Beiträge von LayNia

    Eigentlich gibt es sehr wenige Hunde, die mir optisch überhaupt nicht zusagen. In jedem Hund steckt irgendwo ein bisschen Schönheit ;)

    Bei Maja war ich recht offen, ich wollte nur einen sportlichen Hund. Sie hätte also auch komplett anders aussehen können. - Wobei sie optisch meinem Traumhund schon sehr nahe kommt.

    Bei Rasta habe ich die Rasse rein nach objektiven Gesichtspunkten ausgesucht, wirklich hübsch fand ich Lockenhunde eigentlich nicht. Einzig bei der Farbe habe ich mich nach der Optik entschieden.

    Ich hab bei Frodo beim Joggen immer eher das Gefühl, dass er froh ist, dass ich mich endlich mal in seinem normalen Tempo fortbewege. Seine Grundgangart ist halt ein eher schneller Trab, also so wie man gemütlich joggt.

    Das Gefühl habe ich bei meinen Hunden, insbesondere Maja auch. Ihr normales Grundtempo liegt so bei 8 - 12 km/h, Rastas Normaltempo bei 8 - 10 km/h. Sie müssen sich also immer entweder zurückhalten oder auf mich warten, zumal Maja relativ wenig schnüffelt und daher schnell weit vorne ist.

    Bei Rasta ist es nicht so extrem, aber für Maja ist am Fahrrad laufen wie ein Wellness-Programm. Sie ist nachher so richtig tiefenentspannt (ohne körperlich erschöpft zu sein!). Joggen ist auch gut, der Effekt ist aber weit geringer (ist ihr immer noch zu langsam).

    Ist wahrscheinlich völlig oberflächlich. Wir als kinder dachten eigentlich so, dass mein vater morgen und abends mit ihm raus geht. Meine mutter nachmittags.
    Am freitag oder wochenende dann mal größere aktionen und mehr unternehmen.

    Bei einem erwachsenen Hund ist das auch völlig in Ordnung.

    Aber ein Welpe ist ein Hundekind, das erst mal lernen muss, alleine zu bleiben und noch nicht stubenrein ist.

    Wenn man hier in der Anfangszeit grobe Fehler macht, kann sich das rächen: Viele Hunde, die zu früh zu lange alleine gelassen werden, entwickeln Trennungsangst, die wie jede schlechte Erfahrung oft langwieriges Training erfordert, um den Fehler wieder auszubügeln.

    Außerdem kann der Hund auch nicht wirklich stubenrein werden, wenn er öfters unbeaufsichtigt in einem Raum ist, und ihm gar nichts anderes übrigbleibt, als reinzumachen - so lernt er ja nur, dass sich drinnen erleichtern normal und in Ordnung ist.

    Prinzipiell spricht nichts dagegen, wenn Berufstätige Hunde haben (ich arbeite selbst 40 Std pro Woche), aber zumindest in der Anfangszeit muss man sich irgendetwas überlegen, damit der Welpe nicht zu lange alleine bleiben muss.

    Was das Schenken angeht, finde ich, ein Hund greift doch so umfassend in das Leben ein, dass der Beschenkte ein Wörtchen mitzureden haben sollte.

    Ich finde, man sollte schon etwas unterscheiden, ob der Hund aufgrund eines gesundheitliches Problems wie Futterunverträglichkeit oder SDU überdrehtes Verhalten zeigt, oder ob es dafür andere Gründe gibt - die sehr oft hausgemacht sind.

    In vielen Fällen - auch aus eigener Erfahrung - stimme ich nämlich Dackelbenny zu:

    Ohne jetzt gescheit daherreden zu wollen, aber ich glaube, dass viele Hunde aus Versehen/Unwissenheit zu Hibbelhunden gemacht wurden und dieselben Hunde bei einem Besitzer, der "anders" mit ihnen umgegangen wäre, nicht solche Verhaltensweisen zeigen würden.

    Ich finde das Thema sehr interessant, finde es aber irgendwie erschreckend, wenn der Hunde Medikamente zum "Ruhigstellen" bekommen soll, obwohl er klinisch gesund ist, also z.B. keine SDU hat und sonst auch nichts.

    Meine Maja war auch schon immer an ein Hibbel; stillsitzen, zur Ruhe kommen, mal langsam machen, das gab es bei ihr noch nie. Egal was sie macht, sie hat von Anfang an immer 100 % gegeben, wird auch jetzt noch schnell hektisch bis hin zur Verzweiflung, wenn etwas nicht gleich klappt und steht sich selbst im Weg etc.

    Das habe ich - aus Unerfahrenheit und Unwissenheit - auch noch gefördert, indem ich sie quasi dauerbeschäftigt habe: lange Spaziergänge mit vielen Hundekontakten, danach noch etwas Ballspielen und als Ausklang noch Clickern am Abend. Als Welpe hat sie nur geschlafen, wenn sie vor Erschöpfung praktisch umgefallen ist.
    Ich dachte halt, temperamentvoller Hund braucht viel Auslastung.

    Mich würde echt mal interessieren, wie sie sich entwickelt hätte, wenn ich ihr von Anfang an Ruhe vermittelt und sie dosiert beschäftigt hätte.

    Sie kann aber trotzdem super konzentriert arbeiten, lernt schnell und war super im Obedience, solange alles kleinschrittig aufgebaut ist und sie möglichst keine Fehler machen kann.
    Sobald sie aber Frust hat oder unsicher wird, mutiert sie zum schreienden Nervenbündel, das verzweifelt versucht, es irgendwie richtig zu machen.

    Meine zweite Hündin dreht auch gerne auf und hat Nervenbündel-Potential, aber da ich aus meinen Fehlern gelernt habe, habe ich dagegengesteuert und mit ihr zu arbeiten macht einfach Spaß - wobei ich mich immer bremsen muss, nicht zu viel mit ihr zu machen.

    Ich bin wirklich aufgebracht mit was für einer Unverfrorenheit hier geurteilt wird.

    Ich denke, genau um Hunde wie deine Milla geht es in Dackelbennys Post eben nicht, weil das Problem bei ihr offensichtlich nicht hausgemacht ist, sondern auf für sie nicht geeignete Ernährung beruhte. Daher denke ich nicht, dass du dich angegriffen fühlen musst.

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    Oh seit wann trägt sie denn so eine pudelige Frisur? :cuinlove: Gibt viel zu selten Fotos von ihr!


    Ich schere sie immer wieder mal pudelig, bis ich vom Pflegeaufwand genervt bin, und es einen Kahlschlag gibt.
    Wenn ich irgendwann mal einen gescheiten Foto habe, mache ich sicherlich mehr Bilder...

    Wenn ich das so lese, merke ich, dass ich wohl echt Glück habe.

    Rasta sieht gelegentlich mal so aus:

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    Es scheint sie aber nicht im Geringsten zu stören, deswegen rennt sie weiterhin "nackt" herum, da sie auch nicht friert.