Beiträge von friedapaula

    @Cattlefan

    Könnte man einem Wolf z.B. mithilfe von Impulskontrolle und Co. abtrainieren zu jagen? Also klar würde es allerhöchstens mit Wölfen, die Menschen kennen, funktionieren, wie z.B. aus Forschungszentren.

    Da musste ich jetzt schon ein bisschen lachen. Das kann ich nicht mal meiner Hündin "abtrainieren".

    Beantwortet nicht deine Frage, aber an deiner Stelle würde ich mir glaube eine Wasserspritzpistole zulegen und die Katze damit abspritzen wenn sie kommt. Jetzt werde ich hier wahrscheinlich gelyncht dass ich sowas vorschlage, aber mir wäre es lieber die Katze lernt dadurch u.U. dass sie weg bleiben soll als dass sie eines Tages vom Hund erwischt wird..

    Wenn mein Vorschlag unrealistisch ist, dann fände ich solche Abschreckungsmaßnahmen auch gut.

    Peinliche Frage:

    Wir haben zwei Nachbarskatzen. Die eine ist echt pfiffig und haut vor unserem Hund ab, die andere ist aber wirklich seltendämlich und durchquert ständig in aller Ruhe unseren Garten, auch wenn unsere Hündin draußen ist.

    Die geht dann natürlich voll auf sie drauf - sie ignoriert Katzen, wenn wir draußen sind, aber beim "eigenen Grundstück" konnten wir ihr das nicht beibringen.
    Die Katze ist auch noch so doof und lässt sich tatsächlich fangen... ist viel zu fett und zu langsam.

    Bisher haben wir immer verhindert, dass was schlimmeres passiert, weil wir schnell reagieren konnten und unsere Hündin hervorragend auf ein Abbruchsignal reagiert. Aber wenn das mal nicht der Fall ist und es passiert tatsächlich was schlimmeres (keine Ahnung, ob unsere zubeißen würde oder gar töten, aber schon ihr Gewicht ist 7x das der Katze und selbst dabei kann ja was passieren) - wie ist das dann? Greift unsere Haftpflicht? Muss ich das überhaupt melden? Ist ja unser Garten und eigentlich hätte da die Katze nix verloren - oder?

    Da wir die Nachbarn mögen, würden wir das natürlich alles zu deren Gunsten regeln, aber mich interessiert mal der rechtliche Teil bzw wie die Versicherung das handhaben würde...

    Wie das rechtlich ist weiß ich nicht genau, ich denke aber, da es euer Garten ist und die Katze immer Risiken ausgesetzt ist, wenn sie raus geht, würde da in der Richtung nichts auf euch zukommen, d.h., ihr müsstet auch keine TArechnung bezahlen. Aber wie gesagt, ist nur meine Vermutung.
    Schlimm finde ich es allerdings schon, wenn der Katze was passieren würde, bin ja auch Katzenhalterin ...

    Kannst du nicht mal ausprobieren, wie euer Hund sich verhält, wenn du mit ihm gemeinsam langsam zur Katze gehst (falls das machbar ist)? Natürlich darf die Katze nicht gefährdet werden. Wenn sie eh so verpennt ist, lässt sie sich das vielleicht gefallen. Du merkst ja sicher, ob dein Hund richtig aggressiv reagiert und kannst dann rechtzeitig abbrechen.

    Wenn dein Hund nur hin will und weiter nichts passiert, bräuchtest du dir nicht mehr so viele Gedanken machen.

    Ach so, das hatte ich vergessen zu erwähnen. Nein, es soll wieder ein Welpe werden. :)

    Die von der Galgohilfe (übrigens ein sehr guter Verein) haben auch immer wieder Bodiwelpen! Die "Ausrede" gilt also nicht! ;)

    @friedapaula : Ich kenne es genau umgekehrt. Aus den Foren eher die braven und im Alltag diejenigen die man nicht von der Leine lassen kann. Ich denke schon, dass man es dazubringt, dass ein Beagle nicht jagt, aber das bedeutet Arbeit.

    So ist das mit den subjektiven Einschätzungen und Erfahrungen ... :smile:

    Vom Beagle würde ich auch eher abraten, es gibt zwar Beagles die frei laufen können, die sind aber sehr selten und es bedarf sehr viel Konsequenz und Arbeit.

    Ich finde, hier wird im Forum immer viel zu stark übertrieben und zu schnell abgeraten. Persönlich kenne ich keinen Beagle, der nicht frei laufen darf. Richtige Auslastung ja (und damit hast du dich ja sicher beschäftigt), aber einen Beagle, der dauerhaft an der SL läuft, kenne ich nicht. Auch hier im Forum habe ich bisher nur von recht "pflegeleichten" Beagles gelesen. Natürlich wird es die krassen Jäger auch geben, aber mittlerweile sind die, mit deren Jagdtrieb man gut klar kommen kann, doch eher die Regel. Ist jetzt meine subjektive Einschätzung ...
    Wenn man das Risiko nicht eingehen möchte oder keine Lust auf rassegerechte Beschäftigung hat, dann allerdings kann man zu Recht abraten.

    Streichelmonster schrieb:

    Einen Tibet Terrier könnte ich mir auch passend vorstellen. Richtig klasse finde ich aber auch den Ratonero Bodeguero Andaluz. Wir haben zwei im Verein und ich bin immer ganz begeistert von dieser Rasse. Total anpassungsfähig, nett und sportlich.

    Ich bin auch Fan der RBAs. Ein Tierschutzhund kommt für dich aber nicht in Frage, oder?
    Schau mal: http://www.galgo-hilfe.de/infos/bodeguero-andaluz
    Ich hab sie als super Begleiter kennengelernt.