Meißtens verzichtet man bis zu einem gewissen Alter mit dem Chippen weil der Chip verrutschen kann.
Der Chip wird direkt unter die Haut gesetzt, wächst der Welpe also noch ein großes Stück kann es sein, dass der Chip mit dem Wachstum irgendwann irgendwo im Oberarm sitzt statt am Hals. Ist also nur logisch das man bei Welpen öfters mal auf das Chippen verzichtet und solang wartet, bis so in eeetwa die Endgröße erreicht ist.
Beiträge von MisaMisa
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Und - hört sich vielleicht lustig an - an Tagen, an denen ich gestresst oder genervt bin, baue ich gerne ein Bitte ein...habe gemerkt, dass es mir dann leichter fällt, das Kommando nicht so harsch herauszupressen...
Das mache ich auch oft so.
Oder ich nutze garkein Kommando und trotte mit Leine einfach vor mir her.. in der Regel merken es die Hunde wenn ich mal mit der Stimmung schwanke und halten sich von ganz allein zurück.Ich persönlich bevorzuge keine spezielle Erziehungsmethode. Ich handle meißt intuitiv, dabei ist es mir recht wurscht obs nun positiv, negativ oder sogar einschüchternd ist. mMn bleibe ich nur so wirklich stetig gleich in meiner Handlung. Alles andere wäre aufgesetzt, wäre 'zuviel nachgedacht' und deshalb nicht immer sofort 'abrufbar' in meinem Hirn.
Wenn ich aber an bestimmten Baustellen arbeiten möchte, z.B. Ressourcenaggression oder Leinenpöbeln, dann überlege ich vorher wie ich das Problem am ehesten und angenehmsten lösen kann und versuche danach zu trainieren. Wenn ich mitten im Training mal einen schlechten Tag habe tu ich dann einfach nichts, kehre also einfach zum Nullpunkt zurück. Alles andere würde sonst einfach nur ausarten und zu Frust auf beiden Seiten führen.
Ich persönlich habe auch noch nie einen HH kennengelernt der tatsächlich NUR positiv erzieht. Man hört und liest ja oft und viel von solchen 'Gurus' (nicht böse gemeint) die tatsächlich alles positiv belegen können.. ich kann es zumindest nicht, da muss ich einfach ehrlich sein.
Und manchmal möchte ich es auch einfach nicht. Manchmal halte ich ein brummiges 'Fräääulein, wehe!' gefolgt von ggf Blocken, schubsen o.Ä. für sinnvoller, besonders dann, wenn es darum geht andere zu schützen oder zu respektieren.Allgemein finde ich die Einstellung 'back to the roots' garnicht so verkehrt. Einfach frei und intuitiv handeln könnte so viele Probleme lösen oder sogar ersparen. Gerade wenn man als HH in Foren unterwegs ist oder Bücher liest und der Kopf vor Erziehungsmethoden, Regeln, Meinungen oder Leitsätzen aus allerlei Erziehungstechniken überquillt.
Mir zumindest hat es an meinen schwersten Tagen geholfen mich von all dem frei zu machen und einfach 'frei Schnauze' zu handeln. Meine Hunde danken es mir. Aus dem verquirrlten Gassi mit Intermediärer Brücke hier, sekundären Verstärkern da und Reizumleitung hier und da wurde ein einfaches, stinknormales Gassi a la 'Relax, Digger'.
Aus dem hypernervösen Cane Corso Mädchen wurde ein gelassenes, aufmerksames Mädchen, aus dem ständig irritierten Huskymix Mädchen wurde eine selbstbewusste Lady mit einigem an WTP.
Für uns war es DIE Lösung. -
Beim nächsten Mal sind meine Mädels und ich gern dabei, wenns recht ist. :)
Zwei Hündinnen, nicht kastiert, eine etwas unsichere und Energie- geladene 'ich spring Menschen an wenn sie mich ansprechen'- Dame und eine 'kleine' Proll- Tusse die alles auf vier Beinen vermöbelt wenn es mir oder meiner Tasche zu nah (2m) kommt (und deshalb wahrscheinlich auch an der Schlepp sein würde).
Sind sonst aber recht umgänglich und natürlich habe ich meine Augen immer auf den Hunden, so das es bei uns zumindest zu keinen Problemen kommen sollte. -
Wenn ich sehe, dass das Wartezimmer voll ist mache ich entweder einen Termin oder frage wann ich so ungefähr dran bin und laufe dann nochmal um den Block.
Im Wartezimmer warte ich nur wenn grade eh keiner drin sitzt oder es wirklich dringend ist (Tierklinik auf den US oder die Blutergebnisse warten).
Wenn ich dort neben anderen Hunden warte nehme ich das Monster am Halsband und halte sie eng bei mir. Das wird dann einfach 'ausgesessen'. -
Wir haben in unserem Zimmer etwa 25qm. Reicht zum bewegen und einwenig Rangeln wenn's öde wird.
Lasse ich die Tür auf sind sie leider noch recht hektisch und bewegen sich ständig von einem Raum in den anderen, suchen, und entspannen sich nicht mehr so gut.
Ich persönlich würde deshalb sagen, dass ein Raum eigentlich ausreicht wenn sie allein sind. -
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Es geht immerhin in die richtige Richtung
Ich update euch mal: Nachdem meine Hunde 2 Stunden im Kennel locker weggesteckt haben und das Training bezüglich Bonnies Ressourcenaggression Früchte getragen hat wurde es Zeit die Kennel loszuwerden.
Im Januar war der letzte Kennel verkauft (einige Wochen vorher standen sie nurnoch 'zur Deko' hier herum
).
Die Hunde können nun gemeinsam ausgesprochen gut allein bleiben. Auch lange Ausflüge sind mir nun möglich, da sie selbst Etappen von etwa 10 Stunden (welche zum Glück nicht die Regel sind, Gott bewahre!) entspannt aushalten. Kein Gebelle, kein Gejaule, kein Gekabbel, kein Gekratze, keine übermäßige Zerstörungswut.
Ab und an fällt ihnen noch ein Besen zum Opfer aber das ist vollkommen okay so und das nehme ich ihnen nicht übel.
Unser nächster Trainingsschritt wird es sein die Zimmertür auf zu lassen, so dass sie die gesamte Wohnung (MIT Küche) zur Verfügung haben. Ich denke das wird sicher ein, zwei Jährchen dauern.
Mein Fazit zum Kennel: richtig angewendet absolut empfehlenswert.
Ich genieße jeden Ausflug ohne Hunde bei dem ich mir keinen Kopf machen muss ob Herr Nachbar sich gestört fühlt oder ob ich danach eine Generalreinigung machen muss.
Und die Hunde sind nun zusätzlich entspannter, weil sie sich nicht mehr von Verlustängsten geplagt fühlen und 'gechillt' sind, egal ob jemand zuhause ist oder nicht.
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Also bei uns persönlich hat es sehr, sehr lange gedauert bis Leelah das 'Band' auf andere Gegenstände (Busch, Pylone etc) übertragen konnte.
Wenn es bei uns einen großen Schritt voran ging (Band weglassen z.B.) hat es sehr geholfen erst eine laaange Trainingspause zu machen. So konnte das Gelernte erstmal 'sacken' und sie hatte deutlich mehr Eifer jetzt eeeendlich wieder arbeiten zu dürfen. Den Schritt von Band zum 'Freestyle' haben wir in der Winterpause geschafft. Im Herbst hatten wir noch das Band, im Frühling, nach mehreren Monaten Pause, hat es dann direkt 'Klick' gemacht und wir konnten mit allem arbeiten was sich so anbot. -
Die Leelah longiert nun nur noch 'freestyle'.
Also kein Flatterband mit Absteckung mehr, als Abgrenzung nutzen wir Bürgersteige, Büsche, Bäume, alles was irgenwie eine Art Grenze darstellen kann.
Jetzt gerade üben wir an der Straße. Ich dirigiere sie von der anderen Straßenseite aus auf dem Bürgersteig herum. Ist ganz lustig und irgendwann vielleicht sogar nützlich. -
Ihr habt ja alle so Wuchtbrummen!
Meine Bonnie ist 60cm hoch und wiegt 'gerademal' 45kg.. und auch nur wenn es ihr gut geht.Lajela: ich finde die HP ganz ansprechend.. habe mir bisher nur die Optik zugeführt und fand die Hunde optisch wunderbar. Nu muss ich noch irgendwie die Gesundheitszeugnisse dort finden..

Tyson: was ist denn mit den Hinterläufen bei deinem los? Die sehen arg steif aus.. oder täuscht das?
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Bitteschön :-) Darf ich fragen mit welchem Programm du diese Bilder gemacht hast?
Mit Photoshop. Es geht aber mit nahezu jedem beliebigen Bildbearbeitungsprogramm, hauptsache man hat ein 'Wischwerkzeug'.emmaly: danke dir! :)