Beiträge von MisaMisa

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    Das ist deine dir unbenommene Interpretation - lass dir aber gesagt sein, sie ist vollkommen falsch.

    Und das sagt wer? Jemand der der Meinung ist ein Hund könne zwischen zwei erlernten Kommandos nicht unterscheiden?
    :lol:

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    Warst das nicht DU die gesagt hat, ihr ist es im Alltag egal warum und wieso der Hund nicht kommt, der hat zu kommen?

    Ich wüsste nicht wo.. wenn du so gnädig wärst mir den Satz zu Zitieren könnte ich vielleicht mehr dazu sagen.

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    Ich habe mehrfach auf gezielten Aufbau hingewiesen und mich gezielt auf Schelby bezogen, deren Hund ja offensichtlich zeigt wie viel Erfolg man bei ihm hat, wenn man halt einfach alles ignoriert :hust:

    Ausnahmen bestätigen die Regel? Oder: Individuen zeigen niemals Durchschnittsverhalten?
    Mir ist wohl entgangen, dass Hunde Maschinen sind.. und dir wohl, dass Shelbys Hund von Grund auf ein 'kritischer Kanditad' ist.
    Auch ignoriere ich nicht alles, wie du weiter unten lesen kannst.

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    Das inkonsequente Verhalten ist genau das was du weiter unten beschreibst - mal ist es so, mal so. Mal soll auf ein Kommando ein bestimmtes Verhalten folgen, dann ist es doch wieder egal.

    Nein. Du solltest versuchen meine Sätze, so komplex sie dir erscheinen, zu verstehen, statt nur zu lesen.
    Auf das Sitz, folgt immer das unmittelbare sitzen.
    Auf das Fuß nicht immer das unmittelbare Fuß.
    Genau wie auf das Leg nicht immer das unmittelbare legen erfolgt, auf das 'hier' aber immer das unmittelbare herankommen.
    Verschiedene Kommandos, verschiedene Motivation, verschiedener Aufbau, verschiedene Herangehensweisen.

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    Uhhh, Die Millan Keule? AUf dieses Niveau wollen wir uns jetzt nicht herablassen, oder? |)

    Warum nicht?

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    Wie ich Fehlern vorbeuge, habe ich auch schon erklärt. Durch konsequenten Aufbau.

    Den du wie definierst? Offenbar ist dir mein Aufbau, mittels Positiver Verstärkung zu lasch.
    Obwohl.. weiter oben stellst du mich eher als Hardliner dar, der 'no matter what' etwas erwartet..
    Vielleicht solltest du einen Moment in dich gehen und nochmal darüber nachdenken, wie du mich nun einschätzt.. :)


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    Du wiedersprichst dir hier selber

    Wo? Kannst du das spezifizieren?

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    Warum ist es so schwer zu verstehen, dass man sehr viel Wert auf Motivation legt, aber trotzdem nunmal auch Wert auf korrekte Ausführung?

    :lol: Du liest meine Beiträge nicht, richtig?

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    Warum stehen Konsequenzen bei unerwünschtem Verhalten für schlechte Stimmung?

    Offenbar liest du sie wirklich nicht..


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    Und Sowas:
    "Rufe ich im Alltag 'Sitz', hat Hund zu sitzen, no matter what."

    Impliziert für mich zum einen, dass das im Sport nicht so ist - wo wir wieder beim Thema Inkonsequenz und fairem Verhalten gegenüber dem Hund wären - und zum anderen, dass du dir im Alltag nicht besonders viel Gedanken über Motivation zu machen scheinst.

    Nein. Es impliziert viel mehr, dass du sehr oft und sehr voreilig urteilst und pauschalisierst.
    Du darfst mich gern in eine Schublade stopfen, damit habe ich kaum ein Problem.. allerdings wäre es für dich villeicht doch etwas hilfreicher, wenn du bei Unklarheiten nicht versuchst eine Schlussfolgerung zu finden, die einem gängigen Schema antspricht, sondern sie im Austausch mit mir zu klären.
    Ich schrieb schon mehrmals, dass Motivation das A und O ist, es beschreibt sogar meinen Schlussatz im voherigen Post.
    Vielleicht habe ich mich etwas zu undeutlich für dich ausgedrückt, deshalb schreibe ich es nochmal so, dass es absolut jeder, no matter what, versteht:
    Ich setze Motivation situationsbedingt ein. Soll heißen: Sitzt mein hund schön ab bekommt er eine tolle Belohnung. Sitzt mein Hund nicht soooo toll ab ignoriere ich das oder korrigiere ihn.
    Das beschreibt den Aufbau. Ich bestätige erwünschtes Verhalten und breche unerwünschtes ab oder mache es nicht lohnenswert.
    Sitzt das Kommando irgendwann setze ich es im Alltag ein.
    Einen Negativmarker ('Fräuleeein!') baue ich von Welpentagen auf. Dieser zeigt an, dass das derzeitige Verhalten unerwünscht ist und nicht zum Erfolg führen wird, weil ich vorher eingreifen werde. Mein Eingreifen beschreibt die Konsequenz, welche ebenfalls sehr situationsabhängig ist und sich so sanft wie möglich hält. Manchmal reicht ein tadelndes Wort, manchmal muss man härter werden und den hund an die leine nehmen. All diese unangenehmen Konsequenzen folgen jedoch nur, wenn ich mir sicher bin, dass der Hund das kommando bewusst nicht durchgeführt hat, niemals aber, wenn ich noch im Aufbau stecke oder dem hund sein Verhalten nicht zu lasten legen kann (starke Ablenkung etc).
    Nochmal zusammengefasst: Im Aufbau setze ich sehr intensiv Motivation ein (ebenso wie in kritischen Situationen [Jagd, Agression]), in der Phase danach setze ich auch einen Negativmarker ein, der sich je nach Situation auf den Hund auswirkt.
    Bei Leelah mit ihren drei Jahren und etlichen Stunden Training gehe ich davon aus, dass das Kommado 'Sitz' erlernt ist. Weigert sie sich dieses durchzuführen (was sehr selten vorkommt, weil ich [wie oben schon beschrieben] den Aufbau sehr lohnenswert gestaltet habe) folgt die Konsequenz.
    Ich hoffe es ist dir nun verständlich genug.

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    baue ich ein Kommando ordentlich auf, dann funktioniert das, egal ob Alltag oder Sport.

    Und deshalb funktioniert es bei mir auch überall.

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    Vielleicht solltest du mal in die andere Richtung denken - wenn ich meinen Hund schon im Alltag zwingen muss, mit mir zusammen zu arbeiten, dann läuft da schon etwas grundsätzlich falsch?

    Wie kommst du auf die absurde Idee ich müsste meine Hunde zum Mitarbeiten zwingen? :???:
    Ich bin nicht diejenige, die propagiert man hätte kaum Erfolg, wenn man dem Nichtbefolgen eines Befehls im Sport keine merkliche Konsequenz (den Abbruch ausgeschlossen) folgen lässt, sondern du.
    Meine Hund arbeiten auch ganz ohne negative Konsequenz im Sport.
    Desweiteren sind mir viele Hunde bekannt, bei denen es gleich oder zumindest ähnlich läuft, welche aktiv im Sport tätig sind.

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    Die meisten Hunde haben massive Probleme mit soeinem inkonsequenten Verhalten und viele, gerade die, die nicht die absolute Arbeitsbereitschaft für sich gepachtet haben, machen dann dicht und zeigen dir ganz deutlich "nö, auf so gekasper hab ich keine Lust!".

    Welchem inkonsequenten Verhalten? Dem, dass ich meine meine Hunde nicht zu etwas zwingen zu müssen, dass absolut freiwillig bleiben soll?
    Sicherlich ist dir bewusst, dass dieser Satz sehr arg pauschalisiert und nicht miteinbezieht, dass ich im Sport vollkommen andere Kommandos, eine vollkommen andere Stimmung als im Alltag habe?
    Hunde sind weder dumm, noch haben sie sonderlich ausgeprägte Ambithionen sich dem Halter zu widersetzen.. Sollte dem doch so sein, dann sollte man vielleicht mal in die andere Richtung denken.

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    komischerweise haben bisher alle, wirklich alle (auch Ausbildungshunde die ich nur am Platz zum arbeiten hatte) sehr sehr gerne mit mir gearbeitet..

    Gehorsam schließt Spaß ja nicht aus.

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    Ein Chef der nicht berechenbar ist, macht unsicher und Fehler die sich erstmal einschleichen, werde ich immer schwerer wieder herausarbeiten können als welche, die ich garnicht erst zulasse.

    In welchem Zusammenhang erwähnst du das (welches Verhalten des Halters interpretierst du als 'unberechenbar'?)? Und wie beugst du Fehlern vor?
    Und seit Herrn Millan wissen wir ja alle, dass Selbstsicheres Verhalten nicht unbedingt fehlerlos ist..

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    "Spielen" macht sicherlich Spaß - aber nach meinen Regeln.

    Spielen macht auch ohne deine Regeln Spaß, sei dir da sicher. :)


    Ich betone es nochmal: ich mache mit meinen Hunden keinen Sport, damit 'wir' erfolgreich darin sind, eine Prüfung bestehen oder sonstwas. Ich mache UO, weil es mir und meinen Hunden Spaß macht und die Zusammenarbeit zwischen uns fördert.
    Dabei soll keine Alltagsstimmung herrschen, es soll eine ausgelassene, freudige, arbeitswillige Stimmung herrschen, die ich nicht mit Zwang erreichen kann/ will! Warum sollte ich meinem Hund diese eine Form der Selbstbestimmung verwehren, wieso Wert auf absoluten Gehorsam im Sport legen?
    Es ist nicht notwendig.
    Und wie du selbst wunderbar beschrieben hast: Situationsbedingte Motivation bringt einen am ehesten zum Erfolg!
    Welche Motivation ich wann setze ist also von vielem abhängig und setzt nicht vorraus, dass der Hund Gehorsam zu leisten hat.
    Rufe ich im Alltag 'Sitz', hat Hund zu sitzen, no matter what.
    Sage ich aber 'Fuß' (für Prüfungsfuß), dann darf sich Hund auch Zeit lassen, darf unkonzentriert sein, darf, wenn verständlich (z.B. nach einem 10km Marsch), auch mal widersetzen..
    Allerdings kommt es trotz dieser Freiheit fast nie zu solchen Situationen, da ich sehr durchdacht an die Situation gehe, die Motivation gezielt anpasse und sich der Hund immer sicher sein kann für seine Mitarbeit eine richtig tolle Belohnung zu bekommen.
    Im Alltag nutze ich dagegen durchaus Negativmarker um zu verdeutlichen, dass bei eben jenen Kommandos keine so weit gesetzte Freiheit herrscht, als dass man sich Zeit lassen könnte oder sich widersetzten würde.
    Tut man das doch folgt die Konsequenz, die auf die Situation abgestimmt ist und sich meißt auf verbale Strafe in Form von Tadel oder Gruppendynamik äußert, dabei aber dennoch nur so hart ist, dass ein Lerneffekt stattfindet.
    Auch hier nutze ich Negativmarker im Vergleich zu Positiven Verstärkern recht selten, was zur Folge hat, dass ich auch im Alltag, eine recht lockere, dabei aber trotzdem arbeitswillige Stimmung erreiche.

    Ein klasse Thread!
    Ich ernähre mich so wie ich will, weiß aber genau was wo drin ist und somit automatisch auch, was ich mir da grade 'antue'.
    Ich lege viel Wert auf Öle und Fette (natürlich nicht im üüüüübertriebenem Maße, aber für einige Diätler schon 'grausig viel'. :D) und esse kaum bis kein Brot/ Nudel andere KH reiche Lebensmittel. Einfach aus dem Grund, dass ich sie einfach nicht mag. :p
    Eine gute Ernährung setzt für mich meißt vorraus, dass die Zutaten nicht verarbeitet sind. Soll heißen: eine Pizza, schön und gut, aber dafür dann selbstgemacht und mit hochwertigen Lebensmitteln, statt mit Analogkäse, literweise gesättigter Fettsäuren und minderwertigem Mehl.