ist, sondern dass man in der regel eben 18 löcher spielt...
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ich sag ja auch nicht, dass der hund den ball nicht findet, sondern dass es auf einer so großen fläche halt sehr anstrengend für den hund ist...
Aber man weiß doch ungefähr in welche Richtung man den Ball gefeuert hat und kann den Hund einweisen
der soll ja nicht den ganzen Golfplatz absuchen.Das man das trainieren muss und die Ausdauer fürs Konzentrieren gesteigert werden muss ist mMn selbstverständlich.
ich hatte mich jetzt hierauf bezogen...find ich schon recht....joa sportlich für den hund.
Ich spiele leidenschaftlich gerne Golf aber ein leidiges Thema dabei ist immer die Suche nach „verschossenen“ Bällen im Rough. Konkret, auf ca. 50-75% aller Spielbahnen wird nach dem Abschlag in 150-220 Meter Entfernung mindestens 1 Ball von den 3 Mitspielern oder einem selbst, in dichten, knöchel- bis hüfthohen Bewuchs geschlagen. Man hat dann nach neuen Golfregeln 3 Minuten Zeit den Ball zu finden. Je nach „Markierfähigkeit“ der Golfer, kann man das Suchgebiet zwischen 50-500qm eingrenzen.
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keinen sterken eigengeruch
Dadurch, dass er ja sicher vorher doch mal in die Hand oder so genommen wird sehe ich bei "frischen" Golfbällen da kein Problem.
Meiner sucht mir auch nach zwei Wochen noch diverse Gegenstände aus den Wald die ich vorher ausgelegt habe.
ich sag ja auch nicht, dass der hund den ball nicht findet, sondern dass es auf einer so großen fläche halt sehr anstrengend für den hund ist...
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mein älter aussie ist eine art golfballsuchhund....wir gehen die morgenrunde immer neben unserem golfplatz.
ich würde an deiner stelle definitiv über anzeigen und nicht bringen gehen. bei meinem mach ich mir wenig gedanken, dass er die bälle verschluckt, er bringt die sehr vorsichtig zwischen die schneidezähne geklemmt, aber meinen jüngeren rüden würde ich die keinesfalls ins die schnute nehmen lassen...der ist mir zu hektisch beim bringen.
was du auch bedenken solltest....golfbälle haben keinen sterken eigengeruch und das suchfeld was du geschätzt hast ist halt schon sehr groß...das kann bei hohen temperaturen extrem anstrengend für deinen hund sein, vor allem, wenn er ggf. mehrmals hinternander suchen muss.
dann musst du dir noch überlegen, wie du es handhaben willst, ob er nur deine bälle anzeigen soll, oder generell golfbälle.
bedenken müsstest du auch, gerade wenns eine eher triebige rasse werden sollte, dass du ihm frühzeitig beibringst, nicht in einem unbeobachteten moment anderen spielern die bälle aus der tasche zu mopsen...je nachdem wie hochwertig das aufgebaut wird, kenn ich da einige hunde, die bei sowas recht kreativ werden und sich gern selbst belohnen...
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@Frankyfan,
das Argument der tarinerin warum man das nicht machen sollte war: "wenn man mit dem Hund zusammen um etwas zieht und dann nach einiger Zeit damit aufhört, lernt der Hund das er der Stärke und Rang höhere ist, da er ja das Spiel gewinnt"
dann solltest du dir tatsächllich einen neuen trainer suchen...
meine hunde dürfen fast immer gewinnen beim zergeln....haben trotzdem noch nicht die weltherrschaft an sich gerissen

für viele hunde ist zergeln ein wunderbares spiel, dass man auch super als belohnung und zum lernen nutzen kann.
zum ball spielen...einfach werfen und hinter hetzen lassen ist tatsächlich kontraproduktiv. was du aber machen kannst:
hund absetzen, finger ins hb (solange bis ers selber schafft, sitzen zu bleiben), werfen....warten(!)...ich warte immer solange, bis der hund mich ansieht und es schafft, sich vom spielzeug abzuwenden und dann erst hinterher schicken. nennt sich impulskontrolle (nicht immer gleich jedem reiz nachgeben zu müssen) und ist in vielen lebensbereichen sehr nützlich.
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Durch das Desinteresse des Mannes gehe ich leider davon aus, dass er da nicht viel machen wird.

du kannst sie nicht alle retten

Mal ganz blöd gefragt, wie verhalte ich mich da am Besten? Der Mann ist einfach weiter gegangen und hat blöd gerufen. Ich habe mich halt hingehockt und die Hand hingehalten, meine Hunde saßen 1 Meter hinter mir und kamen nicht ran. Sie tut mir da schon leid aber ich möchte halt auch nicht, dass ich sie darin bestärke.
aber mal im ernst...ich würds ignorieren und im bogen weiter gehen...ich bin aber auch nicht so der fremdhundeknuddler. das "muss" ich beruflich schon viel zu oft

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Ich muss jetzt mal fragen, weil ich so ein Verhalten bei einem Welpen (?) noch nie gesehen habe.
Wir haben heute einen Mann mit braunem Labrador-Mädel getroffen, dürfte nicht älter als 12 Wochen gewesen sein. Wir sind ins Gebüsch weil sie sehr ängstlich wirkte, der Mann ging weiter und die Hündin kam auf dem Bauch zu uns gekrochen. Wirklich auf dem Bauch, den Kopf mit der Wange auf den Boden gepresst, Rute habe ich nicht gesehen und die Augen geschlossen.
Extremes Beschwichtigen, ist mir schon klar aber ist das normal? Sie hätte einfach an uns vorbei gehen können, kam auch nur bis zu mir, Hunde saßen hinter mir und sie hatten keinen Kontakt. So extrem unterwürfig (?) habe ich das noch nie bei einem Welpen erlebt.
wir haben das immer mal wieder im welpenkurs. bei labbis gar nicht sooo selten. die ertragen es halt einfach nur sehr schwer, wenn irgendjemand nicht "ihr freund" sein möchte und versuchen dann so ziemlich alles, um das gegenüber umzustimmen. dieses auf dem bauch robben ist da eine recht bewährte taktik. manche behalten das auch bis ins erwachsenenalter, weil alle umstehenden das ungeheuer witzig finden. grad die labbis machen das dann später auch sehr gerne, wenn sie abgelegt wurden und bleiben sollen, um sich gaaaaaaaanz unauffällig von der stelle zu bewegen. weil wenn man robbt, lachen ja alle und es wird nicht geschimpft, wenn man eigentlich was anderes tun sollte. ich kenns aber auch von dackeln, bullis und einigen terriern, und bestimmt hab ich noch viele vergessen...