Beiträge von redborder

    Ja was denn nun?
    Du widersprichst Dir etwas....
    Er geht also "flitzen"? Oben schreibst Du, er lässt sich jederzeit abrufen und steht in einem guten Grundgehorsam.
    Ball weglassen, da Du ihn damit nur unnötig hochfährst. Ein Hütehund muss nicht dauerbeschäftigt werden- da liegt bei den meisten der Denkfehler. Slow Down ist angesagt. Weniger ist mehr. Schongleich, wenn der Hund ohnehin zum abdrehen neigt, wie Du ja schreibst. Lass Deinen Hund einfach mal zur Ruhe kommen. Kein Ball, kein Gerenne.
    Warum denkst Du, daß ihm ohne Ball langweilig ist? Wie machst Du Langeweile fest?
    Geh einfach ganz normal mit ihm spazieren- keine stundenlangen Ausflüge.
    Bring im halt irgendwas Juxiges bei... find ich zwar doof, aber zumindest reibt das den Hund nicht zusätzlich auf. Viel Ruhe. Ganz wichtig.

    Es ist einfach immer blöd, wenn Arbeitshunde als familientauglich angepriesen werden, die Zuchtziele in diese Richtung gehen und aus einst guten Arbeitstieren familienkompatible Alleskönner kreiert werden- sowas geht meistens schief. Jetzt hast Du aber Deinen Aussie und musst ihm gerecht werden.

    Sieh auf die Seite der ABCD, der erste Link in meinem Posting oben. Schau nach einem Trainer in Deiner Nähe und führ Deinen Hund vor. Unter Umständen ergibt sich eine regelmäßige Möglichkeit des "Hobbyhütens" unter professioneller Anleitung. Was anderes kannst Du nicht tun.

    In jedem Fall: Ball weglassen ;)

    Ich finds trotzdem gut, daß Marcel zumindest versucht die Ursachen zu ermitteln. Hier sind gute Hinweise zum Verhalten von Chacko gekommen, vielleicht kann Marcel die Mutter tatsächlich überreden, mal hierein zu sehen. Für mein Empfinden auch eine völlig klare Situation, warum der Hund geschnappt hat- wie auch schon mehrfach erwähnt.

    Marcel: rede mit Deiner Mutter. Analysiert nochmal das Geschehene, es ist ein durchaus erklärbares Phänomen, warum Euer Hund bislang nichts gemacht hat und nun plötzlich Gegenwehr zeigte.

    LG Sanny

    Oh, oh, lass die Ballnummer! Das geht gar nicht.
    Es ist halt immer schade, wenn ein Hütehund angeschafft werden soll, der nichts zu hüten haben wird. Probleme sind da vorprogrammiert.
    Hüten ist kein Sport oder Hobby wie Agiltiy oder Dogdancing. Hüten ist Arbeit. Und die Ausbildung dahin unter Umständen ein langer und steiniger Weg- und ganz sicher kein Spaß fürs Vieh, welches für einen Hobbyhüter herhalten muss!
    Wenn Dein Hund also derartige Verhaltensauffälligkeiten zeigt, wie "nichts" hinterherjagen, dann stimmt in der Tat etwas nicht.
    Such Dir einen erfahrenen Hüteausbilder, der sich den Hund anschaut. Finden kannst Du jede Menge Angebote auf der Seite der ABCD oder sprich Sandra Zilch an, sie bildet Aussies aus.

    http://www.abcdev.de
    http://www.lz-westerntraining.de/german_frame.htm

    Solange: mach nichts, was Deinen Hund noch mehr hochpuscht. Kein Agility, keine Bälle. Wenn er das rumjagen nicht lässt, Schleppleine dran und am Grundgehorsam arbeiten. Der Hund muss sich jederzeit abrufen lassen- schon gleich am Vieh! Das ist das A und O.

    Andere Frage: warum soll Dein Hund hüten? Habt ihr hütbares Vieh? Wenn ja, warum habt ihr dann einen Shepherd gekauft?
    Wenn Dein Hund beim Hütetraining am Vieh lediglich rumschnupperte oder sich für des Viehs Exkremente interessierte, dann kann ich kaum glauben, daß er von dort etwas "mitgenommen" hat, was ihn ausgeglichener und ruhiger gemacht hätte als seine momentane Situation.
    Er war auch damals eindeutig zu jung um mit einem sinnigen Training zu beginnen.
    Wenn Du es wissen willst ob er jetzt zündet, dann probier es aus. Vergiss aber bitte nicht, daß man mit lebendigen Trainingobjekten zu tun hat, die es nicht verdient haben lediglich zur Bespaßung rumgeschickt zu werden.

    Wohin gehst Du zum Hütetraining?

    LG Sanny

    Gut gebrüllt, Löwe!
    So schauts aus.

    Bin mir unsicher.... vielleicht sollte man das Wörtchen "hüten" neu definieren. Damit wär dann der Themenstarterin womöglich eher geholfen?!

    Ich behaupte schon auch, daß ich im Besitz von zwei Hütehunden bin. Border Collies. Bei den Rindern helfen sie mir hauptsächlich beim Umtreiben und Zusammentreiben zur täglichen Kontrolle. Bei den Schafen treiben sie um und hüten sie, wenn ich mal n Stündchen Zeit hab die Schafe außerhalb des Netzes fressen zu lassen. Ergo sind meine Hunde nicht nur Hütehunde, sondern auch Umtreib- und Zusammentreib-, in den Hängertreib-, in den Stalltreibhunde.....alles in allem isses mir Wurscht wie man sie nennen mag. Für mich sinds grandiose Hunde, die mir die Arbeit erleichtern. Egal, wie sie heißen.

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    Soft ist anders!

    Auch von mir das Angebot: vorbeikommen, sehen, urteilen.

    Puuuuuh "schweißvonderstirnwisch* bei uns ist alles geimpft.
    Die Schafe waren ja vergleichsweise einfach: nur einmal impfen und da alle in die Hütte passen, die auf der Wiese steht gings innerhalb von 10 Minuten.
    Hund treibt Schafe in die Hütte, ich sperr zu, reiche der TÄ eins nach dem andern an, sie impft und der Hiwi macht die neuen Kanülen drauf. Farbklecks auf die Wolle und fertig.
    Bei den Rinderherden wars was schwieriger, da viele Tiere und alle auf der Weide....Da wos ging in den Treibwagen gebastelt und dort geimpft. Leider brachen die Einmalkanülen unter den dicken Rinderbobbesen ab und man entschied sich für die starren Mehrfachkanülen. Besser ist das.
    Für die Mutterkuhherde haben wir Schleusen auf der Weide gebaut und durch den Treibwagen geleitet. Dort geimpft und auf der andern Seite wieder rausgelassen. Ging einigermaßen- nur ein Kalb ist abgehauen. Hat halt Pech gehabt, der Gute.
    Die ganze Prozedur dann nach 3 Wochen wiederholt (nur beim Großvieh, Schafe nur einmal) und bislang keine Nebenwirkungen. Auch keine Verkalbungen, obwohl nach dem ersten Impfen genau am Tag danach die beiden letzten Kälber zur Welt kamen.
    Wenn alles so bleibt können wir aufatmen und nächstes Jahr ist hoffentlich vor Weideaustrieb der- bis dahin zugelassene????? -Impfstoff da, sodaß wir mit der alljährlichen BHV1 Blutung auch impfen können. Das machts einfacher.

    Danke fürs Mitfiebern und Mithoffen. So wies aussieht, werden wir dieses Jahr besser davonkommen.

    Vorsichtig erleichterte Grüße- Sanny

    Ganz, ganz, ganz grausam....
    Die beste- nein- die perfekte Variante aus einem Bordercollie einen komplett durchgeknallten Junkie zu machen. So sollte man es anstellen, dann klappt das!
    Man beachte die Sequenz im Wohnzimmer, wo der Hund um die 4 Monate alt ist. Das ist schon ganz schlimmes stereotypes Fehlverhalten. Schaut nochmal!

    Das Wort "Auslastung" beim Bordercollie hat eine etwas andre Bedeutung:
    Der Border ist ein Hütehund, der nach seiner Arbeit am Vieh einfach gern mal in Ruhe gelassen wird. Der braucht ganz sicher keine Frisbees, kein durch die Beine gerenne, keine Bälle, kein auf den Hinterbeinen balanciere..... der braucht lediglich die Arbeit, für die er gezüchtet wurde, Essen, Trinken und nen warmen, trockenen Platz zum Ausruhen. Am liebsten bei Herrchen und Frauchen aufm Sofa :roll:

    Wieder ein missverstandenes Tier mehr. Absehbar, durch den Ehrgeiz des Menschen zum Irren gemacht. Sehr schlimm.

    Sanny

    Hallo Anne,
    die Grundkommandos MÜSSEN erstklassig sitzen, wenn Du mit einer Hüteausbildung beginnen willst- bevor der Hund aber ein Jahr oder knapp davor ist, würde ich es lassen.
    Hast Du einen kompetenten Ausbilder in Deiner Nähe?
    Ich empfehle einen Blick auf die Seite der Arbeitsgemeinschaft Border Collie Deutschland
    http://www.abcdev.de
    Hier ist allerhand zu finden, bestimmt auch in Deiner Nähe.

    luzebut:
    Ich hab Dein Posting nicht richtig verstanden :???:
    Ein großer Nichthütehund, mit dem man anfangen könne, weil er nicht übertrieben sensibel ist... kannst Du mir das so erklären, daß ichs verstehe?

    Neugierige Grüße von Sanny