Beiträge von friedapaula

    Hab heute erst zufällig gelesen, dass jemand mit einem Skandinavian Hound (bzw. Europ. Schlittenhund) läuft. Soll auch ohne Leine gutgehen, was aber wahrscheinlich auch auf´s jeweilige Exemplar ankommt. Derjenige läuft aber auch (Halb)marathon. ;)

    Ansonsten dürfte dafür doch aber so ziemlich jeder gesunde, mittelgroße kurzhaarige Hund (ob Rassehund oder Mix) geeignet sein.

    Ich hab hier ja auch eine Hardcorejägerin, aber irgendwie hat´s bei ihr funktioniert.
    Sie kannte Katzen auch schon von ihrer Pflegestelle, aber auch eher aus der Ferne, denn die Katzen wurden dort doch irgendwie von den Hunden separiert. Sie zeigte aber auf keinen Fall aggressive Tendenzen oder extremes Jagdverhalten mit Tötungsabsicht.

    Als sie bei uns ganz frisch eingezogen war, machte sie im Garten einmal den Versuch, die Katze zu jagen. Ich bin so erschrocken, dass ich einen echt lauten Schrei losgelassen habe und der Hund wirklich flach auf dem Boden lag. Tat mir Paula gegenüber dann sehr leid, aber seitdem war das Thema gegessen. Katze und Hund gemeinsam alleine zu lassen ist kein Problem. Da bin ich mir absolut sicher, sonst würde ich es nicht riskieren.
    Katzen draußen sind auch interessant, ich kann Paula aber gut abrufen. Sind für sie kein "richtiges Wild".
    Es geht also schon auch mit einem Hund mit ausgeprägtem Jagdtrieb.

    Aber:
    Das, was du über Emma schreibst, klingt für mich, ehrlich gesagt, nicht so, als solltest du es versuchen. Das Verhalten und ihr "Feindbild" sind anscheinend auch schon richtig verfestigt.
    Ich glaube, ich würde es zum Wohle der betreffenden Katze nicht machen.
    Und auch, wenn es in deinem Beisein dann auch irgendwie gehen würde - beide Tiere hätten wahrscheinlich immer Stress und auch du, weil du dem Hund vielleicht nie ganz vertrauen könntest.

    Ist aber halt auch nur so eine Einschätzung aus der Ferne. Wie die Tiere dann wirklich reagieren, weiß man vorher halt einfach nicht.

    Meine Meinung ist, dass eine Katze, die raus darf, durchaus auch als Einzelkatze glücklich ist.
    Dieses dogmatische "die müssen zu zweit sein" finde ich so nicht richtig. (Vielleicht bei Wohnungshaltung, aber die würde für mich nie in Frage kommen.) Es kommt doch auch ganz stark auf das Individuum an.

    Die suchen sich schon, was oder wen sie brauchen und erleben draußen richtig viel. Meine Katze konnte jahrelang super auf Artgenossen verzichten und hat sich jetzt nen Jungspund als Freund angelacht, der fast jeden Tag da ist. ;)

    Einen Tipp hätte ich allerdings zum Thema Freigang: Versucht, ihm anzugewöhnen, nachts zuhause zu sein. Das reduziert die Gefahren schon etwas.

    Zum Hund: Impulskontrolle ist wirklich wichtig. Der Kater wird ganz von alleine neugieriger. Auch das gegeneitige "Schönfüttern" funktioniert ganz gut.

    Alles Gute!

    Zitat

    Jepp, das hatte " flying-paws" ja bereits im parallelen Thread angedeutet.
    Und in diese Richtung würde ich auch denken.

    Okay. ;)

    Ich kann da wirklich nur aus Erfahrung sprechen. Bei Paula war´s so, dass wir erst große Fortschritte gemacht haben, als ich das Programm beim Spaziergang drastisch runtergefahren habe. Die war sonst total unter Strom.

    Auslastung war/ist schon wichtig, aber lieber "extra". Also extra rausgehen zur Dummyarbeit, zum Trailen etc. und die Spaziergänge lieber entspannt gestalten.

    Zitat

    Ich kläre auf: ja, mein Hund ist ein Jungspund und man merkt Veränderungen, die ich aber nicht als negativ empfinde. Die vergangenen Monate und jetzt auch noch hatte ich viel Kontakt zu Windhunden. Sei es zu Besitzern, als auch zu Züchtern. Darunter waren welche, bei denen der Jagdtrieb sehr ausgeprägt war und wiederum einige, da hielt er sich in Grenzen. Ich kann behaupten: auf das Schlimmste bin ich gefasst. Für mich persönlich sind Sichtjäger einfacher zu händeln.

    Viele Windhundbesitzer machen sich da gar keinen Stress und trainieren auch nicht. Der Hund wird draußen an der Leine gelassen und laufen darf er im eingezäunten Auslauf. (Oder es wird einfach in Kauf genommen, dass er mal was erwischt.)
    Mit dieser Herangehensweise sind das wirklich sehr unkomplizierte Hunde. ;)

    Zitat


    Also klär mich Unwissende mal auf inwiefern das für Katzen problematischer ist. Interessiert mich wirklich :smile:

    Mach ich. (Obwohl´s OT ist, sorry TE! Soll ja dann auch erledigt sein.)
    Alle Katzen, die ich kannte und auch meine jetzige Katze sind/ist sehr wohl sehr personenfixiert.
    Darauf habe ich mich bezogen.
    Meine Katze hätte ein viel größeres Problem damit, wenn ich plötzlich nicht mehr da wäre als mein Hund. Meine Hündin fühlt sich schnell bei anderen ihr bekannten Personen wohl und bleibt da auch gerne, z.B. eben bei der Sitterin, die im Notfall mal einspringt.
    Natürlich ist es für Katzen auch sehr wichtig, in der vertrauten Umgebung zu sein und wenn mal kurz jemand anderes sie versorgt, geht das bei vielen Katzen schon klar. (Bei meiner ist allerdings auch das ganz schlimm. Sie hat sich da auch gar nicht gezeigt.) Sind eben noch mehr Gewohnheitstiere als Hunde. Da gehört eben auch der "passende Mensch" zum Wohlfühlen dazu. :smile:
    Und das "Modell", das für den Hund geplant ist, ginge da meiner Meinung nach gar nicht.

    Zitat


    Ich wundere mich jetzt hier schon über so eine Aussage, "gutes Behandeln" Futter, Wasser und Liebe reichen eben nicht für viele Hunde. Hunde sind keine Katzen.

    Du hast aber keine Katze(n), oder? Die hätten damit noch viel größere Probleme als ein Hund.
    (Der Satz hat mich jetzt irgendwie gestört und ich musste dazu was schreiben.)