Ich hab hier ja auch eine Hardcorejägerin, aber irgendwie hat´s bei ihr funktioniert.
Sie kannte Katzen auch schon von ihrer Pflegestelle, aber auch eher aus der Ferne, denn die Katzen wurden dort doch irgendwie von den Hunden separiert. Sie zeigte aber auf keinen Fall aggressive Tendenzen oder extremes Jagdverhalten mit Tötungsabsicht.
Als sie bei uns ganz frisch eingezogen war, machte sie im Garten einmal den Versuch, die Katze zu jagen. Ich bin so erschrocken, dass ich einen echt lauten Schrei losgelassen habe und der Hund wirklich flach auf dem Boden lag. Tat mir Paula gegenüber dann sehr leid, aber seitdem war das Thema gegessen. Katze und Hund gemeinsam alleine zu lassen ist kein Problem. Da bin ich mir absolut sicher, sonst würde ich es nicht riskieren.
Katzen draußen sind auch interessant, ich kann Paula aber gut abrufen. Sind für sie kein "richtiges Wild".
Es geht also schon auch mit einem Hund mit ausgeprägtem Jagdtrieb.
Aber:
Das, was du über Emma schreibst, klingt für mich, ehrlich gesagt, nicht so, als solltest du es versuchen. Das Verhalten und ihr "Feindbild" sind anscheinend auch schon richtig verfestigt.
Ich glaube, ich würde es zum Wohle der betreffenden Katze nicht machen.
Und auch, wenn es in deinem Beisein dann auch irgendwie gehen würde - beide Tiere hätten wahrscheinlich immer Stress und auch du, weil du dem Hund vielleicht nie ganz vertrauen könntest.
Ist aber halt auch nur so eine Einschätzung aus der Ferne. Wie die Tiere dann wirklich reagieren, weiß man vorher halt einfach nicht.