Beiträge von friedapaula

    Ach Mensch, muss mich hier mal wieder ausheulen ...

    Paula gefällt mir irgendwie gar nicht. Die Schmerzmittel, das Antibiotikum und das Spezialfutter sind aufgebraucht und ich möchte sie jetzt langsam auch mal wieder von der Schonkost wegbekommen (sie hat auch ziemlich abgenommen), habe aber das Gefühl, dass es ihr nicht besonders gut geht. Sie hängt so rum und sieht aus wie ein geprügelter Hund. :verzweifelt: Beim Gassi läuft sie oft hinter mir und den Maulkorb findet sie natürlich auch total doof. (Sie hat´s trotzdem geschafft, MIT dem Ding eine Maus zu killen. :fear: )
    Wenn das in den nächsten paar Tagen nicht besser wird, wird wohl eine Blutuntersuchung fällig sein.

    Da ich jetzt erst nachgelesen habe, dass der Hund unter diesen Voraussetzungen in die Familie geholt wurde , bin ich doch ziemlich geschockt ...

    Sie ist ein Podenco-Mix? Also kommt sie wohl von einer Tierschutzorga aus Spanien. Mir ist unverständlich, wieso ein Hund vermittelt wird, wenn die Menschen augenscheinlich viel zu wenig Zeit haben.

    Oft kommt dann das Argument: Besser als im TH ist es allemal. Das finde ich aber absolut nicht, denn gerade diese Tiere haben es doch endlich verdient, dass jemand wirklich Zeit für sie hat und sie nicht nur in einer Wohnung vor sich hinwarten ... :muede:

    Euer Optimum, die 6 Stunden täglich, sind ja schon viel, aber 9 Stunden auf Dauer? Mir tut der Hund leid.
    (Das Argument mit der Nacht zählt auch nicht, denn da sind die Körperfunktionen runtergefahren und außerdem seid ihr da.)

    Habt ihr denn gar nicht vor, vielleicht eine (zumindest gelegentliche) Tagesbetreuung (oder zumindest Halbtagesbetreuung) zu suchen? Bitte!

    Wenn ein Hund regelmäßig 9-10 Stunden alleine bleiben müsste, würde ich ganz klar im Sinne des Tieres auf die Haltung verzichten. Wenn ich trotzdem unbedingt einen will, bin ich es ihm schuldig, irgendeine bessere Lösung zu finden (hin und wiederTagesbetreuung o.ä.).
    Alles andere wäre einfach nur egoistisch und unfair. Diese Denkweise hat nichts mit "Überhundehalter sein" zu tun.

    Und ich wiederhole mich da vielleicht: Auch, wenn der Hund das brav mitmacht (meine Hündin wäre auch so eine Kandidatin) heißt das noch lange nicht, dass es schön für ihn ist.

    Ich finde auch absolut nicht, dass unüberlegte Anschaffung oder eben auch absolute Interesselosigkeit den Bedürfnissen der Tiere gegenüber Ausnahmen sind.
    So oft muss ich mir auf die Zunge beißen (was mir nicht immer gelingt), wenn mir meine Schüler von ihren Haustieren erzählen.

    Bei vielen Familien sind Tiere (und gerade die "Käfigtiere") anscheinend reine Konsumobjekte. Stirbt eins, wird einfach ein neues gekauft oder mal was anderes "ausprobiert". Echt traurig.

    Ihr habt ja teilweise auch Hunde mit empfindlichem Verdauungssystem und vielleicht auch schon etwas herumprobiert ...

    Was würdet ihr eher empfehlen? Das Josera Sensi Adult oder das Sensiplus? (Ich weiß, dass es individuell auf den Hund ankommt, aber evtl. hilft´s mir ja doch weiter.)
    Paula bekommt noch Optiness, aber ich würde gerne mal wechseln, da sie immer mal wieder Probleme hat.

    Nassfutter und mal was Selbstgekochtes gibt es auch zwischendurch, also nicht ausschließlich das Trofu.