Beiträge von zauberpony

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    Ja ja, wie man es hier macht, macht man es verkehrt... Ich bin auch Stunden mit Othello Öffis gefahren, als er noch ein Welpe war, er hat gefiept und gejault und fand das total doof und ich hab trotzdem nicht abgebrochen. Ich böse Tierquälerin :ugly: Und wenn er ruhig war, wurde er nur am Kopf gekrault und gelobt. Sobald er wieder anfing, hab ich ihn wieder ignoriert. Es gab bei uns auch kein Belohnungsspielchen hinterher oder so was.
    Ich sehe das ähnlich, beim allein bleiben hab ich Othello auch noch nie mit irgendwas belohnt, wenn ich nach Hause kam. Sonst hockt er doch wie auf heißen Kohlen zu Hause und kann es kaum erwarten, dass Frauchen endlich ENDLICH wiederkommt und den Eimer mit den Schweineohren aufmacht.
    Ich würd es genauso üben wie du, Tjani. Lass dich nicht von den Leuten hier verunsichern, mit einer anderen Methode hättest du genauso Kritik bekommen, damit muss man hier wohl leben ;)

    Das stimmt, Claudia. Sich nicht verunsichern zu lassen wenn einem aber zu schmerzlich bewusst ist, dass man nicht allwissend ist, ist gar nicht so leicht. ;)
    Ich denke ich werde es erstmal so weitermachen wie ich das für richtig halte und die Tipps, die ja in eine andere Richtung zielen im Hinterkopf behalten..
    *Argh* *Haare rauf*

    Naja, aber es ist schon auch doof, wenn ein Chi sich für den König der Welt hält.
    Ich habe (mit meinem Hund) kein Problem mit Zerrspielen, da er jederzeit und zwar sofort abzubrechen ist, völlig egal wie hoch sein Erregungslevel gerade ist. Packe ich das Spielzeug danach weg gibt es kein Gequake. Sehe da also kein Problem in dieser Konstellation.

    Frank, :fear:

    Maja, Fény nervt immer rum, wenn er auf irgendwas warten muss. Und gestern dachte ich mir, okay, gucken wir doch einfach mal, wer als erstes aufgibt. :^^:
    Allerdings habe ich hier im DF jetzt schon auf den Deckel bekommen ich hätte ihn damit überfordert und es wäre auch total blöd von mir gewesen ihn danach nicht mit einem wilden Spiel (zergeln mag er halt gerne) zu belohnen. Geht nicht so richtig in mein Hirn rein, vergleiche das so ein bisschen mit dem Alleinbleibetraining, ist ja im Endeffekt auch "entspann dich, es passiert nichts". Und wenn er weiß, dass es danach tolle Action gibt, dann wird er doch darauf "warten", und so rum wieder angespannt sein? :???:
    Ich weiß grad nicht so richtig. :sad2:

    Hm, da haben wir dann unterschiedliche Vorstellungen.
    Ich will nicht, dass er wie festgetackert auf seinem Platz verharrt. Das Kommando/die Aktion "auf den Platz gehen" ist nun seit ich ihn habe so aufgebaut, dass es ein Auflösekommando braucht, bis er von dort wieder weggeht und ich wüsste nicht, wie ich ihm begreiflich machen könnte, dass er das als einziges Kommando nun selbst auflösen darf. Eventuell noch über ein erneutes Aufbauen des Kommandos mit einem anderen Wort, das stelle ich mir aber ziemlich schwierig vor, ich weiß nicht, ob ich ihm das verständlich machen könnte..?

    :D ich weiß nicht, ob das bedeutet, dass mein Hund mich nicht ernst nimmt, wenn er sonst meiner Ansicht nach gut auf mich hört (nein, nicht perfekt) und nur keinen besonderen Spaß am Apportieren hat. Wenn er ein Terrier ist liegt ihm das auch nicht unbedingt im Blut. Dass er mir in der Wohnung das Spielzeug bringt tut er meiner Ansicht nach nur deswegen, weil es a) nichts interessanteres zu tun gibt und er b) of das Zergelspiel aus ist, dass es gibt, wenn er es bringt.
    Es ist sicherlich eine gute Möglichkeit über den Futterdummy zu arbeiten, ist mir auch absolut sinnig, dennoch denke ich, dass es einfach Charaktere gibt, denen das einfach keine Freude, keinen großen Spaß bereitet- wenn es nur darum geht ans Futter zu kommen, kann ich auch einen Keks werfen, oder? Ich glaube nicht, dass das bedeutet, dass mein Hund mich nicht ernst nimmt.
    Ab davon auf die Situation "Futterdummy ausprobieren" in der Wohnung, was wir ja ein mal gemacht haben- er war interessiert an dem Ding, weil es lecker roch, hat mich auch fragend angesehen, aber es mir gebracht hat er nicht, also ziehe ich daraus, dass das für ihn einfach nicht die erste Verknüpfung (genetische Prädisposition/Veranlagung) ist. Selbst das Ding ins Maul nehmen war ihm zuwider.
    Es ist interessant, ich werde drüber nachdenken, es ist sicher eine gute Möglichkeit, aber ich weiß noch nicht, ob das auch unsere Möglichkeit ist.
    Danke dir auf jeden Fall. Ein "fremder Blick" ist immer gut.

    Entschuldigung für die verwirrte Ausdrucksweise, ich denke das ist ein guter Indikator, dass es für mich Zeit ist ins Bett zu gehen. ;)

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    Diese Belohnung, den Spass am Spiel muss er aber erstmal entwickeln, weil er dich zur Zeit einfach nicht ernst nimmt. :)


    denkst du? Warum?

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    Ein weiterer Weg, dass er dich ernster nimmt, ist, ihm in der Wohnung massiv die Bewegungsmöglichkeit einzuschränken, indem du ihn immer wieder konsequent auf seinen Platz zurückschickst und ihm halt - bewusst - die Tür vor der Nase zumachst.


    gleiche Frage wie oben natürlich und dann die Frage wie ich das machen soll wenn das "auf deinen Platz"-Kommando doch mit aufösen gehandhabt wird- ich will ja nicht, dass mein Hund den ganzen Tag wie festgetackert auf seinem Platz liegen bleibt, zudem er da mehrere Plätze in einem Zimmer hat (Karton, Kudde, liebend gerne auf meinem Bett, er darf nicht ins Bett, aber aufs).

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    auf den Platz löse ich nicht auf..

    ich schon, weil es eine Zeit gab in der er zB vom Sofa aus geknurrt hat, da war dann die "Strafe" ihn auf den Platz zu schicken. Aber verstehst du was ich meine bzgl auf den Platz schicken, wenn es doch aufgelöst wird? Die Kette "ich will rausgehen- Schicke Hund auf den Platz - gehe - komme wieder - löse Kommando auf" macht in meinen Augen dann nicht so viel Sinn, weil ich ihn ja aktiv daran gehindert habe mit mir mitzugehen. Argh. Ich kanns gerade nicht in gute Worte packen, verstehst du was ich meine?

    Von Dummytraining habe ich keine Ahnung, haben wir vor einiger Zeit mal versucht und er hat das System nicht so richtig verstanden (bzw es war nur ein Test aus Jux, wie gesagt, ich habe da auch kein Vorwissen). Im Endeffekt würde ich dann den Futterdummy werfen, wenn er zB gerade ruhig irgendwo gelegen hat?
    Ich bin wirklich dankbar für Ratschläge, aber meine Perspektive ist einfach: umso weniger ich den Hund pushe, desto weniger hab ich nachher einen aufgedrehten Teppichporsche, der wieder seine Zeit braucht um runterzukommen. Mein Gedanke (und ich erzähle das jetzt einfach nur, damit du mir sagen kannst wie du das meinst und ich das besser verstehen kann, nicht, weil ich nichts davon wissen will!) ist einfach: er soll ruhig sein, es ist nichts los, es ist nichts besonderes, wir warten halt irgendwann einfach mal und es bringt ihm absolut gar nichts herumzufiepen. Es ist eine normale, uninteressante Situation (da fällt mir der Vergleich mit dem Alleinebleibetraining ein, da soll ja auch nichts besonderes draus gemacht werden, damit der Hund Ruhe bewahrt). Wenn ich aber dann großes TamTam mache, weil er ja ruhig war.. ist das nicht irgendwie komisch? Und wenn er schon weiß es gibt danach Action? "Wartet" er dann nicht ungeduldig darauf? Anspannung oder Erwartungshaltung ist ja eigentlich genau das, was ich nicht haben will. Verstehst du was ich meine? Rück mir ruhig aber bitte weiterhin freundlich :D den Kopf zurecht!

    Reizangel- werde ich mich auch mal zu informieren. Habe das bisher live nur ein Mal beim Rütter gesehen und da war das nur "schwing dat Teil so lange im Kreis bis der Russel müde ist" (also ne Ewigkeit oder bis immer ;) ). Aber ich weiß, dass die Reizangel gerade dafür nicht nur da ist, sondern v.a. der Impulskontrolle dienen soll. Es kann sein, dass Fény das mitmachen würde und ich werde mir das auf jeden Fall angucken, aber ist das nicht im Endeffekt wie mit jedem anderen Spielzeug auch?
    Hund muss zB liegen bleiben, während ich mit dem Tau vor ihm rumfuchtel, auf "Nimm", darf ers sich packen, wir zergeln kurz, dann "Aus" und dann alles von vorne - simpel gesagt?

    Waaah, ich danke euch so sehr für eure Meinungen und Ratschläge! :hug: ...das geht nur so verdammt schnell, ich komm nicht hinterher.. ;)

    bungee: Ja, das macht er ja auch schon immer mehr, dass er halt doch liegen bleibt, allgemein, wenn er mir hinterherkommt gibt es für ihn keine Aufmerksamkeit.
    Ein bisschen schwierig finde ich das "ins Körbchen zurückbringen", weil er dann ja im Kommando ist, aber er soll ja nicht dort bleiben, weil ich ihm das gesagt habe, sondern weil er einfach nicht den Drang hat hinterherzurennen... Bei uns heißt das Kommando auf den Platz gehen- bleib da, bis ich es auflöse. Aber vielleicht denke ich da gerade wieder verkehrt..?
    Tür zu machen hinter mir.. würde er dann nicht nur gucken, ob die Tür zugeht und wenn nicht halt dann hinterherrennen? Aber klar, ich kann das ausprobieren!! Danke =)

    Wurfspiel klappt nur in der Wohnung - wahrscheinlich weils sonst einfach SO langweilig ist, dass selbst sowas langweiliges wie apportieren Spaß macht ;) außerhalb der Wohnung rennt er zwar hinterher, aber dann war's das auch schon.

    bungee: Nein, Reizangeltraining machen wir nicht. Aber im Endeffekt ist das ja auch "nur" Impulskontrolle, oder? In einem (sehr) wilden Spiel zB kann man ihn jederzeit und absolut auf den Punkt stoppen. Auch, wenn es zergeln ist oder halt hinterherrennen (Wurfspiel).
    Apportieren findet er doof, Schnüffel-/Suchspiele, ja, ganz nett. Er mag zergeln. Und halt jegliche Art von Fressbarem (wobei wir da unterschiedlicher Meinung sind was in diese Kategorie fällt und was nicht). Ihn also über Fressen zu bestätigen ist sehr sehr einfach.

    acidsmile: ich weiß nicht genau, es ist schon ein bisschen tagesformabhängig und irgendwie habe ich das Gefühl, dass er es im "Gefühl" hat, ob ich jetzt plane länger dort zu sitzen/ zu stehen. Mal so kurz irgendwo stehen bleiben und was angucken geht, bzw das gibt immer nur so ein halbherziges Fiepen, wo es leicht ist den Moment abzupassen, wo er mal kurz ruhig ist.
    Wegen der "Fuß-Idee": vielleicht denke ich gerade schon wieder zu weit, aber soll er sich denn beschäftigen, zB mit schnüffeln? Eigentlich soll er ja.. nichts großartiges tun? Oder aber ist das so eine "Zwischenstation"?

    CollieClownerie: Ja, er fiept auch dann, aber das haben wir recht gut im Griff, weil ich dann einfach in die Luft starre, bis er ruhig ist.. ich habe auch den Eindruck, dass er das schon irgendwie verstanden hat, nur manchmal.. "kann" er einfach nicht anders, deswegen, obwohl er es eigentlich weiß, klappt es in manchen Situationen nicht oder halt nicht auf Anhieb. Am besten wenn er vorher geschlafen hat :D

    Hm, also dann hätte ich nichts sagen sollen deiner Meinung nach? Oder nur ansprechen mit Namen & "Komm"?

    Ja, war doof, habe ich im Nachhinein auch gemerkt. Hätte mich also deiner Meinung nach wieder setzen sollen, bzw weitermachen sollen mit dem ignorieren? Ich hätte glaube ich wirklich die Nacht dort verbracht. :muede2:

    Belohnen mit Action? Hm, ich weiß nicht, ich möchte ja eigentlich, dass er insgesamt ruhiger wird (nein, ich mach mir nicht vor, dass wir die Tiefenentspanntheit eines Bernhardiners erreichen ;) ) und Action jeglicher Art hätte ihn da doch wieder so hochgepusht. Ich möchte ja eigentlicht, dass er lernt, dass die Welt nicht aus Action besteht und er einfach mal ein bisschen abschalten soll. Er ist ansonsten absolut verfressen- Aber ich glaube nicht, dass du mit Belohnung meinst, dass ein Keks reicht, oder? ;)
    Klär mich auf, wenn ich da nen Denkfehler drin hab, ich versuch hier wirklich eine gute Lösung hinzukriegen, die dem Hund hilft.