ZitatHmm...also so simpel ist das nun auch wieder nicht....der Charakter des Hundes und die Vorerfahrungen spielen auch mit rein..selbst ein 10 Wochen alter Welpe hat mit seinen Geschwister/Menschen schon gewisse Situationen durch.
Und?
Hündin Nr. eins hatte 13 Geschwister und war 'Haudrauf' im Wurf, der sich genommen hat was er wollte.
Zuhause gab es als kleiner Wurm zweimal Geknurre, weil ich etwas weggenommen habe.
Ich habe das einfach komplett ignoriert, wozu auch sollte ich reagieren?
Macht man das als Führungsperson? Auf lächerliches Welpengehabe unsicher reagieren?
Ich denke, dass man sich darauf besinnen sollte, was dem Hund am ehesten Zusagt. Und obwohl ich absolut kein Fan von der Alphatheorie bin, so finde ich doch, dass Hunde lernen sollten sich entsprechend zu benehmen. Ich als Halter muss dem Hund das beibringen.
Und was beeindruckt einen Welpen mehr, als ein neues Herrchen/ Frauchen, welches unerschrocken zur Tat schreitet, dem Hund zeigt, dass die Situation von ihm gemanaged wird?
Ich sag mal so: Wenn drei Typen einem Pack Löwen das Fleisch unter der Nase wegluchsen können, dann bin ich mit sicherheit in der Lage dazu meinem pupsigen Welpen unbeeindruckt den Knochen wegzunehmen und ihm damit zu zeigen, dass Knurren und Schnappen sich nicht lohnt.
Allein das Selbstsichere Auftreten zeigt den meißten Hunden schon, dass es eine normale Situation ist, in der sie nicht zu agieren brauchen.
Selbstredend, dass Außnahmen und Sonderfälle, wie Straßenhunde, ausgenommen sind.