Alles anzeigenDas erscheint mir gerade ein wenig zu krass. Oder geht es dem Hund gerade so schlecht, dass er schon dem Tod nahe ist? Ich habe hier auch so einen Kandidaten sitzen, der seit er 9 ist so ungefähr gar nichts mehr verträgt. Es begann mit Giardien und dann folgten blutiges Erbrechen und blutiger Kot, sodass diese Ärztin erst dachte er hätte sich vergiftet. Der Hund magerte total ab und war wirklich dürr (er war vorher schon sehr schlank). Aber: nach durchprobieren von sämtlichen Dingen haben wir zwischendurch immer wieder Sachen gefunden, die er fressen kann. Nur braucht das eben Zeit. Manchmal geht es nur einige Zeit gut, aber er hat wieder zugenommen, frisst gerne und hat die meiste Zeit keine Probleme. Inzwischen ist er fast 13,5 Jahre alt. Die übliche Schonkost mit Huhn und Reis etc hat hier übrigens alles nur schlimmer gemacht, weil Huhn und Rind so die schlimmsten Auslöser sind bei meinem. Momentan frisst er Känguru mit Kürbis von VetConcept, weil das irgendwie so seine Marke ist. Bei anderen Herstellern hat er gerne mal Probleme mit Zusatzstoffen.
So krass es erinnert mich so sehr an meine alte JRT.
Wir hatten genau dasselbe durch, auch bis hin zu blutigen Durchfällen/Erbrechen und nichts mehr vertragen.
Wir mussten auch lange suchen und haben dann endlich ein Futter gefunden, was gänzlich auf alle Zusatzstoffe verzichtet und mit nur einer Proteinquelle. Dieses Futter, und nichts anderes, gab es bis zu ihrem Lebensende.
Dennoch war ihr kaputter Darm/Magen jetzt ursächlich für das Erlösen der Grund. Sie hatte zum Ende hin trotz gewohntes Futters immer häufigere Magen Darm Attacken. Von der letzten hat sie sich nicht mehr erholt. Das altbekannte Problem hat uns also wieder ereilt.
Aber mit 20 Jahren, solange haben wir es mit dem strengen Ernährungsplan geschafft.
20 ist aber auch ein Alter, wo man als Hund durchaus mal sterben darf, an egal was. Also ich hoffe, du verstehst wie ich das meine, irgendwie klingt der Satz gerade blöd. Das Gute an Terrier ist ja, dass sie meist sehr zäh sind. Eddy sah zwar klapperdürr aus, man hat die Knochen unter dem rauen Fell gesehen, ihm war dauernd kalt, aber er wollte trotzdem spielen etc. und war allgemein gut drauf. Magen-Darm ist hier aber tatsächlich schon immer die Baustelle. Seit Welpe war er da empfindlich, wobei es damals noch in normalen Bahnen war, da ging normales Sensitiv Futter und ein paar Regeln von wegen „Keine Salami und Butter in den Hund!!!“ ![]()
Ich hasse es ja, wenn Hersteller auf die Idee kommen ihr Futter zu verändern. Eddy hat bis letztes Jahr was anderes von VetConcept gefressen. Dann haben die da plötzlich die Konsistenz geändert und der Hund war nur noch am kotzen. Wäre fast ausgerastet, weil es da gerade so gut lief. Am liebsten würde ich ja selbst kochen, aber das war irgendwie nicht so der Burner, von daher…