Beiträge von schara

    Und wir wohnen im Ostallgäu. Ziemlich bayerisch, soviel ich weiss! Bisher 2 Zecken! Wenn ich da so von den anderen höre. Ich habe das Gefühl es ist im Norden viel schlimmer. Schwarzwald scheint auch recht dicht von Zecken besiedelt zu sein. Ich habe das Gefühl die sind aus Bayern eher ausgewandert. Wir lassen halt nicht alles zu uns rein. :hust:

    Na das klingt doch schon mal ganz gut, Steffi.
    Ist natürlich fast unmöglich den Kindern zu sagen, dass sie den Hund nicht verhätscheln dürfen. geht ja gar nicht. Vielleicht lernt sie mit der Zeit, dass das Verhalten der Kinder anders ist. Mit der Kleinen kann sie es ja auch. Schön, dass sie sich bei ihr so freuen kann. Ich finde es herrlich, wenn man von klein auf mit einem Hund aufwachsen darf.

    Wie so vieles im Leben ist die Beziehung Mensch-Hund oftmals an eine Erwartungshaltung geknüpft. Ich mache mir dieses wilde, bissige, große Tier untertan. Ich schaffe das! Nun ja, nicht jeder schafft es, bzw. nicht jeder Hund will das. Miteinander leben und die Rechte des anderen respektieren ist schon bei uns Menschen schwer, wie soll es da bei Hund-Mensch funktionieren?
    Wie oft sieht man einen stolzen Gockel (Mann) hinter dem entsprechenden Hund herlaufen. Meist Typ Rottweiler und er Typ möchte-gern-Terminator. Das ist kein miteinander leben, da hat sich jemand das Tier untertan gemacht und wehe, der Hund reagiert mal nicht mehr so lammfromm.

    Dann gibt es die Erwartungshaltung bei einem traumatisierten Hund. Ich schaffe das, aus diesem armen Häufchen Elend einen freudigen Hund zu machen. Mit Geduld und Liebe usw. Und grad dies mag die verkehrte Haltung bei diesem Hund sein. Dann beisst er aus Angst, weil man ihn verhätscheln will und nicht in Ruhe lässt. und dann ist das nächste Dilemma da.

    Gegenseitigen Respekt, sich aufeinander einlassen und vor allem bei Problemen Lösungen suchen und sich informieren. Das finde ich wichtig. Sich auch mal eingestehen, das schaffe ich alleine nicht, dem bin ich nicht gewachsen. Der Hund passt besser woanders hin und wird dort glücklicher.
    Man muss nicht mit Gewalt an einer Situation festhalten bei der alle Beteiligten unglücklich sind.

    Ups, jetzt kann ich es nicht mehr ändern. mit Jocker meinte ich natürlich Steffi!

    Steffi, ich hab auch nochmal Dein erstes Posting durchgelesen. Du schreibst, dass die Kinder mit ihr sehr lieb sind usw., sie da aber pieselt. Kann es sein, dass die Kinder zuuu lieb sind. Dass dieser Hund klare Führung und Ansagen braucht? kein Verhätscheln usw.
    Bei Dir ist es ja okay und Du bist auch diejenige die für sie sorgt, ihr Kommandos gibt usw. Vielleicht bestätigen die anderen Menschen in Deinem Haushalt unbewusst das Verhalten des Hundes indem sie sie zu sehr verhätscheln?

    Amare
    komisch dass Dein Hündin jetzt noch ängstlicher wird, anstatt aufzutauen. Oder fällt die Anspannung jetzt weg und sie zeigt ihr wahres Ich? keine Ahnung. Hast Du schon mal einen Profi gefragt?
    Hatte sie irgendwann mal eine unangenehme Hundebegegnung? :???:

    Oh Jocker, ja das kenne ich. :roll:
    Als wir Schara bekamen und sagten, dass sie taub ist, war oftmals die Antwort "hätte es da keinen anderen Hund gegeben?" Doch, hätte es, aber den nimmt jemand anders auch und Schara würde wohl jetzt noch hinter Gittern sitzen.
    Das mit dem Biss weiss niemand, ausser meinem Mann. Da hätte Schara gleich ihren Stempel weg.
    Viele sehen sie aufgrund ihrer Taubheit nicht als vollwertigen Hund an. Und ich finde immer, wenn das unser einziges Problem ist, dann sind wir doch gut dran. Ich kann mir auch einen Welpen holen und viele Probleme haben. Wenn ich hier manchmal so lese, was andere für Probleme haben, dann lobe ich mir meinen Hund mit den kleinen Problemchen.

    Angst ist kein angeborenes Verhalten. Das wurde dem Hund ja durch den Mensch gelehrt. Da kann der Hund nun wirklich nichts dafür. Dass Dein Hund mit einer Pippispur reagiert, wenn Dein Mann ihn ruft, ist doch ganz traurig. Liegt ja nicht an Deinem Mann, sondern an der Vergangenheit. Ich lese ja nach wie vor viel auf den Tierheimseiten und da steht oftmals etwas von Angst vor Männern.
    Eine Bekannte hat einen Tierschutzhund, der ging anfangs wochenlang nur nachts im Dunkeln (quasi heimlich) zum pieseln und kaken und frass und trank auch nur nachts heimlich. Lief nur in geduckter Haltung mit dem Schwanz zwischen den Beinen rum. Ist das nicht entsetzlich? Es war ein langer Weg, aber mittlerweile ist es eine recht fröhliche Hündin geworden.