Beiträge von Morrigan

    Ich war vor 9 Jahren mit meiner Mama auf Island-eine 14 tägige Rundreise gemacht. Seid dem trauere ich immer noch dem Skyr hinterher. Mehrfach habe ich ihn nach online Rezepten versucht nachzuzüchten, mit mäßigem Erfolg.

    Nun bin ich auf ein neues gestoßen, und werde es nochmal probieren:

    S

    Zitat

    ie benötigen 4 Liter fettarme Milch (bitte keine H-Milch, sprich ultrahocherhitzte Milch verwenden), 1 Liter saure Sahne und 1 Labtablette (erhältlich in der Apotheke). Bitte tragen Sie Sorge dafür, dass alle verwendeten Gegenstände sauber und möglichst keimfrei sind, am besten im Geschirrspüler bei höchster Temperatur reinigen und direkt verwenden.

    Die Milch aufkochen (darauf achten, dass diese nicht am Boden anbrennt) und auf ca. 40°C abkühlen lassen. Die saure Sahne cremig rühren, mit etwas Milch versetzen und in die Milch unterrühren. Die Labtablette in etwas Wasser auflösen und ebenfalls gut in die Milch einrühren. Den Topf zudecken und ca. 24 Stunden bei Raumtemperatur ruhen lassen.

    Nach 24 Stunden wird die Masse in ein mit einem Käseleinen (erhältlich in gut sortierten Haushaltswarengeschäften) ausgelegtes Sieb gegeben, um die Molke abtropfen zu lassen. Wenn die Konsistenz der Masse dicklich-cremig geworden ist, kann der Skyr in ein abgekochtes, verschließbares Behältnis umgefüllt werden.

    Serviert wird der Skyr mit etwas untergerührter Milch oder Sahne und etwas Zucker. Früchte wie Erdbeeren, Heidelbeeren oder Himbeeren passen hervorragend zu Skyr, aber auch andere Früchte lassen sich mit Skyr kombinieren. Haltbar ist der selbst hergestellte Skyr im Kühlschrank ca. 4-5 Tage.

    Quelle: http://zauber-des-nordens.de/islandische-kuche-teil-4-skyr/

    Liebste(r) sunnyk, ein Blick unter mein Avatar würde die Frage nach meinem Geschlecht schnell klären ;)

    Ebenfalls danke für die Aufmerksamkeit. Wenn alles so klar formuliert gewesen wäre, hätten nicht so viele User auf diese Art und Weise geantwortet.

    Es kam nur raus: 1) Hund muss nachts raus 2.) Frage, ob es ok ist, das Wasser über Nacht zu entfernen um dieses zu verhindern.

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    Du willst dir ersteres nicht sagen lassen aber ich soll zweiteres lesen? aha...

    Ich hätte es wissen müssen, dass hier anmaßende Kommentare abgeben werden ohne uns oder meine Einstellung zu kennen (und diese erfährt man bestimmt nicht aus den drei Beiträgen in diesem Fred). Ich bleibe trotzdem dabei, ich habe es nicht nötig mich hier zu profilieren und die Einzelheiten meiner "Aufopferung" aufzulisten, nur soweit, ginge es um Bequemlichkeit wäre mein Hund seit 4 Jahren nicht mehr auf der Welt.

    Vielleicht hättest du deine Einstellung klarer formulieren sollen, Geschriebenes übers Inet kommt manchmal falsch rüber.

    Es geht auch nicht um Auflistung von irgendwelchen Taten, es geht darum, einem Hund nicht das Trinken zu verweigern. Und ja, es klang leider in deinen Beiträgen durch, dass das aus Bequemlichkeit geschehen soll.

    Nur daher habe ich meine "Heldentaten" berichtet, weil sonst gern "du hast ja keine Ahnung, weil du es noch nicht selbst erlebt hast" kommt. Dem wollte ich vorbeugen. Da ich eben leider weis, dass es deutliche schlimmeres gibt als nachts einmal aufzustehen.

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    So unterschiedlich sind die Ansichten, selbst wenn ich nen Goldesel und nen 24/7 Hundekrankenschwester zur Verfügung hätte würde ich meinem Hund so ein Leben keine Sekunde länger als notwendig zu muten nur um sie bei mir zu haben.

    ich lasse mir sicher viel sagen, aber nicht dass ich meinen Hund habe leiden lassen, nur aus Egoismus, ihn bei mir zu haben.

    Ich hab einen wundervollen Tierarzt, der Tag und Nacht zu mir kommen würde. Dem ich voll vertraue und mit dem ich an diesem Tag entschieden habe, dass für Henry die Zeit gekommen ist zu gehen.
    Wir haben im Vorfeld oft darüber gesprochen, wann der Punkt gekommen ist, dass sich Henry "zur Ruhe setzten möchte", wie er es so schön formulierte.

    Und ich hatte an dem Tag keine Zweifel, genau so wenig wie unser Doc. Und ich rechne es ihm hoch an, dass er an dem Tag, als die Hölle in der Praxis los war, seine Kollegin als Vertretung für ihn aus dem Urlaub holte und zu uns nach Hause kam. Und Henry in aller Ruhe friedlich in einen Armen einschlafen konnte.

    Man sollte es sich nicht so einfach machen, nur weil ein Hund unbequem wird es so zu drehen, dass er ja leidet und man ihn deswegen einschläfern lässt.

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    Bei uns gab es gestern Bandnudeln mit einer Soße aus Ziegenfrischkäse und Sahne mit Coktailtomaten,Walnüssen, Frühlingszwiebeln.

    Heute wird es gebackener Camembert, gebratene Petersilien-Champignons und ein grüner Salat werden.

    Mh, von beiden bitte eine Portion zu mir :D

    Heute bei uns: Fisch, Salat, gebratetenen Reis

    Und für jeden ein Piccolöchen zum Anstoßen auf meinen neuen Job :D

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    Ein Mensch hält es sehr wohl aus, mal für ein paar Monate oder auch ein, zwei Jahre nachts aufstehen zu müssen. Selbst wenn es mehrmals in der Nacht ist. Auch, wenn man direkt danach nicht wieder einschlafen kann. Und man kann auch durchaus über einen längeren Zeitraum tagsüber trotzdem seine Arbeit korrekt erledigen. Schläft man halt nach der Arbeit mal ein Stündchen.

    Weißt Du, wenn ich Beiträge wie den von Dir lese, dass Du Deiner Hündin der eigenen Bequemlichkeit wegen das Wasser wegnimmst, dann frage Dich doch mal, wie Du im Alter leben möchtest? Mit Windeln, weil es anderen Leuten zu bequem ist, Dich mehrmals pro Nacht zur Toilette zu begleiten? Oder ohne Wasser, obwohl Du einfach auch nachts das Bedürfnis hast, etwas trinken zu wollen? Ich wünsche mir das nicht und entsprechend behandle ich unsere Hunde (bei uns leben oft zwei alte Hunde gleichzeitig) auch so.

    Man soll ja Hund und Kind nicht miteinander vergleichen, aber es gibt sicher mehr als genug berufstätige Mütter auf der Welt, die monatelang wegen des Kindes nicht durchschlafen können und trotzdem morgens in die Arbeit gehen. Für mich sind Hund und Kind insoweit identisch, dass beide sich nicht ausgesucht haben bei mir zu leben. Ich bin für sie verantwortlich und das gilt vor allem für Grundbedürfnisse wie trinken.

    Das muss ich nochmal hervorheben!

    Mein Henry ist mit fast 17 Jahren gestorben-vorher hatte er 1,5 Jahre, wo seine Organe langsam schlapp gemacht haben. Zur nächtlichen und manchmal Aufregungsinkontinenz (Urin) kam zum Ende auch Kot-Inkontinenz dazu. Nicht jede Nacht, aber oft.

    Durch seinen Nierenschaden, hat er auch viel getrunken, trotz Rohfutter gut 2 l täglich, auch nachts viel.

    Und wenn er musste, bin ich eben so oft aufgestanden wie nötig und habe ihn rausgebracht. Da wir im ersten Stock schlafen, musste ich ihn auch die Treppe runtertragen ( 30 kg), weil er nicht mehr so sicher gehen konnte. Und wenn er seinen Kot oder Urin nicht halten konnte, dann habe ich in nachts auch noch geduscht und sauber gemacht und aufgewischt.

    Natürlich schlaucht das, insbesondere wenn man das mehrmals pro Nacht macht.

    Aber ich liebe meinen Hund- ich hätte es noch viele Jahre gern gemacht.

    Und ich würde es gern wieder machen-wenn ich ihn nur zurück hätte. :heul: