Immer her damit! :megagrin:
Beiträge von MisaMisa
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Schara, genau so meinte ich das.
Dieses starre Schema ärgert mich einfach zutiefst, weil es mMn nicht ausschlaggebend für eine tolle Erziehung ist. Es kann vielleicht das Kind, das schon in den Brunnen gefallen ist einwenig hochholen, aber ich würde nie, nie, auf die Idee kommen meinen Hund von Grund auf so zu erziehen.
Natürlich ist es wichtig dem Hund Grenzen zu zeigen und natürlich ist es wichtig dem Hund entsprechende Bewegung zukommen zu lassen, das will ich garnicht bestreiten.
Aber warum in dieser Reihenfolge?
Bei Bonnie wäre es wohl eher: Zusammenhalt, Kommunikation, Regelmäßigkeit.
Wenn ich mit meinem Hund kommuniziere brauche ich keine Disziplin, ich brauche eine Konsequenz die folgt.
Eventuell ist es wirklich einfach unglücklich übersetzt.
Leelah hätte dagegen eher: Eigenständigkeit, Kommunikation, Bewegung.Jeder Hund ist anders und jeder Hund hat vollkommen andere Bedürfnisse, was bei diesem Schema total ausser acht gelassen wird.
Gut, ich kann verstehen, dass man HH, die ihren Hund nur 'nebenbei' halten erstmal dazu rät sie richtig auszulasten, allerdings muss man immer das Zusammenspiel der verschiedenen Aspekte miteinbeziehen.Paradebeispiel Goldie vor einpaar Tagen: Liebe, Bewegung.
Der Goldie kannte keine Konsequenzen, in nichts was er tat. Weder Lob noch Tadel war er gewohnt. Nebenbei war die Auslastung mMn etwas zu wenig, was aber nicht ausschlaggebend für die Probleme war.
Der Ausschlaggebende Punkt war die Konsequenz und die Kommunikation.
Weder Bewegung, noch Disziplin, noch Zuneigung mussten großartig verändert werden um an ein ansprechendes Ergebnis zu kommen.Und wenn man sich schon Hundeflüsterer schimpft, einen Brocken von Erziehungsratgeber verfasst, dann doch bitte so ausführlich, dass das Schema Bewegung, Disziplin, Zuneigung erklärt und analysiert wird, während man nebenbei Alternativen anbietet.
Ich finde einige Bücher von Animal Learn super geschrieben. Jede Handlung, jedes Schema wird genau auf die Ursachen überprüft und erklärt und trotz der eigentlich steifen Ausbildung werden Alternativen offen gelassen (auch wenn ich da einige Dinge bemängeln würde).
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Das mit dem Topf intressiert mich auch..
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Und? Das ist der Grund dafür eine starre Regel einzuführen, die besagt, dass ich meinem Hund aufjedenfall weniger Zuneigung gebe, als alles andere?
Warum weist er nicht einfach darauf hin, dass Auslastung wichtig ist? Dann hätte sich die Sache. -
Das vermeidet man ja größtenteils dadurch, dass der Hund aktiv 'treibt' (auch wenn es in unserem Fall [mit Bonnie] kein richtiges 'in die Hand treiben' ist).
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Bei mir ist es nicht so!
Bei Bonnie habe ich die Leine in der linken Hand, in der rechten die Leckerlies. Ganz einfach aus dem Grund, dass ich dann schneller bestätigen kann, ohne dem Hund mit den leckerlies 'auf die Nerven zu gehen'.
Der Augenkontakt wurde separat und von klein auf geübt und sitzt trotz der Futterhand, die nicht in direktem Kontakt mit ihr steht, super. -
Weil ich nicht verstehen möchte/ kann, dass ein Hund körperlich derart gefordert werden muss, bzw. Disziplin braucht.
Wenn ich mir vorstelle da kommt jemand daher und verlangt von meinem Molösserchen Disziplin, gibt dafür aber nicht entsprechende Zuneigung, dann würde die in kürzester zeit regelrecht eingehen.
Konsequenz: okay! Kann ich bestätigen. Konsequenzen sind wichtig und richtig. Aber Disziplin? Wozu? Wozu muss mein Hund diszipliniert sein? Mein Hund ist kein Soldat. Natürlich gibt es Kommandos, die sofort und ohne 'nachhacken' ausgeführt werden müssen, diese sind allerdings so gering, dass allein hier schon die Reihenfolge 'Disziplin- Zuneigung' nicht mehr stimmt.
Auch finde ich den Auslastungspunkt zwar wichtig, aber nicht SO wichtig. Ein Hund kann sich schnell und recht souverän daran gewöhnen, dass er körperlich wenig gefordert wird. In seinem Buch bringt er seine Reihenfolge ja in einen genauen Zusammenhang und meint, dass er jedem Hund etwa 4 Stunden generelle körperliche Auslastung 'zuguten' kommen lässt.
mMn will er damit lediglich die Hormonausschüttung ankurbeln und den Hund mit körpereigenen Glücksgefühlen 'high' machen.
Was hat das sonst für einen Sinn? Warum muss ein Hund mindestens 4 Stunden täglich bis zum abkratzen laufen?
Und warum darf ich meinem Hund nicht mehr Zuneigung als Disziplin geben?
Welchen Sinn hat das Ganze?Für mich ist dieses Konzept auf der einen Seite ein undurchdachtes 'malebenso' Projekt, auf der anderen Seite ein ausgeklügeltes System um Hunde, die so arg gefrustet sind, dass sie sogar ihren Halter beißen, in Schach zu halten.
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Ochmensch.. Fühl dich unbekannterweise gedrückt. :ua_sad:
Was deine Fragen angeht: Als ich die Diagnose meiner Hündin für die CNI bekommen habe war ich auch erst so perplex, dass ich garnicht gefragt habe. Ein zweiter Termin bei dem ich mich dann beraten lassen hab hat Aufklärung geleistet. Auch das Internet bietet viele Erfahrungsberichte. -
Ich würde nicht körperlich auf den Hund einwirken.
Wenns bei mir schlecht war, dann habe ich aufgelöst, bin zwei drei Schritte allein gelaufen und habe dann nochmal die GS probiert. -
IngaJill: Die TE fiel schon mehrfach auf, weil sie ihren Hund extrem fordert und ihn nicht zur Ruhe kommen lässt. Auch bei diesem Szenario nahm sie keinerlei Ratschläge und Hinweise an.
Die GS habe ich übrigends nicht als erstes aufgebaut. Das Einspringen gab sich irgendwann von selbst, als Madame schneller loslaufen wollte. Genau wie die Nähe, die kam auch irgendwann von selbst.
Und wenn wir schonmal im OT sind:
Leelah ist mit dem Spielie oft übermotiviert, entwickelt zu viel Schub und läuft zu weit vor. Futter ist für sie dagegen nur mäßig intressant und sie entwickelt nicht genug Schub dabei finde ich.
Die Futterhand wurde vor etwa drei Wochen gegen das Spielie gatuscht, gibt es Vorschläge bezüglich der Impulskontrolle beim Laufen?