Beiträge von friedapaula

    Erst hab ich gedacht, "Gott sei Dank, sie hat es sich anders überlegt" und dann hab ich weitergelesen....

    Ich finde es in deiner Situation nicht sehr verantwortungsvoll, wenn du dir einen Hund anschaffst, denn du weißt absolut nicht, wie es beruflich weitergeht. Warte doch erst mal ab, was sich da so ergibt und wenn es passt, dann los. Aber doch nicht in der jetzigen Situation!

    Falls du dich doch für die Hundeanschaffung entscheidest, dann wähle bitte einen seriösen Züchter oder entscheide dich für ein Tierschutztier!
    Mir wäre bei solchen "Hobby-Vermehrern" das Risiko viel zu groß, gewerblichen Welpenhandel und somit großes Tierleid zu unterstützen.
    Außerdem gibt es bereits so viele Hunde, die ein Zuhause suchen!

    Bitte denk nochmal nach. Du hast doch geschrieben, dass dir das Wohl des Hundes am Herzen liegt, oder?

    Ich hab heute meine Katze beobachtet, wie sie draußen im Gras lag, die Sonne genossen hat und ganz versunken mit einem Ästchen gespielt hat. Nie im Leben würde ich meiner Katze solche (ja wohl ganz normalen, aber schönen) Erlebnisse verwehren.

    Zu unseren Unibeagle: Ich weiß ehrlich gesagt nicht, ob die für Versuche auch genommen werden...denke ich aber nicht, dafür haben wir Labormäuse und Ratten.
    Unsere Beagle sind für die Studenten da. Zum Pulsfühlen, zum Abhören eines normalen Herzschlags, zum Blutabnehmen. Es sind eigentlich "Übungshunde".

    Unsere Uni hat folgende Info veröffentlicht:
    "Unsere Übungs-Beagles geben wir nach wenigen Jahren „im öffentlichen Dienst“ sehr gerne in private Hände. An ihnen durften künftige VeterinärmedizinerInnen den richtigen Umgang mit Hunden üben, einen gesunden Herzschlag, eine gesunde Lungentätigkeit, etc. abhören."
    http://www.vetmeduni.ac.at/infoservice/tiervergabe/

    Ah, okay. Das ist dann nochmal was anderes als bei Laborbeaglen (oder -beagles?) in der Forschung. Danke!

    also ich weiß ja nicht..die Laborhunde unserer Uni werden nach ein paar Jahren vermittelt. Und die kennen Umwelt sehr wohl.. ;)
    Aber egal. Wir werden sehen.

    Das interessiert mich jetzt. (Sorry für OT.)
    Ich dachte immer, die dürfen aufgrund der Hygienevorschriften und anderer Gründe, die die Versuche beeinflussen würden, das Labor nicht verlassen und leben in gefliesten Zwingern. Klär mich mal auf!

    Das stimmt so nicht! Ich bin ja an der Veterinärmedizinischen Universität, die züchtet auch Beagle..die sind total lieb, genügsam und kennen aber schon einiges.

    Die Umwelt und ein "normales" Alltagsleben in der Familie kennen sie aber doch nicht.

    Es geht hier aber doch darum, dass der Hund in seinem Charakter und Verhalten in einer Familie und hinsichtlich seiner Jagdambitionen eingeschätzt werden könnten sollte (oje, super Satz :tropf: ) . Das wäre meiner Meinung nach ein eindeutiger Vorteil im Gegensatz zum Welpen (und zum Laborhund).

    Ich habe das Gefühl daß du deinen Instinkten einfach vertrauen darfst weil sie dir einen guten Weg zeigen.

    Seh ich auch so.

    Ich habe selber keine Erfahrung mit Angsthunden (meine Auslandshündin war eher draufgängerisch) und kann keine Tipps geben, finde es aber wirklich toll, wie du bzw. ihr euch auf die Situation und auf euren Hund einstellt. Ich wünsch euch viele Fortschritte und für die weitere Zukunft ein schönes, relativ entspanntes Leben mit der Kleinen .... und viel Geduld! :smile:
    Wohnt ihr ländlich oder in der Stadt? Ein städtisches Umfeld stelle ich mir mit so einem Hund schwierig vor.

    Demnach dürfte der Stöber- und Treibhund Beagle "weniger Schaden" anrichten als der Dackel, der Packen und Töten noch im Programm hat.

    Das seh ich nicht so. Hetzen endet oft genug tödlich.
    Außerdem wäre es ihm bestimmt nicht egal, wenn sein Hund mal 2 oder 3 Stunden weg ist. Das kommt nämlich durchaus vor.

    Was spricht denn eigentlich gegen einen Beagle, der meinetwegen ca. 3 Jahre alt ist und bei dem man einfach einschätzen kann, dass er zu deinem Opa passt? Das wäre doch die optimale Lösung, mit der Herrchen und Hund zufrieden wären. In die Richtung würde ich argumentieren.