Ich persönlich bin kein Freund davon, dass der Hund im ersten Lebensjahr "bloss Ruhe" lernt und nicht bereits aktiv gefördert wird. Nicht falsch verstehen: es ist ein absolutes Muss, dass der Hund weiss, wann Ruhe angesagt ist, aber er muss genauso lernen, wann Action gefragt ist und wann es Zeit ist mit seinem Besitzer zu "spielen". Natürlich sollte man auch noch kein richtiges Agility mit Junghunden oder aber sogar Welpen machen, dennoch sollte man schon die Grundbausteinen für den angestrebten Sport/Arbeit legen. So ist es später für den Hund und für den Hundeführer einfacher den Hund an den richtigen Geräten auszubilden, denn er hat zum Beispiel gelernt wann er an der Reihe ist; dass er die Belohnung zu nehmen hat, die wir ihm anbieten (Futter oder Spielzeug), dass auch Fehler passieren können, dies aber nicht schlimm ist, sondern die Motivation aufrecht bleibt für weitere Versuche; er den totalen Fokus auf den Hundeführer hat und ihn andere Hunde oder Menschen drumherum nicht stressen/stören, … etc.
Habe vor kurzem ein Beitrag dazu eröffnet mit vielen Videos bzw. besser gesagt langen Videos: "Puppy Peaks"
Ich finde es auch nicht schlimm, wenn Hunde nicht grad mit 18 Monaten turnierreif sind, aber genauso wenig finde ich es nicht schlimm, wenn Hunde in diesem Alter schon turnierreif, oder allenfalls sogar in der Theorie 3er-reif sind. Ich habe mir abgewöhnt über andere zu urteilen, bevor ich wirklich nicht den gesamten "Lebenslauf" des Hundes kenne, denn ich weiss mittlerweile, dass man mit einer soliden und fundierten Ausbildung sehr viel in schneller Zeit erreichen kann und es reicht in der Tat häufig aus, dass man als Beispiel den Slalom erst mit rund 13-14 Monaten beginnt auszubilden oder ab der die Wippe. Was aber nicht heisst, dass nicht schon Vorarbeit dazu geleistet wurde ![]()